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1619/2020

Sportentwicklungsplanung - Sponsoringvertrag mit der Firma SNIPES SE - Neubau eines Basketball- bzw. Streetballplatzes im Inneren Grüngürtel zwishen Venloer Straße und Vogelsanger Straße

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 11.10.2021

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 09.11.2021, TOP 10.13

Anlage 12, Auszug BV 1, 28.10.2021

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 7 Auszug Bezirksvertretung Innenstadt 08.12.2020

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Anlage 3 Sponsoringvertrag

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Anlage 6 Beantwortung der Fragen aus dem Sportausschuss vom 27.08.2020

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Anlage 11, Vorab-Auszug 07.10.2021 AKUG TOP 4.1.4 SNIPES

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Anlage 5 zur Beschlussvorlage 1619_2020

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Anlage 8, Auszug 21.01.2021 AKUG Vor Eintritt in die TO zu Zurückstellung TOP 4.1.1 Sportentwicklungsplanung Sponsoring SNIPES

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Anlage 1 Vorabauszug Naturschutzbeirat bei der unteren Naturschutzbehörde vom 09.07.2020

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Anlage 9 Eingabe nach § 24 GO – „Sanierung Basketballplatz Innerer Grüngürtel"

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Anlage 10, Auszug Beschlussprotokoll 07.10.2021 AKUG TOP 4.1.4 SNIPES_

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Anlage 4 Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung NRW und Anregungen, Betreff: Betreff: Verlust eines Kölner Denkmal

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Anlage 2 Landerspflegerischer Fachbeitrag

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Anlage 12, Auszug BV 1, 28.10.2021

3319 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Frau Brohl 
Telefon:  (0221) 221-91709  
E-Mail:  Andrea.brohl@stadt-koeln.de 
Datum: 03.11.2021 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 8. Sitzung der 
Bezirksvertretu ng Innenstadt vom 28.10.2021  
öffentlich 
3.1 Sportentwicklungsplanung - Sponsoringvertrag mit der Firma SNIPES 
SE - Neubau eines Basketball- bzw. Streetballplatzes im Inneren Grün-
gürtel zwischen Venloer Straße und Vogelsanger Straße 
1619/2020 
mit 
3.1.1 Gem. Änderungsantrag zu Beschlussvorlage 1619/2020, Gem. Ände-
rungsantrag Die Linke und Grüne 
AN/2293/2021 
 
Herr Uerlich, CDU, weist auf die Ausführungen zum Ortstermin hin und die Aussage 
des Beigeordneten Voigtsberger, dass bei Ablehnung der Verwaltungsvorlage von 
der Verwaltung eine neue Vorlage erarbeitet würde. 
 
Herr Scheffer, Die Linke, bedankt sich bei der Fachverwaltung für den durchgeführ-
ten Ortstermin und die Zusammenfassung in Mitteilung 2576/2021. Die Beschluss-
vorlage nur abzulehnen, helfe nicht weiter, daher wurde der Ersetzungsantrag 
AN/2293/2021 eingebracht. 
 
Herr Hupke, Bezirksbürgermeistre, lässt über den Ersetzungsantrag abstimmen. 
 
Ersetzt durch den Antrag AN/2293/2021, s. Abstimmung zu TOP 3.1.1  
 
Die Beschlussvorlage 1619/2020 wird wie folgt ersetzt: 
1. Der Rat der Stadt Köln schließt sich dem Votum des Ausschusses Klima, 
Umwelt und Grün an, dem sich die Bezirksvertretung Innenstadt anschließt 
und stimmt dem Abschluss eines Sponsoringvertrages zum Neubau einer 
Basketball- bzw. Streetballanlage zwischen der Stadt Köln (Sportamt) und der 
Fa. SNIPES SE in der vorliegenden Fassung nicht zu. Stattdessen sollen die 
Ergebnisse des Ortstermins am 21.9.2021 berücksichtigt werden und in ge-
eigneter Form in eine neue Beschlussvorlage einfließen.

2. Die bestehende Basketball- bzw. Streetballanlage wird saniert und maßvoll 
vergrößert um dem gestiegenen Andrang gerecht zu werden. Dabei ist darauf 
zu achten, dass nicht wesentlich mehr Grünfläche versiegelt wird als bislang. 
Es sind entsprechende ökologische Ausgleichsmaßnahmen zu treffen.  
3. Statt den benachbarten asphaltierten Tennisplatz als Abstellfläche für Food- 
und Merchandise-Trucks zu missbrauchen, wird dieser ertüchtigt und in einen 
zeitgemäßen Zustand saniert. Dafür sind Mittel aus der Sportentwicklungspla-
nung, dem Stadtverschönerungsprogramm und/oder bezirkliche Mittel für 
Straßen und Plätze zu akquirieren. 
4. Die im Sponsoringvertrag vorgesehenen kommerziellen Veranstaltungen und 
Events können im Grüngürtel nicht gestattet werden, da dieser unter einem 
besonderen Schutz steht. Auch ist auf Tribünen und andere feste Aufbauten 
im Naherholungsgebiet zu verzichten. 
5. Sollte eine Kooperation mit der Fa. SNIPES SE nicht in verantwortbarer Form 
möglich sein, wird des Basketballplatz an seinem jetzigen Standort zeitnah in 
städtischer Regie saniert oder neugebaut. Dabei ist der Dialog mit den Nut-
zer*innen zu suchen. 
6. Die Sponsoringrichtlinie der Stadt Köln ist dahingehend zu überarbeiten, dass 
sie transparente Kriterien und klare Orientierungshilfen für die politischen Ent-
scheidungsgremien formuliert. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich mit den Stimmen von Grüne, Die Linke, Klimafreunde und Die Partei 
gegen die Stimmen von CDU und FDP bei Enthaltung SPD zugestimmt.

Beschlussvorlage Rat

16431 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IV/52/520/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 1619/2020 
Freigabedatum 
 20.07.2020 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Sportentwicklungsplanung - Sponsoringvertrag mit der Firma SNIPES SE - Neubau eines 
Basketball- bzw. Streetballplatzes im Inneren Grüngürtel zwischen Venloer Straße und 
Vogelsanger Straße 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln stimmt dem Abschluss eines Sponsoringvertrages zum Neubau einer Basket-
ball- bzw. Streetballanlage zwischen der Stadt Köln (Sportamt) und der Fa. SNIPES SE in Höhe von 
415.607,50 € inklusive Mehrwertsteuer in der dieser Beschlussvorlage beiliegenden Fassung zu. 
 
 
 
Jugendhilfeausschuss                       25.08.2020 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)  27.08.2020 
Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün 27.08.2020 
 
Sportausschuss                                 27.08.2020 
Finanzausschuss  07.09.2020 
 
Rat  10.09.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  42.500 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2021 
a) Personalaufwendungen    0 € 
b) Sachaufwendungen etc.    90.181,13€ 
c) bilanzielle Abschreibungen   20.781 € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2021 
a) Erträge    83.121,50€ 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung 
Ausgangssituation 
 
Im Herzen des Kölner Grüngürtels, zwischen Vogelsanger Str. und Venloer Str., befindet sich seit 
1995 auf dem asphaltierten ehemaligen Hubschrauberlandeplatz eine Streetball- bzw. Basketball-
Anlage, die im gleichen Jahr durch Schenkung der Fa. NIKE vom Rat der Stadt Köln angenommen 
wurde. Der Wert der Schenkung betrug damals 60.000,-- DM. 
 
Diese Streetball-Basketball-Anlage besitzt aufgrund der Nutzungsfrequenz überbezirklichen Charak-
ter und ist ein wichtiger Bestandteil des Nutzungskonzeptes Innerer Grüngürtel im Bereich zwischen 
Venloer Str. und Vogelsanger Str., der als „Freiraum für Jugendliche mit Kleinspielfeldern“ ausgewie-
sen ist. 
 
Heute werden Teile der Grünfläche intensiv als Spiel- und Sportmöglichkeit genutzt. Neben der ge-
nannten Streetball-Anlage dienen eine Outdoor-Tennisanlage, ein Wasserspielplatz, ein Slackline-
Bereich, ein Mehrgenerationenparcours sowie ein Kleinkinderspielbereich als herausragendes Bewe-
gungs- und Freizeitangebot für Jung und Alt. Im Laufe der Jahre erfuhr die Streetball-, Basketball-
Anlage, der sogenannte NIKE-Platz, eine sehr große Beliebtheit und Anziehungskraft für sportbegeis-
terte junge und junggebliebene Menschen. Der ständig wachsende Bedarf für Streetball und Basket-

3 
ball kann auf dieser eingeschränkten Fläche (ehemaliger Hubschrauberlandeplatz), die mit vier Korb-
anlagen ausgestattet ist, nicht mehr entsprechend bedient werden, so dass immer wieder die Überle-
gung im Raum stand und steht, durch bauliche Veränderungen das Basketballangebot dort zu opti-
mieren. Hinzu kommt, dass der harte Asphalt- und Betonbelag durch die Witterungseinflüsse wellig 
und spröde geworden ist, die Korbanlagen sind beschädigt, die Linierungen sind nicht mehr vorhan-
den und die aktuelle, quadratische Form mit vier Körben lässt keine Nutzung aller vier Körbe zu. 
 
Entsprechend dem Nutzungskonzept der Fläche zwischen Venloer Str. und Vogelsanger Str. (Innerer 
Grüngürtel) soll dieser Sport- und Bewegungsbereich durch Abriss der bisherigen NIKE-Anlage und 
durch Neubau einer neuen Streetball- und Basketball-Anlage weiterentwickelt und gesichert werden. 
Für die Umsetzung des Streetball- und Basketball-Projektes beabsichtigt die Firma SNIPES, als Ein-
zelhandelsunternehmen mit einem Sortiment vorwiegend aus dem Bereich Streetwear, als Sponsor 
zu fungieren. Dabei ist beabsichtigt, dass SNIPES auf Grund und Boden der Stadt Köln den soge-
nannten SNIPES-Court baut und diesen der Stadt Köln zur weiteren Benutzung und Bewirtschaftung 
überträgt und überlässt. Im Gegenzug gestattet die Stadt Köln der Fa. SNIPES auf Basis einer Ver-
einbarung in Form eines Sponsoringvertrages (sh. Anlage 3) die gelegentliche Durchführung von öf-
fentlich organisierten Sportangeboten. 
 
Im Sponsoringvertrag wird hierzu unter Paragraph 9 „Umsatzsteuer“ darauf eingegangen, dass mit 
der Bereitstellung des SNIPES-Courts durch SNIPES, Werbeleistungen seitens SNIPES erlaubt wer-
den. Hierbei handelt es sich um einen haushaltsneutralen Leistungsaustausch zwischen der Stadt 
Köln und SNIPES. 
 
Dagegen sind jedoch Körperschaftssteuer sowie Kapitalertragssteuer Aufwendungen der Stadt Köln, 
die sich haushaltswirksam auswirken und als Sachaufwendungen berücksichtigt werden. Hierfür wur-
den auf Basis der in dieser Vorlage verwandten Werte 90.181,13 € ermittelt, welche einmalig mit der 
Übertragung des SNIPES-Courts an die Stadt Köln in 2021 anfallen. Diese werden über den Teiler-
gebnisplan 0801-Sportförderung/Unterhaltung von Sportstätten, Teilplanzeile 16-sonstige ordentliche 
Aufwendungen, im Haushaltsjahr 2021 finanziert. Die Finanzierung ist über das Teilplanbudget si-
chergestellt.  
 
Körperschaftsteuerberechnung 
Ertrag       415.607,50 EUR 
Aufwandpauschale     103.901,88 EUR  
311.705,63 EUR   
abgerundet 311.705,00 EUR   
Freibetrag § 24 KStG     -   5.000,00 EUR 
zu versteuernder Gewinn    306.705,00 EUR 
        ============ 
 
x  15,0%  (§ 23 Abs.2 KStG)     46.005,00 EUR Körperschaftsteuer  
        
Berechnung Solidaritätszuschlag:       
   46.005,00 EUR x 5,5 %      2.530,00 EUR Solidaritätszuschlag 
 
Kapitalertragsteuerberechnung       
 
Ertrag       311.705,63 EUR 
abzgl. Körperschaftsteuer      46.005,00 EUR 
abzgl. Solidaritätszuschlag        2.530,00 EUR    
Berechnungsbasis Kapitalertragsteuer  263.170,63 EUR 
        ============ 
 
x  15,0%  (§ 23 Abs.2 KStG)     39.475,00 EUR Kapitalertragsteuer 
        
Solidaritätszuschlag: 
   39.475,00 EUR x 5,5 %      2.171,13 EUR Solidaritätszuschlag

4 
Der SNIPES-Court wird mit Übertragung an die Stadt Köln in Höhe der Gesamtbaukosten 
(415.607,50 €) als Anlagevermögen bei der Stadt Köln aktiviert und entsprechend der Nutzungsdauer 
von 20 Jahren abgeschrieben. Als Folgeaufwendungen fallen ab Übertragung der Anlage bilanzielle 
Abschreibungen in Höhe von rd. 20.781,00 € p.a. an, die auf der Basis der Nutzungsdauer von 20 
Jahren berechnet wurden und ab dem Haushaltsjahr 2021 ff. im Teilergebnisplan 0801-
Sportförderung/Unterhaltung von Sportstätten aus der Teilplanzeile 14-bilanzielle Abschreibungen 
gedeckt werden.  
 
Über den Wert des SNIPES-Courts in Höhe von 415.607,50 € wird ein passiver Rechnungsabgren-
zungsposten (PRAP) gebildet, welcher gemäß des Sponsoringvertrages, über 5 Jahre ertragswirk-
sam aufgelöst wird. Dies führt  ab dem Haushaltsjahr 2021 ff. zu bislang im Teilergebnisplan 0801-
Sportförderung/Unterhaltung von Sportstätten, Teilplanzeile 07-sonstige ordentliche Erträge, nicht 
berücksichtigten Erträgen in Höhe von 83.121,50 €/p.a. 
Die Errichtung einer neuen normgerechten Streetball-Anlage durch die Firma SNIPES entspricht den 
Zielvorstellungen des Sportentwicklungsplans der Stadt Köln und unterstützt die Entwicklung der Ge-
samtfläche des Inneren Grüngürtels zwischen dem Bahnkreuz im Kölner Norden und dem Aachener 
Weiher im Süden als innerstädtische Freianlage mit unterschiedlichen Sport- und Bewegungsräumen 
für die Bevölkerung, Schulen und Vereine. Dieser neue SNIPES-Court wird dabei eine wichtige und 
beliebte Aktionsfläche sein. 
 
Die Alternative, die bestehende Streetballfläche (den sogenannten Nike-Platz) weiterhin zu erhalten, 
erfordert in absehbarer Zeit eine vollständige kostenintensive Sanierung der vorhandenen, nicht mehr 
dem Standard entsprechenden kleinen Asphaltfläche oder führt aber möglicher Weise auch zur Sper-
rung und vielleicht zur endgültigen Entsorgung der beliebten Freifläche. Ohne Berücksichtigung der 
aktuellen Ausrichtung im Streetball und des 3 gegen 3-Spiels (Olympische Sportdisziplin) im Rahmen 
einer Sanierung, verliert der beliebte Basketball- und Streetball-Treffpunkt in Köln an Attraktivität und 
somit auch die Möglichkeit viele junge Menschen in der Freizeit sportlich und bewegungsaktiv zu mo-
tivieren. 
 
Durch Abschluss eines Sponsoringvertrages mit SNIPES SE wird daraus folgend eine herausragende 
Freifläche in Köln erhalten und weiterentwickelt. Dies entspricht dem Auftrag der Sportentwicklungs-
planung mit Ratsbeschluss vom 4.4.2020, worin acht strategische Ziele und entsprechende prakti-
sche und sportbezogene Empfehlungen zur Umsetzung beschrieben werden. 
 
Die neue Streetball- und Basketballfläche erfüllt somit beispielsweise das strategische Sportentwick-
lungsziel, die Vielfalt der Bewegungs-, Sport- und Organisationsformen zu unterstützen sowie den 
Zugang für alle Menschen zu Bewegung, Spiel und Sport unter Berücksichtigung neuer Entwicklun-
gen zu ermöglichen. Ebenso wird mit dem Engagement von SNIPES SE auf einer anerkannten, be-
sonderen Freizeitfläche in Köln ein beliebtes Sport- und Bewegungsangebot gesichert und gemäß 
dem heutigen Standard nachhaltig neu gestaltet. 
Vor diesem Hintergrund und der aktuellen Bereitschaft von SNIPES SE, den Neubau einer Streetball-
fläche zu finanzieren, ist unter Berücksichtigung der Bewirtschaftungsverfügung vom 25.3.2020 eine 
Umsetzung dieses Projekts begründbar. 
 
Planung/Ausbau/Instandhaltung: 
 
Der Naturschutzbeirat der Unteren Naturschutzbehörde hat in seiner Sitzung am 9.7.2018 dem Neu-
bau eines Streetball-/Basketball-Platzes mit folgendem Wortlaut zugestimmt (sh. Anlage 1): 
 
„Der Beirat bei der Unteren Naturschutzbehörde ist mit der Errichtung eines Neubaus eines „SNIPES-
Court“ Basketball-Platzes zwischen Venloer Straße und Vogelsanger Straße unter der Auflage von 
Schutz-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen einverstanden. 
 
Er stimmt der beabsichtigten Befreiung gemäß § 67 Abs. 1 Nr.1 BNatSchG unter der Auflage zu, dass 
das Material mit dem geringsten Schwermetallgehalt für den Belag gewählt wird. Er empfiehlt eine 
möglichst helle und abstrahlende Farbe der Oberfläche zu wählen, um die Oberflächentemperatur der 
Fläche weitgehend zu minimieren.“

5 
Zur Erfüllung der vom Naturschutzbeirat der Unteren Landschaftsbehörde geforderten Auflage liegt 
folgende Erklärung des von SNIPES beauftragten Architekturbüros freiraumplus Landschaftsarchitek-
ten Stüve + Hähnel PartGmbH vor: 
 
„Die Planung und der Bau von Sportfreianlagen sind in Deutschland über die DIN 18035 als aner-
kannte Norm geregelt. Für die verschiedenen Themen, angefangen von der grundsätzlichen Planung, 
über die Bewässerung, Entwässerung, den Bau von Rasenflächen, den Bau von Tennenflächen bis 
hin zu den Kunststoffflächen gibt es jeweils eigenständige Normteile. 
 
Im Fall von Kunststoffflächen und Kunststoffmehrzweckspielfeldern ist der Teil 6 der DIN 18035 zu-
ständig. Hier werden verschiedene technische Regelungen und Prüfverfahren für den Bau von eben-
diesen Kunststoffflächen beschrieben. Zudem enthält die gültige DIN-Norm 18035-6, 2014 – 12 Prüf-
verfahren zu den Auswirkungen des Kunststoffbelages auf den Boden und das Grundwasser. Im An-
hang A sind darüber hinaus Umweltempfehlungen und Prüfungen für Kunststoffbeläge aufgeführt. 
 
Diese Empfehlungen und Grenzwerte stellen die aktuellen Prüfkriterien dar, nach denen die Planung 
und der Bau mit den geringstmöglichen, zulässigen Schwermetallgehalten bemessen werden. 
 
Die o.g. Norm findet auch für das geplante Vorhaben, dem SNIPES-Court, Anwendung.“ 
 
Entsprechend der Empfehlung des Naturschutzbeirates werden für den Belag des Spielfeldes über-
wiegend helle und neutrale, abstrahlende Farben mit einigen Schattierungen verwendet, um den er-
wünschten Effekt zur Verringerung der Oberflächentemperatur zu erzielen. 
 
Hierzu der Hinweis auf die in Anlage 2 (Landespflegerischer Fachbeitrag) und Anlage 3 (Sponsoring-
vertrag) bildlich dargestellten Design-Vorschläge des neuen SNIPES-Courts. Die Farbgestaltung des 
vorgesehenen Spielfeldbelages richtet sich nach den Empfehlungen des Naturschutzbeirates. 
 
Zu den Auswirkungen des Gesamtprojekts auf den Klimaschutz wurde ein Landschaftspflegerischer 
Fachbeitrag vom Architekturbüro freiraumplus erstellt (sh. Anlage 2) 
Der Altplatz (NIKE-Platz) wird rückgebaut und das anfallende Material wird abgefahren und fachge-
recht entsorgt. Die Kosten hierfür in Höhe von rd. 42.500,- € trägt das Amt für Landschaftspflege und 
Grünflächen. Die Kosten sind in den dort veranschlagten Haushaltsansätzen im Teilergebnisplan 
1301-Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen in der Teilplanzeile 13-
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen enthalten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Er-
schließungsweges in Höhe des alten Standortes befindet sich die Fläche für ein neues Streetball-
/Basketball-Feld. Vorgesehen sind dort zwei unterschiedlich große Flächen mit Fallschutzbelag als 
Spielflächen. Ein vier Meter breiter Pflasterweg, der auch die Anbindung an den Haupt-Parkweg her-
stellt, trennt die beiden Spielflächen voneinander. 
 
Die nördliche Fläche erhält ein nahezu quadratisches Maß von 17 x 16 m (Half-Court). Der Zuschnitt 
der südlichen Fläche beträgt 17 x 30 m (Full-Court). Durch die zwei Platzgrößen wird sowohl das 
Spielen zweier Mannschaften auf dem Full-Court als auch das Üben zu Trainingszwecken oder dem 
Spiel 3 gegen 3 (bei den Olympischen Spielen in Tokio anerkannte Sportart) auf dem Half-Court er-
möglicht. Um den Platz herum ist ein 2 m breiter Pflegeweg aus Pflaster geplant, um den Basketball-
Platz und die Rasenfläche voneinander zu trennen. Durch den Weg wird verhindert, dass z.B. das 
Mähgut des Rasens unmittelbar auf die Sportfläche gewirbelt oder getragen wird. 
 
Während die Pflasterflächen aus Betonpflaster angedacht sind, ist für den Oberbau der Streetball- 
und Basketball-Fläche ein wasserdurchlässiger, schuttbeschichteter Sportbelag (Normtyp B/C) vor-
gesehen. Die Entwässerung von überschüssigem Niederschlagswasser soll ergänzend über die 
Schulter in die Rasennebenflächen erfolgen. 
 
SNIPES ist berechtigt, das eigene Branding (Werbelogo) auf Boden, Korbanlagen und Tribüne zu 
platzieren. Das finale Design des SNIPES-Courts ist dem Sponsoringvertrag (Anlage 3) beigelegt. Die 
Firma SNIPES übernimmt sämtliche Baukosten. Sämtliche Instandhaltungsmaßnahmen, wie bei-
spielsweise die Pflege, der Unterhalt und die Verkehrssicherung des Platzes obliegen ab dem Zeit-
punkt der offiziellen Eröffnung des SNIPES-Courts dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen

6 
der Stadt Köln. Bei Bedarf und nach Absprache wird die Instandhaltung vom Sportamt der Stadt Köln 
unterstützt. Die für die Pflege und Unterhaltung erforderlichen Mittel sind im Budget des Amtes für 
Landschaftspflege und Grünflächen im Teilergebnisplan 1301-Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirt-
schaft, Erholungsanlagen in der Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen so-
wie des Sportamtes im Teilergebnisplan 0801 – Sportförderung /Unterhaltung von Sportstätten in der 
Teilplanzeile 13 veranschlagt. Zusätzliche Aufwandsermächtigungen werden hierfür nicht veran-
schlagt. 
Die entsprechende Kostenaufstellung für die Herrichtung des SNIPES-Courts durch SNIPES ist dem 
Sponsoringvertrag (Anlage 3) beigefügt. 
 
Erläuterung zur Entscheidungszuständigkeit: 
 
Der Innere Grüngürtel ist eine bezirksübergreifende Grünanlage. Dies beinhaltet grundsätzlich auch 
die dort eingerichteten Sport- und Spielbereiche. Der Streetball- und Basketballplatz im Inneren 
Grüngürtel ist aufgrund der festgestellten Nutzerfrequenz als bezirksübergreifende Freizeit- und Spiel-
fläche anzusehen und entspricht auch den Zielsetzungen der Sportentwicklungsplanung. Der Stand-
ort liegt im Bezirk Innenstadt. 
 
Anlagen 
 
Anlage 1: 
Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Naturschutzbeirates bei der Unteren Land-
schaftsbehörde vom 9.7.2018 
 
Anlage 2: 
Landespflegerischer Fachbeitrag 
 
Anlage 3: 
Sponsoringvertrag

Anlage 7 Auszug Bezirksvertretung Innenstadt 08.12.2020

742 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Frau Brohl 
Telefon:  (0221) 221-91709  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  Andrea.brohl@stadt-koeln.de 
Datum: 14.01.2021 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung der 
Bezirksvertretung Innenstadt  vom 08.12.2020  
öffentlich 
3.1 Sportentwicklungsplanung - Sponsoringvertrag mit der Firma SNIPES 
SE - Neubau eines Basketball- bzw. Streetballplatzes im Inneren Grün-
gürtel zwischen Venloer Straße und Vogelsanger Straße 
1619/2020 
 
Geänderter Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Innenstadt vertragt die Beschlussvorlage mit dem Ziel einen 
gemeinsamen Ortstermin mit beteiligten Ratsausschüssen im Frühjahr durchzufüh-
ren. 
 
 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt

Anlage 3 Sponsoringvertrag

8 Zeichen

Anlage 3

Anlage 6 Beantwortung der Fragen aus dem Sportausschuss vom 27.08.2020

7949 Zeichen

Anlage 6 
 
Ratsvorlage 1619/2020 - Sponsoringvertrag mit der Firma Snipes SE, Neubau eines Basketball- bzw. 
Streetballplatzes im Inneren Grüngürtel 
 
Nachfragen der Fraktion B90/Die Grünen zur Vorlage: 
Die Grünen im Rat sprechen sich dafür aus, dass im Inneren Grüngürtel zwischen Venloer Straße und 
Vogelsanger Straße ein Streetball- und Basketballbereich zur freien Nutzung gesichert und optimiert 
wird. Zu dem zur Entscheidung vorliegenden Sponsoring-Modell haben wir folgende Nachfragen: 
 
Zur Lage des Platzes: 
Der Nike-Platz (ehemaliger Hubschrauberlandeplatz) soll abgerissen und entsiegelt werden. 
Wie ist der Untergrund der Nike-Anlage? Wie hoch ist der Aufwand, den harten Asphalt zu entsiegeln 
und zur Rasenfläche zu machen? Gibt es Altlasten im Boden? 
Im Vorfeld einer Entsiegelung der bestehenden Basketballfläche sind eingehende Untersuchungen 
(Bohrungen) durchgeführt worden. Unter der Asphaltdecke befindet sich eine durchgehende 32 cm 
dicke Betonschicht. Erkenntnisse hinsichtlich Altlasten liegen nicht vor. Die entsiegelte Fläche wird 
mit Rasen eingesät. 
Worin ist der Wechsel des Standorts begründet? Kann der neue normgerechte Streetballplatz nicht an 
gleicher Stelle gebaut werden wie der bestehende? 
Der jetzige Basketballplatz ist an dieser Stelle aufgebaut worden, da die Fläche schon versiegelt war. 
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hat vor etwa 10 Jahren ein Pflege- und 
Entwicklungskonzept für den Inneren Grüngürtel erarbeitet, das vom Ausschuss Umwelt und Grün 
beschlossen wurde. Demnach soll der Bereich des Inneren Grüngürtels zwischen Venloer und 
Vogelsanger Straße als Schwerpunkt Bereich für Spiel und Sport, unter Berücksichtigung der 
historischen Vorgaben (Denkmalschutz), entwickelt werden. Vor dem Hintergrund dieser Vorgabe 
soll ein „Aktivitätsband“ östlich des Weges entwickelt werden und die Mitte als offene vielfältig 
nutzbare Wiesenfläche erhalten werden. 
Wenn nein, können Half-Court und Full-Court in dem neuen Bereich so zueinander umgruppiert 
werden, dass die beiden vorhandenen Bäume nicht verpflanzt werden müssen? 
Gemeinsam mit dem Amt für Grünflächen hat sich die Firma SNIPES in den letzten drei Jahren einige 
Lösungsmöglichkeiten angeschaut. Um nicht doppelt Wegeflächen als Zuwegung verbrauchen zu 
müssen, ist es sinnvoll, die beiden Courts (Full- und Halfcourt) als Gesamtpaket anzuordnen. Durch 
das Verschieben des Gesamtpaketes als Ganzes ist es möglich, einen der beiden Baumstandorte zu 
sichern. Beide Plätze rutschen entsprechend der aktuellen Genehmigungsplanung (Stand 05.07.2018) 
näher an den Bewegungsparcours heran. Dadurch kann der Baum im Norden an seinem 
ursprünglichen Standort gehalten werden. Lediglich der Baum im Süden muss noch versetzt werden. 
Zudem ist die Fläche zwischen dem nördlichen Baum und der weiter im Norden befindlichen 
Baumdoppelreihe nicht groß genug, um z.B. den Halfcourt dort unterzubringen. Auch bei dieser 
Variante gäbe es einen Konflikt mit den Baumstandorten. Die jetzige Planung stellt mit Bezug auf den 
Flächenverbrauch und den Schutz der vorhandenen Bäume die optimierte Variante dar.

Wie sind die Tribünen beschaffen, wieviel Plätze haben sie, wie hoch sind sie und wieviel qm Fläche 
nehmen sie ein? 
Es sind zwei Tribünen in Form von einreihigen Betonsitzelementen als östliche Begrenzung 
vorgesehen. Die Elemente sind 0,45 / 0,50 m hoch und 1,00 m tief geplant, damit ein entspanntes 
Sitzen, Liegen oder Ablegen von Taschen, Rücksäcken oder Decken, etc. möglich ist. Entlang des 
Fullcourts erstreckt sich die Tribüne über 30 m (=> 30 m²); entlang des Halfcourts über 16 m (=> 16 
m²). Die Gesamt-Tribünenfläche beträgt demnach 46,00 m² und ermöglicht ca. 60-70 Personen 
direkte Sitzplätze mit Blickrichtung zu den Spielfeldern einzunehmen. 
Zum Grünausgleich: 
Wie kann ein Grünausgleich im direkten Umfeld erfolgen? 
Der Bereich des Inneren Grüngürtels ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Eingriffe in Natur 
und Landschaft bedürfen der Genehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde und der 
Zustimmung des Naturschutzbeirates bei der Unteren Naturschutzbehörde. Für den Neubau wurde 
eine Eingriffs- Ausgleichsbilanzierung durchgeführt, dieser hat der Naturschutzbeirat bei der Unteren 
Naturschutzbehörde zugestimmt. Der Ausgleich erfolgt im direkten Umfeld vornehmlich durch 
Entsiegelung der jetzigen Basketballfläche. 
Zum Sponsoringvertrag: 
Im Sponsoringvertrag erhält Snipes das Recht, fünf Veranstaltungen pro Kalenderjahr durchzuführen. 
Teilweise handelt es sich um mehrtägige Veranstaltungen. Warum will Snipes die 
Veranstaltungsfläche für Aufbauten jeweils 24 Stunden davor und danach nutzen? Wodurch werden 
die Veranstaltungen so zeitaufwendig?  
Die 24 Stunden dienen lediglich als Sicherheit, um genug Zeit zu haben, alle Auf- und Abbauarbeiten 
durchführen zu können. Im Idealfall werden lediglich ein paar Stunden benötigt. Da manche 
Dienstleistungen jedoch von Dritten durchgeführt werden, bedarf es eines kleinen „Zeitpuffers“, um 
nicht in zeitliche Bedrängnis zu kommen, falls die Arbeiten etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen 
sollten.  
Mit wieviel Veranstaltungsteilnehmern kalkuliert Snipes? 
Dies mit einer konkreten Zahl zu belegen, ist derzeit nicht möglich. Lediglich zwei der fünf 
Veranstaltungen sind als wirkliche Veranstaltungen mit Zuschauern vorhergesehen. Jede 
Veranstaltung ist beim Ordnungsamt Köln einzureichen und mit diesem hinsichtlich 
Veranstaltungskonzept und Sicherheitskonzept abzustimmen. Es ist nicht geplant und auch nicht 
umsetzbar, Veranstaltungen mit mehreren tausend Zuschauern durchzuführen. 
Lt. Sponsoringvertrag sollen auf dem Tennisplatz Food- und Merchandise-Trucks etc. untergebracht 
werden. Wieviel Tage im Jahr wird der Tennisplatz nicht als solcher nutzbar sein?  
Wie in den Veranstaltungsdetails zu entnehmen ist, handelt es sich bei lediglich zwei der fünf 
Veranstaltungen um Veranstaltungen mit Zuschauern und den oben erwähnten Trucks (Imbiss- oder 
Merchandisewagen). Demnach wird der Tennisplatz aller Voraussicht und Planung nach maximal 8 
Tage nicht nutzbar sein. 
Kann ggf. auf den Verkauf von Gastronomie und Merchandise verzichtet werden? 
Die Firma SNIPES verzichtet nur sehr ungern auf den Verkauf von Merchandise sowie 
Gastronomieangeboten. Wie gerade die Sommermonate zeigen, werden Gastronomieangebote von 
Spieler *innen und Zuschauer*innen als willkommene Erfrischung gerne angenommen.

Gibt es Stromanschlüsse im Veranstaltungsbereich oder plant Snipes, Diesel-Generatoren zu 
verwenden? Wie hoch ist das Maximum von Dezibel für das Musik-/Moderationssetups mit Boxen? 
Die konkrete Umsetzung wird mit dem Ordnungsamt abgestimmt und Snipes wird sich an die 
ordnungsbehördliche Vorgaben halten. 
An zehn Samstagvormittagen ist geplant, die „Snipes Court Summer League“ durchzuführen?  
Ja. 
Stehen die Plätze ab 12 Uhr der öffentlichen Nutzung wieder zur Verfügung? 
Geplant ist die Spiele von 10-13 Uhr abzuhalten. Hierzu wird allerdings nur der Fullcourt genutzt. Das 
Halbfeld steht auch während der Ligaspiele der Öffentlichkeit zur Verfügung. 
Kosten: 
Lt Vorlage zahlt Snipes 415.607 € für den Bau der Courts, die Stadt zahlt 90.181 € an Körperschafts- 
und Kapitalertragssteuer. 
Ob die Stadt Köln den Court in eigener Regie ebenfalls zu dem Preis von 415.607 Euro bauen könnte, 
kann nicht abschließend bewertet werden, weil die Verwaltung keine entsprechende Planung 
durchgeführt hat. Die Verwaltung ist dankbar für das Angebot des Sponsors, den Bau zu übernehmen 
und damit den städtischen Haushalt zu entlasten. Bei einer Projektübernahme durch die Verwaltung 
würde aufgrund mangelnder personeller Kapazitäten und notwendiger Ausschreibungen mit einer 
deutlich längeren Umsetzungszeit zu rechnen sein. Dies gilt ungeachtet der Frage, ob die Verwaltung 
die Planungsunterlagen in dieser Form von dem vom Sponsor beauftragten Landschaftsarchitekten 
1:1 übernehmen könnte.

Anlage 11, Vorab-Auszug 07.10.2021 AKUG TOP 4.1.4 SNIPES

6397 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
Frau Bültge-Oswald 
Telefon:  (0221) 221-23702  
 
E-Mail:  barbara.bueltge-oswald@stadt -koeln.de  
Datum: 20.10.2021 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses 
Klima, Umwelt und Grün vom 07.10.2021  
öffentlich 
4.1.4 Sportentwicklungsplanung - Sponsoringvertrag mit der Firma SNIPES 
SE - Neubau eines Basketball- bzw. Streetballplatzes im Inneren Grün-
gürtel zwischen Venloer Straße und Vogelsanger Straße 
1619/2020 
4.1.4.1 Snipes-Court 
2576/2021 
4.1.4.2 Änderungsantrag zu 1619/2020 
AN/2128/2021 
RM Frau Martin berichtet von dem Ortstermin, der kontrovers abgelaufen sei. Dabei 
sei den Ausschussmitgliedern der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen neben anderen 
Ausschussmitgliedern klargeworden, dass die aktuellen Pläne abzulehnen seien. 
Man halte weder eine Verlagerung noch eine Vergrößerung des Basketballplatzes für 
sinnvoll, da dies massive Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet und große Lärm-
belästigung durch die Veranstaltungen der Firma SNIPES zur Folge hätte. 
Allerdings sei auch klargeworden, dass der vorhandene Basketballplatz sehr gut ge-
nutzt werde und auf jeden Fall saniert werden müsse. Deshalb sei man mit dem Ver-
treter des Sportamtes so verblieben, dass die Vorlage mit den aktuellen Plänen ab-
gelehnt werde, um den Weg für eine andere Vorlage freizumachen. Dies müsse min-
destens die Sanierung des bestehenden Platzes beinhalten. Offen sei, ob und wel-
che Rolle hierbei SNIPES spielen werde.  
Frau Martin signalisiert, dass Bündnis 90 / Die Grünen auch den Änderungsantrag 
ablehnen werden. 
SE Frau Michel begründet den Änderungsantrag der Fraktion Die FRAKTION und 
betont, dass man die Kommerzialisierung im öffentlichen Raum ablehne. Man be-
grüße es aber auch, wenn die Vorlage insgesamt abgelehnt werde, um eine weitere 
Versiegelung von Grünflächen zu verhindern.

SB Herr Struwe signalisiert namens der SPD-Fraktion, dass man der Beschlussvor-
lage zustimmen wolle. Das Thema betreffe viele unterschiedliche Bereiche, was 
auch im vom Rat gefassten Beschluss zur Sportentwicklungsplanung zum Ausdruck 
komme, der viele unterschiedliche Nutzungen im Grünbereich vorsehe. Auch der 
Platz im Inneren Grüngürtel passe sehr gut dazu.  
Aus Sicht der SPD-Fraktion agiere der Sponsor in einem vertretbaren Maß. Wenn, 
wie Frau Martin vorgeschlagen hat, der Platz saniert werde, interessiere ihn, wie dies 
finanziert werde und in welchem zeitlichen Rahmen die Sanierung stattfinden solle. 
RM Herr Weber betont, dass die CDU-Fraktion sowohl das allgemeine sportliche En-
gagement in der Stadt als auch das Engagement der dortigen Szene am Streetball-
platz unterstütze. Die aktuelle Planung umfasse jedoch die Versiegelung einer 1,5-
fachen Fläche an einem Platz, der bereits jetzt mit Sportgeräten vollgestellt sei. Man 
glaube, dass es alternative Flächen gebe, auf denen eine Netto-Null-Versiegelung 
möglich sei.  
Daher lehne die CDU-Fraktion die aktuelle Planung ab und bitte die Verwaltung, die 
Fläche zu sanieren und dazu möglichst schnell Planungen vorzulegen. Man sei offen 
für eine finanzielle Unterstützung von Privatpersonen oder Unternehmen.  
SE Herr Feles möchte wissen, ob dort Möglichkeiten für Menschen mit Beeinträchti-
gung vorhanden sind. 
SB Herr Zimmermann erklärt, dass es keinen akuten Handlungsbedarf gebe und der 
Platz bespielbar sei, auch wenn er stark beansprucht sei. Er regt in Richtung Verwal-
tung an, zu prüfen, ob eine Nutzung der Bezirkssportanlage Ehrenfeld für den Bas-
ketball auf bereits versiegelten Flächen möglich sei, mit oder ohne Kooperation mit 
anderen Partnern. 
SE Frau Gabrysch regt namens der KLIMA FREUNDE an, evtl. zusammen mit eh-
renamtlichen Menschen, die sich dort bereits engagieren, und / oder einzelnen Un-
ternehmen den Platz nachhaltig zu gestalten. 
Sie finde es bedenklich, dass die Firma SNIPES auf dem Basketball- und dem Ten-
nisplatz kostenlos pro Jahr 5 Veranstaltungen durchführen und kommerzielles Film- 
und Werbematerial fertigen dürfe, zumal bei diesen Veranstaltungen viele Personen 
wahrscheinlich auf der gesamten Grünfläche herumlaufen würden. 
SE Herr Osorio Pulido betont für die FDP-Fraktion, dass man das aktuelle Planungs-
vorhaben als positive Veränderung bewerte und dem Beschlussvorschlag der Ver-
waltung zustimme. Es werde ein alter sanierungs- bzw. abrisspflichtiger Platz ent-
sorgt und ein neuer Platz gestaltet und der Stadt geschenkt. 
Es handle sich, wie dem landschaftspflegerischen Fachbeitrag zu entnehmen sei, 
nicht um Flächen mit besonders herausragender Biotopfunktion. Wenn man jetzt ei-
nem Anbieter, der der Stadt Köln Public-private-Partnership – PPP 1 offerieren möch-
te, eine Absage erteile, vertue man Chancen für die Zukunft für potentielle weitere 
Anbieter*innen. 
 Zunächst lässt der stellvertretende Ausschussvorsitzende über den Änderungs-
antrag der Fraktion Die FRAKTION abstimmen: 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün bedankt sich bei der Fa. SNIPES SE für 
das Interesse eines Sponsorings zum Neubau einer Basketball- und Streetballanlage 
                                                 
1 https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlich -private_Partnerschaft

im Inneren Grüngürtel zwischen Venloer Straße und Vogelsanger Straße. Der Aus-
schuss lehnt ein solches Sponsoring am angedachten Standort jedoch ab. Stattdes-
sen saniert die Stadt Köln den bestehenden Basketballplatz unter Einbeziehung der 
örtlichen Basketball-Community. In diesem Zusammenhang wird auch die luftfahrt-
historische Bedeutung des Standorts sichtbar gemacht. 
Abstimmungsergebnis 
Mehrheitlich abgelehnt mit den Stimmen von Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, 
CDU-Fraktion, Volt-Fraktion, SPD-Fraktion und der FDP-Fraktion gegen die Stimmen 
der Fraktion Die Linke  
 Anschließend stellt er die Vorlage der Verwaltung zur Abstimmung: 
Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln stimmt dem Abschluss eines Sponsoringvertrages zum Neu-
bau einer Basketball- bzw. Streetballanlage zwischen der Stadt Köln (Sportamt) und 
der Fa. SNIPES SE in Höhe von 415.607,50 € inklusive Mehrwertsteuer in der dieser 
Beschlussvorlage beiliegenden Fassung zu. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich abgelehnt mit den Stimmen von Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, 
CDU-Fraktion, Volt-Fraktion und Fraktion Die Linke gegen die Stimmen der SPD-
Fraktion und der FDP-Fraktion.

Anlage 5 zur Beschlussvorlage 1619_2020

1879 Zeichen

Anlage 5 
 
 
Stellungnahme der Verwaltung zu den Anregungen vom 11.08.2020 
(Anlage 4): 
 
Am 22.08.1995 wurde per Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung im Rat die 
Errichtung eines  öffentlichen Basketballfreiplatzes der Firma NIKE auf der asphaltierten 
Fläche des ehemaligen Hubschrauberlandeplatzes zwischen Venloer Straße und 
Vogelsanger Straße beschlossen. Zuvor wurde bereits am 6.06.1995 das Basketballspielfeld 
als Schenkung von NIKE im Wert von 60.000,-- DM vom Rat angenommen. Ein Bauantrag 
der Firma NIKE unter Bezeichnung des Vorhabens „Umwandlung des ehemaligen 
Hubschrauberlandeplatzes in einen öffentlichen Basketball-Freiplatz“ wurde am 23.08.1995 
vom Bauaufsichtsamt genehmigt. Im Auszug aus dem örtlichen Bau- und Planungsrecht 
wurde ausschließlich der Innere Grüngürtel als Baudenkmal erwähnt. In der Zwischenzeit bis 
heute wurden auf dem NIKE-Platz bereits umfangreiche Platzbelagsänderungen 
durchgeführt (Gummibelag, neuer Asphaltbelag), sodass die ursprüngliche Belagsfläche 
nicht mehr vorhanden ist. Der Innere Grüngürtel ist heute im Nutzungskonzept des Amtes für 
Landschaftspflege und Grünflächen ein ausgewiesener „Freiraum für Jugendliche mit 
Kleinspielfeldern“ und wird auf Grund der angebotenen Sportmöglichkeiten überaus rege von 
überwiegend jugendlichen aber auch von jung gebliebenen Bürgerinnen und Bürgern 
genutzt. Der Innere Grüngürtel ist auch Landschaftsschutzgebiet. Der Bau des Snipes-
Platzes bedurfte deshalb der Befreiung von den Festsetzungen des Landschaftsplanes und 
der Abarbeitung der Eingriffsregelung. Der Beirat bei der Unteren Naturschutzbehörde hat 
der Befreiung nur mit der Maßgabe der Entsiegelung des Nike-Platzes zugestimmt. Für den 
neuen Snipes-Platz bedurfte es weiter einer Baugenehmigung, bei der auch der Nachweis 
des Ausgleichs der Eingriffe in Natur und Landschaft nachgewiesen werden musste.

Anlage 8, Auszug 21.01.2021 AKUG Vor Eintritt in die TO zu Zurückstellung TOP 4.1.1 Sportentwicklungsplanung Sponsoring SNIPES

1396 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
Frau Bültge-Oswald 
Telefon:  (0221) 221-23702  
E-Mail:  barbara.bueltge-oswald@stadt -koeln.de  
Datum: 01.02.2021 
Auszug 
aus der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses  
Klima, Umwelt und Grün vom 21.01.2021  
öffentlich 
Vor Eintritt in die Tagesordnung:  
Die neue Ausschussvorsitzende, RM Frau Denise Abé, begrüßt alle Anwesenden 
aus Politik und Verwaltung sowie alle Gäste zur ersten, konstituierenden Sitzung des 
Ausschusses Klima, Umwelt und Grün.  
…. 
Die Beschlussvorlage zum Neubau eines Basketball- bzw. Streetballplatzes im Inneren 
Grüngürtels werde zurückgestellt, bis ein Ortstermin mit der Beteiligung aller Fachaus-
schüsse stattgefunden habe. 
…. 
 Anschließend stellt sie die so geänderte Tagesordnung zur Abstimmung:  
Beschluss:  
Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün ist mit der so geänderten Tagesordnung 
einverstanden.  
Abstimmungsergebnis:  
Einstimmig zugestimmt bei Enthaltung der SPD-Fraktion und der FDP-Fraktion. 
4.1 Allgemeine Beschlussvorlagen (Vorberatung) 
4.1.1 Sportentwicklungsplanung - Sponsoringvertrag mit der Firma SNIPES 
SE - Neubau eines Basketball- bzw. Streetballplatzes im Inneren Grün-
gürtel zwischen Venloer Straße und Vogelsanger Straße 
1619/2020 
Vor Eintritt in die Tagesordnung zurückgestellt, bis ein Ortstermin mit der Be-
teiligung aller Fachausschüsse stattgefunden hat.

Anlage 1 Vorabauszug Naturschutzbeirat bei der unteren Naturschutzbehörde vom 09.07.2020

1315 Zeichen

Anlage 1 
 
 
 
Geschäftsführung  
Naturschutzbeirat bei der Unteren 
Naturschutzbehörde  
Frau Bültge-Oswald (Stellvertretung) 
Telefon:  (0221) 23702  
E-Mail:  Barbara.Bueltge-Oswald@STADT-KOELN.DE  
Datum: 27.01.2020 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Naturschutzbeirates 
bei der Unteren Naturschutzbehörde  vom 09.07.2018  
öffentlich 
3.2 Neubau eines Snipes-Courts im Inneren Grüngürtel zwischen Venloer 
Straße und Vogelsangerstraße, LSG L 16, EZ 2, Bezirk 1  
hier: Erteilung einer Befreiung von den Verbotsvorschriften des Land-
schaftsplan gemäß § 67 (1) Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)  
2075/2018 
Beschluss: 
Der Beirat bei der Unteren Naturschutzbehörde ist mit der Errichtung eines Neubaus 
eines „Snipes-Court“ Basketball-Platzes zwischen Venloer Straße und Vogelsanger-
straße unter der Auflage von Schutz-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen einver-
standen.  
Er stimmt der beabsichtigten Befreiung gemäß § 67 Abs. 1 Nr.1 BNatSchG unter der 
Auflage zu, dass das Material mit dem geringsten Schwermetallgehalt für den Belag 
gewählt wird. Er empfiehlt eine möglichst helle und abstrahlende Farbe der Oberflä-
che zu wählen, um die Oberflächentemperatur der Fläche weitgehend zu minimieren.  
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Mit 8 Ja-Stimmen und 1 Nein-Stimme mehrheitlich zugestimmt.

Anlage 9 Eingabe nach § 24 GO – „Sanierung Basketballplatz Innerer Grüngürtel"

6293 Zeichen

ANLAGE 9 
 
Die in dieser Angelegenheit bei der Geschäftsstelle für 
Anregungen und Beschwerden eingegangene Anregung 
wird in anonymisierter Form zur Kenntnis gegeben: 
Eingabe nach § 24 GO – „Sanierung Basketballplatz Innerer 
Grüngürtel“ 
 
Wie ich aus der Presse und auch aus dem Portal der Stadt Köln ( ratsinformation.stadt-
koeln.de) erfahren habe, unterstützt die Stadt Köln den Bau eines neuen 
Basketballplatzes, direkt gegenüber der jetzigen Anlage und strebt das Entsorgen der 
vorhanden Spielstätte an. Die Entsorgungskosten, die von der Stadt Köln getragen werden 
(also auch von uns Spielern), sollten meiner Meinung nach nochmals geprüft werden. 
Nicht alle Aspekte wurden hier berücksichtigt, wie zB: die Entsorgung der alten 
Unterflurtankanlage und der dazugehörigen Leitungen sowie die Tiefe der Betonplattform 
wurde als zu niedrig eingeschätzt.  
„… Gemäß § 35 BauGB im Außenbereich - resultiert die Verpflichtung, dass für geplante 
Veränderungen und Neubaumaßnahmen eine Bewertung des Eingriffs nach gesetzlicher 
Vorgabe (BNatSchG, LNatschG NRW) vorzunehmen ist. Im städtischen Landschaftsplan 
befindet sich der Planungsbereich innerhalb des LSG L 16 „Innerer Grüngürtel“. Für diesen 
Bereich weist der Landschaftsplan das Entwicklungsziel EZ 2 „ Erhaltung und 
Weiterentwicklung der vorhandenen Grünanlagen“ aus ...“  
So wurde die Sanierung der jetzigen Anlage im Sinne der Erhaltung und 
Weiterentwicklung aus meiner Sicht nicht ausführlich im Stadtrat der Bezirks Verwaltung 
besprochen und es wurde auch nicht die Meinu ng der Hauptnutzer (Spieler) eingeholt, 
was ich als aktiver Spieler hiermit einbringen möchte.  
Auszug aus dem Sponsoring Vertrag (Anlage 1 - Projektbeschreibung, 
Planungsanlass […])  
„… Trotz zahlreicher Berichte, Petitionen und Versuche, den Platz zumindest wieder 
vernünftig bespielbar zu machen, ist bis dato nichts passiert…“  
Ich kann leider auch nicht nachvollziehen, welche Versuche hier gemeint sind und warum 
diese bis zum heutigen Tag erfolglos geblieben sind. Die Feldmarkierungen/ Linien werden 
seit Jahren von Spielern mit privaten Mitteln selbst erneuert, genauso wie die Netze der 
Körbe. Seit Jahren wurde von der Stadt Köln hier nicht wirklich etwas unternommen.  
Auszug aus Vorlage - Ratsvorlage 1619/2020 - Sponsoringvertrag mit Sponsor, Neubau 
eines Basketball-bzw. Streetballplatzes im Inneren Grüngürtel Nachfrage der Fraktion 
B90/Die Grünen zur Vorlage:  
„… Ob die Stadt Köln den Court in eigener Regieebenfalls zu dem Preis von 415.607 Euro 
bauen könnte, kann nicht abschließend bewertet werden, weil die Verwaltung keine 
entsprechende Planung durchgeführt hat.  
Die Verwaltung ist dankbar für das Angebot des Sponsors, den Bau zu übernehmen und 
damit den städtischen Haushalt zu entlasten. Bei einer Projektübernahmedurch die 
Verwaltung würde aufgrund mangelnder personeller Kapazitäten und notwendiger 
Ausschreibungen mit einer deutlich längeren Umsetzungszeit zu rechnen sein. Dies gilt

ungeachtet der Frage, ob die Verwaltung die Planungsunterlagen in dieser Form von dem 
vom Sponsor beauftragten Landschaftsarchitekten 1:1 übernehmen könnte. […] „  
„… In diesem Abschnitt des Inneren Grüngürtels liegen neben dem Basketball Platz 
eine ebenfalls in die Jahre gekommene Outdoor Tennis Anlage…“  
Der Zustand wurde hier richtig mit „... in die Jahre gekommene Anlage… “ umschrieben. 
Sie wird am Wochenende im Sommer von mehr als 100 Spielern aktiv und regelmäßig 
genutzt. Der Zustand der Anlage ist das Resultat einer mangelnden Pflege und 
Instandsetzung.  
„…der Harte Asphalt- / Betonbelag 1 ist durch die Witterungseinflüsse mittlerweile wellig 
und spröde geworden, die Korbanlagen sind rostig und beschädigt, die Linierung ist nicht 
mehr vorhanden und die aktuelle, quadratische Form mit 4 Körben lässt keine 
Nutzung aller 4 Körbe zu.2 Zudem fehlen Sitzmöglichkeiten für pausierende Spieler3 
und interessierte Zuschauer …“  
1) Der harte Asphalt ist der Untergrund des Platzes und kam 2002 zum Vorschein, 
als der ursprüngliche Gummibelag (aus alten Turnschuhen, die 1994 -1995 in den 
Schulen und Sportvereinen in Köln eingesammelt und für den Bodenbelag recycelt 
wurden) entfernt wurde. Die Erneuerung des Bodenbelags, stellt den größten 
Kostenpunkt einer Sanierung und wurde bereits zudem als der erste Wunsch von 
vielen Spielern genannt. Der jetzige Belag begünstigt auch Verletzungen.  
 
2) lässt keine Nutzung aller 4 Körbe zu – an einem warmen Sommertag werden 
durchgehend alle 4 Körbe genutzt. An den zwei gegenüberliegenden Körben 
werden Spiele 5x5 über das „ganze Feld“ gespielt und auf den seitlichen Körben 
wird entweder 3x3 auf einen Korb gespielt oder nur geworfen. Man passt  sich als 
Spieler auf dem Platz den Gegebenheiten an.  
 
3) „... Sitzmöglichkeiten für pausierende Spieler und interessierte 
Zuschauer…“ es handelt sich bei dem Freiplatz um eine öffentliche Anlage für die 
Nutzung im Bereich Hobby/ Breitensport und um keine  Wettkampfstätte für 
professionelle Spieler. Hier ist jeder Willkommen und kann mitspielen. Gerade 
dieser Aspekt ist wichtig, zeichnet die Anlage aus und schafft eine besondere 
Atmosphäre. Das sportliche Miteinander auf dem Court und auch abseits dessen, 
dient seit Jahren der Integration und dem Austausch. Sport verbindet und leistet 
einen positiven gesellschaftlichen Beitrag. Hier haben viele Kölner, frei von 
Nationalität, Religionszugehörigkeit, Geschlecht und gesellschaftlicher Schicht 
einen Raum gefunden, sich sportlich und kulturell auszutauschen. Die Wiese um 
den Freiplatz bietet zudem bereits Sitz - und Verweilmöglichkeit und zeichnet den 
Charakter des Ortes aus. Durch den Abbau der jetzigen Anlage droht dieser 
wichtige Aspekt zu Gunsten von wirtschaftlichen Interessen verloren zu gehen.  
 
Das Sanierungskonzept sollte auch die bereits vorgelegten Anregungen des 
Stadthistorikers Werner Müller 4, mit einbeziehen und sollte in die Gestaltung 
aufgenommen werden.  
4 Früherer Standort des Internationalen Hubschrauber Flughafens Köln. 
Gerne beteiligen sich die Spieler und ich an einer Ausarbeitung eines Sanierungkonzepts 
zu einer nachhaltigen Erneuerung der Anlage und ich würde mich freuen, bei der 
Begehung der Anlage durch die Gremien eingeladen zu werden.

Mit sportlichen Grüßen, 
…

Anlage 10, Auszug Beschlussprotokoll 07.10.2021 AKUG TOP 4.1.4 SNIPES_

2043 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
Frau Bültge-Oswald 
Telefon:  (0221) 221-23702  
E-Mail:  barbara.bueltge-oswald@stadt -koeln.de  
Datum: 08.10.2021 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Ausschu sses Klima, 
Umwelt und Grün vom 07.10.2021  
öffentlich 
4.1.4 Sportentwicklungsplanung - Sponsoringvertrag mit der Firma SNIPES 
SE - Neubau eines Basketball- bzw. Streetballplatzes im Inneren Grün-
gürtel zwischen Venloer Straße und Vogelsanger Straße 
1619/2020 
4.1.4.1 Snipes-Court 
2576/2021 
4.1.4.2 Änderungsantrag zu 1619/2020 
AN/2128/2021 
 Zunächst lässt der stellvertretende Ausschussvorsitzende über den Änderungs-
antrag der Fraktion Die FRAKTION abstimmen: 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün bedankt sich bei der Fa. SNIPES SE für 
das Interesse eines Sponsorings zum Neubau einer Basketball- und Streetballanlage 
im Inneren Grüngürtel zwischen Venloer Straße und Vogelsanger Straße. Der Aus-
schuss lehnt ein solches Sponsoring am angedachten Standort jedoch ab. Stattdes-
sen saniert die Stadt Köln den bestehenden Basketballplatz unter Einbeziehung der 
örtlichen Basketball-Community. In diesem Zusammenhang wird auch die luftfahrt-
historische Bedeutung des Standorts sichtbar gemacht. 
Abstimmungsergebnis 
Mehrheitlich abgelehnt mit den Stimmen von Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, 
CDU-Fraktion, Volt-Fraktion, SPD-Fraktion und der FDP-Fraktion gegen die Stimmen 
der Fraktion Die Linke

 Anschließend stellt er die Vorlage der Verwaltung zur Abstimmung: 
Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln stimmt dem Abschluss eines Sponsoringvertrages zum Neu-
bau einer Basketball- bzw. Streetballanlage zwischen der Stadt Köln (Sportamt) und 
der Fa. SNIPES SE in Höhe von 415.607,50 € inklusive Mehrwertsteuer in der dieser 
Beschlussvorlage beiliegenden Fassung zu. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich abgelehnt mit den Stimmen von Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, 
CDU-Fraktion, Volt-Fraktion und Fraktion Die Linke gegen die Stimmen der SPD-
Fraktion und der FDP-Fraktion.

Anlage 4 Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung NRW und Anregungen, Betreff: Betreff: Verlust eines Kölner Denkmal

8907 Zeichen

ANLAGE 4 
 
Die in dieser Angelegenheit bei der Geschäftsstelle für Anregungen 
und Beschwerden am 11.08.2020 eingegangenen Anregungen 
werden in anonymisierter Form zur Kenntnis gegeben: 
 
 
1.Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung NRW - Betreff: Verlust eines 
Kölner Denkmals: 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden, 
hiermit bitte ich Sie um den Erhalt eines luftfahrthistorischen Platzes, der auf Grund von 
Planungen, bei denen mit großer Wahrscheinlichkeit der historische Wert nicht bedacht wurde, 
verschwinden soll. 
Dabei handelt es sich um die Reste des internationalen Hubschrauberlandeplatz der Sabena im 
Inneren Grüngürtel an der Venloerstraße. Der Hubschrauberflughafen war einer von drei 
internationalen Flughäfen Kölns. Von 1950 bis 1966 betrieb die Sabena einen Zubringerdienst 
von Deutschland nach Belgien um Deutschen den Flug nach Amerika zu ermöglichen. Damals 
durfte Deutschland bzw. die Lufthansa noch keine transatlantischen Flüge durchführen. Der erste 
Flug der Lufthansa von Köln-Wahn nach New York wurde erst am 30. April 1961 im Beisein von 
Kardinal Frings gestartet. Vorher mussten die Passagiere u. a. in Köln von der belgischen 
Sabena am Heliport an der Venloerstraße eingeladen und mit Hubschraubern nach Brüssel 
geflogen werden. Dort nutzten die Passagiere dann die transatlantischen Flüge von Europa nach 
Amerika bzw. zurück mit der Sabena. Natürlich wurde der Heliport auch für den regulären 
Flugdienst zu den belgischen Großstädten genutzt. Weitere Informationen sowie Fotos finden Sie 
hier: www.luftfahrtarchiv-koeln.de/hubschrauberflughafen.htm 
Nach der Stilllegung wurde die Landeplattform ab 1995 mit Basketballkörben ausgestattet. Dies 
ist auch leicht zu erkennen durch die quadratische, für ein Basketballfeld, ungewöhnliche Form. 
Im Rahmen eines gesponserten Neubaus und kommerzielle Nutzung eines Basketballfelds – als 
SNIPES-Court bezeichnet - durch die Firma Snipes SE direkt daneben soll nun diese 
Landeplatte, der Verbindungsweg sowie die Betonplatte des nicht mehr vorhandenen 
Flughafengebäude als Ausgleichsfläche abgerissen und mit Rasen eingesät werden. 
Anhand dieser drei verbundenen befestigten Felder kann die Funktion des Flughafens noch sehr 
gut erkannt werden. Durch den Erhalt dieser Flächen kann die Mobilitätsgeschichte des 
Innenstadtbezirks von Köln erzählt werden. Dies wäre nach dem Wasserflugzeughafen an St. 
Kunibert der zweite internationale Flughafen im Innenstadtbereich. Welche andere Stadt weltweit 
hat schon so etwas?  
Da es sich um eine für Köln wichtigen Luftfahrtstätte der Nachkriegszeit handelt, möchte ich Sie 
hiermit anregen, dass die Landeplattform, die Platte des Flughafengebäudes sowie der 
Verbindungsweg NICHT abgerissen werden. 
Auch wenn es kein amtliches Denkmal ist, handelt es sich um ein Verkehrsdenkmal der 
unmittelbaren Nachkriegszeit, das zeigt, dass ein direkter Flug von Deutschland nach Amerika 
nicht selbstverständlich war. Auch die sehr kleine Ausdehnung dieses wahrscheinlich kleinsten 
internationalen Flughafen Deutschlands begründet einen Erhalt. Aber auch im Hinblick auf den 
Einsatz von Helikoptern für den unmittelbaren Zustelldienst sowie ÖPNV machen diese 
Luftfahrtstätte zu etwas Besonderem

2.Offener Brief - Betreff: Verlust eines Kölner Verkehrsdenkmals: 
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister 
Hupke 
 
Hiermit bitte ich Sie als oberste Denkmalschützerin Kölns und als Bezirksbürgermeister um 
den Erhalt eines luftfahrthistorischen Platzes, der auf Grund von Planungen, bei denen mit 
großer Wahrscheinlichkeit der historische Wert nicht bedacht wurde, verschwinden soll. 
Dabei handelt es sich um die Reste des internationalen Hubschrauberlandeplatz der Sabena im 
Inneren Grüngürtel an der Venloerstraße. Der Hubschrauberflughafen war einer von drei 
internationalen Flughäfen Kölns. Von 1950 bis 1966 betrieb die Sabena einen Zubringerdienst 
von Deutschland nach Belgien um Deutschen den Flug nach Amerika zu ermöglichen. 
Damals durfte Deutschland bzw. die Lufthansa noch keine transatlantischen Flüge 
durchführen. Der erste Flug der Lufthansa von Köln-Wahn nach New York wurde erst am 30. 
April 1961 im Beisein von Kardinal Frings gestartet. Vorher mussten die Passagiere u. a. in 
Köln von der belgischen Sabena am Heliport an der Venloerstraße eingeladen und mit 
Hubschraubern nach Brüssel geflogen werden. Dort nutzten die Passagiere dann die 
transatlantischen Flüge von Europa nach Amerika bzw. zurück mit der Sabena. Natürlich 
wurde der Heliport auch für den regulären Flugdienst zu den belgischen Großstädten genutzt. 
Weitere Informationen sowie Fotos finden Sie hier: 
www.luftfahrtarchiv-koeln.de/hubschrauberflughafen.htm 
 
Nach der Stilllegung wurde die Landeplattform ab 1995 mit Basketballkörben ausgestattet. 
Dies ist auch leicht zu erkennen durch die quadratische, für ein Basketballfeld, 
ungewöhnliche Form. Im Rahmen eines gesponserten Neubaus und kommerzielle Nutzung 
eines Basketballfelds – als SNIPES-Court bezeichnet - durch die Firma Snipes SE 
(Sportbekleidung) direkt daneben soll nun diese Landeplatte, der Verbindungsweg sowie die 
Betonplatte des nicht mehr vorhandenen Flughafengebäude als Ausgleichsfläche abgerissen 
und mit Rasen eingesät werden ->  
§4 „Bau / Instandhaltung / Entsiegelung“.  
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=774787&type=do& 
 
Dazu finden die Sitzungen der BV Innenstadt, des Ausschuss für Umwelt und Grün, des 
Sportausschuss, des Finanzausschuss, des Jugendhilfeausschuss sowie des Sportausschuss ab 
dem 25. August 2020 statt.  
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0051.asp?__kvonr=95589 
 
Anhand dieser drei verbundenen befestigten Felder kann die Funktion des Flughafens noch 
sehr gut erkannt werden. Durch den Erhalt dieser Flächen kann die Mobilitätsgeschichte des 
Innenstadtbezirks von Köln erzählt werden. Dies wäre nach dem Wasserflugzeughafen an St. 
Kunibert der zweite internationale Flughafen im Innenstadtbereich. Welche andere Stadt 
weltweit hat schon so etwas? Wie man in anderen Bezirken sehen kann, wächst das Interesse 
und damit die Bereitschaft der Bezirksvertretungen zum Erhalt historischer Stätten. Obwohl 
es zu der Geschichte des Heliport diverse Berichte in den Medien gab, taucht dieser wichtige 
historische Aspekt aber leider nicht in den Vorlagen auf. Jetzt durch den Abriss als Ausgleich 
für Grünfläche der Neubau unterstützt werden. Stadtgeschichte wird wieder einmal außer 
Acht gelassen. Da es sich um eine für Köln wichtigen Luftfahrtstätte der Nachkriegszeit 
handelt, möchte ich Sie hiermit eindringlich bitten dafür zu sorgen, dass die Landeplattform, 
die Platte des Flughafengebäudes sowie der Verbindungsweg NICHT abgerissen werden. 
Auch wenn es kein amtliches Denkmal ist, handelt es sich um ein Verkehrsdenkmal der 
unmittelbaren Nachkriegszeit, das zeigt, dass ein direkter Flug von Deutschland nach 
Amerika nicht selbstverständlich war. Auch die sehr kleine Ausdehnung dieses

wahrscheinlich kleinsten internationalen Flughafen Deutschlands begründet einen Erhalt. 
Aber auch im Hinblick auf den Einsatz von Helikoptern für den unmittelbaren Zustelldienst 
sowie ÖPNV machen diese Luftfahrtstätte zu etwas Besonderem. Der Abriss und Ersatz durch 
eine simple Rasenfläche wäre blamabel für die Stadt Köln. Obwohl Köln die bedeutendste 
Luftfahrtgeschichte aller deutschen Metropolen hat und am Beispiel der Kölner 
Luftfahrtgeschichte die deutsche Luftfahrtgeschichte erzählt werden kann, haben wir fast alle 
Erinnerungsstätten verloren, wobei der Abriss weiter geht.   
Die in der Beschlussvorlage 1619/2020 benannten Instandhaltungsmaßnahmen können sich 
nur auf die Erneuerung der vier Basketballkörbe beziehen. Wobei auch deren Zustand 
durchaus als gut bezeichnet werden kann. Wie ich am 11. August 2020 gesehen habe, ist die 
Landeplatte bzw. Basketballfeld komplett in Ordnung. Sollte der neue Basketballplatz gebaut 
werden, reicht es die Basketballkörbe, deren Fundamente außerhalb der eigentliche 
Landefläche fundamentiert wurden, zu demontieren. Sind diese Körbe demontiert, sind keine 
weiteren Kosten für den Erhalt dieses Luftfahrtdenkmals notwendig. Selbst wenn der 
SNIPES-Court nicht gebaut werden sollte, muss auch die Betonplatte nicht, wie in der 
Vorlage aufgezeichnet, für den Spielbetrieb neu präpariert werden – wenn dies in den letzten 
Jahrzehnten überhaupt passiert ist. Der Untergrund ist in Ordnung. Diese 
Instandhaltungsmaßnahmen halte ich deshalb für vorgeschoben. Außerdem sollen, wie in der 
Vorlage geplant, die Entsorgungskosten in Höhe von 42.500,- € zu Lasten der Stadt Köln 
gehen. Würde dieser luftfahrthistorische Ort erhalten, entfallen diese Kosten.  
 
Ich bin gerne bereit Fotos und Text für eine Infoplatte kostenlos zur Verfügung zu stellen und 
könnte auch die Gestaltung übernehmen.

Anlage 2 Landerspflegerischer Fachbeitrag

34526 Zeichen

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  1 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  1 
La
ndschaftspflegerischer Fachbeitrag – Entwurf 
 
für den Bereich 
Anlage eines Basketballplatzes 
im 
Inneren Kölner Grüngürtel 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vo
rhabenträger: 
Snipes SE 
Schanzenstraße 11 
51063 Köln 
 
 
Krefeld im Februar 2018 
ENTWURF 
Stand 12.06.2018 
 
 
 
 
Anlage 2

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  2 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  2 
Im Auftrag der 
 
S
nipes SE 
Frau Carolin Janas 
Schanzenstraße 41 
51063 Köln 
 
Auftragnehmer: 
f r e i r a u m p l u s 
Landschaftsarchitekten  
S
tüve - Hähnel PartGmbB 
 
Wiedenhofstraße 60 - 47798 Krefeld 
 
Fon      +49 (0) 2151 32 62 394 
Fax      +49 (0) 2151 32 62 395 
 
 
Mail      stueve@freiraumplus.de 
Web     www.freiraumplus.de 
 
 
Projektleitung / -bearbeitung: 
 
     Frank Stüve, Dipl. – Ing. 
     Landschaftsarchitekt AKNW 
 
     Harald Schrempfer, Dipl. –Ing. 
     Landschaftsarchitekt AKNW 
 
Aufgestellt:    Krefeld im Februar 2018 
     ENTWURF 
     Stand: 12.06.2018

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  3 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  3 
Antragsgegenstand: 
-
 Rückbau eines bestehenden Basketballfeldes und Umwandlung in 
Rasenflächen 
- Neuanlage eines Basketballfeldes auf Rasenflächen im Kölner Grüngürtel 
- Umpflanzung von 2 Esskastanienbäumen 
- Temporäre Nutzung von Flächen für die Baustelleneinrichtung, 
B
austellenzufahrt 
 
Lage: 
Auf dem Gelände des Inneren Kölner Grüngürtels zwischen Vogelsanger- und Venloer 
Straße (Flurstück 1331). 
 
Hier:  Antrag auf Befreiung von entgegenstehenden Ge- und Verboten des 
 Landschaftsplans (gem. §67 BNatschG) 
 
Antragsteller:  Snipes SE  
   Schanzenstraße 41 
   51063 Köln 
 
Vertreten durch: Frau Carolin Janas 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ort, Datum: Köln, denGGGGG..GG Unterschrift: GGG..GGGGGGGGGGGG.. 
 
 
Bearbeitung:  freiraumplus Landschaftsarchitekten 
   Stüve - Hähnel PartGmbB 
   Wiedenhofstraße 60 
   47798 Krefeld 
 
Vertreten durch: Herrn Frank Stüve 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ort, Datum: Krefeld, denGGGG..GGG Unterschrift: G..GGGGGGGGGGGGGG..

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  4 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  4 
 
I
nhalt 
 
1
 Vorbemerkung ...................................................................................................................................... 5 
2 Planungsrechtliche Vorgaben........................ ....................................................................................... 5 
3 Planungsanlass und Projektbeschreibung ............ ............................................................................... 5 
3.1. Lage im Raum und Vorhandene Situation .......... ............................................................................. 5 
3.2. Planung......................................... .................................................................................................... 7 
3.2.1 Basketballplatz ............................... ................................................................................................ 9 
3.2.2 Baustelleneinrichtung ......................... ............................................................................................ 9 
4 Eingriffs-/Ausgleichsbewertung .................... ...................................................................................... 10 
4.1. Bestandssituation .............................. ............................................................................................. 10 
4.2. Planungssituation .............................. ............................................................................................. 11 
4.3. Eingriffsbewertung ............................. ............................................................................................. 12 
4.4. Maßnahmen zur Vermeidung, Minderung, für Ausglei ch und Ersatz ............................................ 14 
4.4.1 Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen .......... ...................................................................... 14 
4.4.2 Beispielberechnung einer Ausgleichs- bzw. Ersat zfläche ............................................................ 14 
4.4.2 Berechnung des Ersatzgeldes (Eingriffsflächen) ......................................................................... 15 
5. Schutzgut „Boden“ ................................ ............................................................................................. 16 
5.1 Bestandssituation ............................... ............................................................................................. 16 
5.2 Vorbelastungen .................................. ............................................................................................. 16 
5.3 Planung.......................................... .................................................................................................. 16 
6 Aussagen zum Thema Artenschutz .................... ............................................................................... 17 
7 Quellenverzeichnis ................................ ............................................................................................. 17 
 
 
K
artenverzeichnis 
 
Bezeichnung   Stand:   Maßstab Format 
1628_1.00, Bestandsplan 27.03.2017  1: 500  DIN A3 
1628_3.00, Entwurf  14.02.2018  1: 500  DIN A3 
1628_4.00, Genehmigung 12.06.2018  1: 250  DIN A2 
 
 
Tabellenverzeichnis 
 
T
abelle 1 Bestand: Biotopwerte einzelner Biotoptypen ......................................................................... 10 
Tabelle 2 Planung: Biotopwerte einzelner Biotoptypen ......................................................................... 12 
Tabelle 3 Bestand-Planung-Veränderung : Eingriffswert e .................................................................... 13

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  5 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  5 
1 Vorbemerkung 
I
m Herzen des Kölner Grüngürtels, zwischen Vogelsanger und Venloer Straße, soll die 
heruntergekommene Basketball-Freizeitanlage, der sogenannte „Nike Court“ ersetzt werden 
Der in unmittelbarer Nähe geplante neue Platz soll den vielen Basketballbegeisterten der 
Domstadt endlich eine gebührende Möglichkeit geben, ihrer Sportart nachzugehen. Seit der 
Einweihung 1996 durch den NBA-Star Scottie Pippen, verwahrlost der bisherige Freiplatz 
zunehmend. 20 Jahre lang ist wenig passiert, um den Platz in Stand zu halten. 
Die Fa. Snipes, mit ihrem Stammsitz in Köln, hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, den in 
die Jahre gekommenen Platz durch eine Neuanlage zu ersetzen, um ein attraktives und 
nachhaltiges Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu schaffen. 
Zur Abstimmung des Vorhabens, haben die Fa. Snipes (Frau Janas und Herr Gudde) und 
das durch die Fa. Snipes beauftragte Landschaftsarchitekturbüro freiraumplus (Herr Stüve) 
die Planung dem Sportamt (Herr Zander), dem Grünflächenamt (Herr Dr. Bauer) und dem 
Amt für Denkmalpflege (Frau Dr. von Wahl) vorgestellt. Der Unteren Naturschutzbehörde 
(Frau Kröger, Frau Boshalt) ist das Vorhaben durch freiraumplus (Herr Stüve) telefonisch 
und per Mail vorgestellt worden. Erfreulicherweise war die Resonanz der beteiligten Ämter 
durchweg positiv.  
Seitens der Unteren Naturschutzbehörde gab es zudem den Hinweis, dass zur Erwirkung 
einer Befreiung oder Ausnahme vom Landschaftsschutz eine Erläuterung und Bilanzierung 
in Form eines Landschaftspflegerischen Fachbeitrags einzureichen und im Landschaftsbeirat 
der Stadt Köln vorzustellen ist. 
 
2 Planungsrechtliche Vorgaben 
Die Flächen des Inneren Grüngürtels der Stadt Köln befinden sich planungsrechtlich 
gesehen gemäß § 35 BauGB im Außenbereich. Hieraus resultiert die Verpflichtung, dass für 
geplante Veränderungen und Neubaumaßnahmen eine Bewertung des Eingriffs nach 
gesetzlicher Vorgabe (BNatSchG, LNatschG NRW) vorzunehmen ist. 
Im städtischen Landschaftsplan befindet sich der Planungsbereich innerhalb des LSG L 16 
„Innerer Grüngürtel“. 
Für diesen Bereich weist der Landschaftsplan das Entwicklungsziel EZ 2 „Erhaltung und 
Weiterentwicklung der vorhandenen Grünanlagen“ aus.  
Die Bewertung der durch die geplanten Eingriffe betroffenen Biotoptypen erfolgt auf der 
Bewertungsgrundlage nach Ludwig/Fröhlich/Sporbeck (1991). Die Biotoptypen werden 
parallel nach dem Köln-Code bezeichnet. 
Die beiden auf dem künftigen Standort vorhandenen jungen Bäume sind noch 
verpflanzungsfähig und sollen versetzt werden. Für den Fall, dass die Verpflanzung trotz 
Anwuchspflege nicht erfolgreich ist, werden 2 neue Bäume in Absprache mit der Unteren 
Landschaftsbehörde gepflanzt. 
 
3 Planungsanlass und Projektbeschreibung 
3.1. Lage im Raum und Vorhandene Situation 
Der Planungsbereich befindet sich im Herzen des Inneren Kölner Grüngürtels zwischen 
Vogelsanger- und Venloer Straße. 
In diesem Abschnitt des inneren Grüngürtels liegen neben dem Basketballplatz eine 
ebenfalls in die Jahre gekommene Outdoor-Tennisanlage, ein sich in Überplanung 
befindlicher Wasserspielplatz, ein in Kooperation mit der Sport-Hochschule entstandener 
Slackline-Bereich, ein neu gestalteter Bewegungsparcour und ein Kleinkinderspielbereich. 
Ergänzt wird das Arrangement durch das an den Wasserspielplatz angrenzende ‚Parkcafe 
3.0‘ mit gelegentlichem Ausschank, Aufenthaltsmöglichkeiten und Gäste-WCs.

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  6 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  6 
Die befestigte Basketball-Spielfläche befindet sich innerhalb einer großflächigen 
S
cherrasenfläche und ist durch einen befestigten Stichweg an das Wegesystem der 
Parkanlage angebunden. Der neue Standort ist direkt gegenüber des Parkweges 
vorgesehen. 
 
 
Lage im Raum; Einbindung des bestehenden Basketballplatzes in die Parkanlage (2017)  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lage des bestehenden Basketballplatzes in der Parkanlage, Blick Richtung Norden (2017)

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  7 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  7 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
B
estandssituation, Blick Richtung Süden (2017) 
3.2. Planung 
Trotz zahlreicher Berichte, Petitionen und Versuche den Platz zumindest wieder vernünftig 
bespielbar zu machen, ist bis dato nichts passiert. Der harte Asphalt-/ Betonbelag ist durch 
die Witterungseinflüsse mittlerweile wellig und spröde geworden, die Korbanlagen sind rostig 
und beschädigt, die Linierung ist nicht mehr vorhanden und die aktuelle, quadratische Form 
mit 4 Körben lässt keine Nutzung aller 4 Körbe zu. Zudem fehlen Sitzmöglichkeiten für 
pausierende Spieler und interessierte Zuschauer. 
Eine zunächst vorgesehene Sanierung des Altplatzes (westlich des Parkweges gelegen) 
wurde nach Absprache mit dem Grünflächenamt der Stadt Köln verworfen. Die Planungen 
sehen nun die Neuanlage des Basketballfeldes östlich des vorhandenen Parkweges vor. 
Hier reiht sich das Spielfeld in das Spiel- und Sportkonzept des Grünflächenamtes ein 
(Trimm-Dich-Parcour (Bestand), Basketballfeld (Neu), Tennisanlage (Bestand)). 
Durch die Aufteilung in ein kleineres, nahezu quadratisches Halb-Spielfeld (Half-Court) und 
ein rechteckiges großes Spielfeld (Full-Court) ergeben sich vielfältige 
Nutzungsmöglichkeiten. Am neuen Standort ist ein umfassender und fachgerechter Neubau 
mit ansprechender Integration in die vorhandene Grünanlage geplant. Der Altplatz wird 
rückgebaut, das anfallende Material abgefahren und fachgerecht entsorgt. Der Altstandort 
wird wieder in eine Rasenfläche umgewandelt.

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  8 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  8 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
N
euer Standort, Blick Richtung Nordosten (2017) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Neuer Standort Blick Richtung Südwesten (2017)

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  9 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  9 
3.2.1 Basketballplatz 
A
uf der gegenüberliegenden Seite des Erschließungsweges, in Höhe alten Standortes, 
befindet sich eine geeignete Rasenfläche, die im Osten von einer lockeren Baumreihe 
begrenzt wird. Zwei noch verpflanzungsfähige Esskastaniebäume können versetzt werden, 
um den geplanten Flächenzuschnitt des neuen Basketballfeldes mittig zwischen die im 
Norden und Süden begrenzenden Baumcluster unterzubringen. 
Es sind zwei unterschiedlich große Flächen mit Fallschutzbelag als Spielflächen vorgesehen. 
Ein 4 m breiter Pflasterweg, der auch die Anbindung an den Haupt-Parkweg herstellt, trennt 
die beiden Spielflächen voneinander. 
Die nördliche Fläche erhält ein nahezu quadratisches Maß von 17 x 16 m (Half-Court). 
Der Zuschnitt der südlichen Fläche beträgt 17 x 30 m (Full-Court).  
Durch die zwei Platzgrößen wird sowohl ein Spiel zweier Mannschaften auf dem Full-Court, 
als auch das Üben zu Trainingszwecken oder das Spiel 3 gegen 3 auf dem Half-Court 
ermöglicht.  
Um den Platz herum, ist ein 2,00 m breiter Pflegeweg aus Pflaster geplant, um den 
Basketballplatz und die Rasenfläche voneinander zu trennen. Durch den Weg wird 
verhindert, dass z.B. das Mähgut des Rasens unmittelbar auf die Sportfläche gewirbelt oder 
getragen wird. 
Während die Pflasterflächen aus Betonpflaster angedacht sind, ist für den Oberbau des 
Basketballplatzes ein wasserdurchlässiger, schüttbeschichteter Sportbelag (Nomrtyp B / C) 
vorgesehen. Die Entwässerung von überschüssigem Niederschlagswasser soll ergänzend 
über die Schulter in die Rasennebenflächen erfolgen. 
 
Der Planungsbereich als Teil des inneren Grüngürtels umfasst ca.: 
-
 Für den Rückbau des alten Feldes: 0,05 ha    (513 m 2). 
-
 Für die Neuanlage (s.o.):  0,12 ha (1.211 m 2). 
Veränderungsbereich insgesamt:  0,17 ha (1.724 m 2). 
 
3
.2.2 Baustelleneinrichtung 
Die Baustelleneinrichtungsflächen (BE) als Ort der Stell-, Fahr- und Lagerflächen während 
der Bauzeit ist auf den Flächen des bestehenden Platzes und seitlich angrenzenden 
Scherrasenflächen geplant. Nach Abschluss der Baumaßnahmen für die Neuanlage erfolgt 
der Rückbau des Altplatzes Der Flächenbedarf für die BE beträgt etwa 250 m 2. Um 
F
ahrspuren und den Eintrag von Baumaterialien zu vermeiden ist angedacht, Metallplatten 
als Schutz des Oberbodens auszulegen. Ggfs. kann auch ein Vlies ausgelegt und mit 
Tragschichtmaterial überschüttet werden. Nach Abschluss der Baumaßnahme werden die 
Lagerflächen zurückgebaut und die Scherrasenflächen wieder hergestellt. Die Dauer der 
Bauarbeiten wird mit ca. 6-8 Wochen veranschlagt. 
Die Zufahrt zur BE bzw. der Baustelle soll aus südlicher Richtung über die Vogelsanger 
Straße und den anschließenden Parkweg erfolgen. 
Dabei werden die Bäume im Bereich der Baustellenzufahrt durch Baumschutzmaßnahmen 
(z.B. flexibles Dränrohr + Verbretterung) geschützt.

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  10 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  10 
4 Eingriffs-/Ausgleichsbewertung 
4
.1. Bestandssituation 
Die Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung erfolgt nach der Methode von (Ludwig) Froehlich und 
Sporbeck (1991b), parallel werden die Bezeichnungen des Köln-Code verwendet.  
 
Die Bestandsituation (das alte Basketballfeld als Rückbaufläche sowie die Fläche der 
geplanten Neuanlage) ist wie folgt zu charakterisieren: 
 
 
Flora und Fauna 
Die faunistische Bestandsituation im Planungsumfeld kann nur grob eingeschätzt werden. 
Die großflächige Parkanlage besteht hier aus Rasenflächen, die in meist randlich gelegenen 
Teilbereichen hainartig mit Baumpflanzungen überstellt ist. Der gesamte Bereich wird zur 
Erholungsnutzung frequentiert (Spazierengehen, Joggen, Hunde ausführen, etc.). 
Vermutlich sind daher nur einige Vertreter des Siedlungsraumes (z.B. Singvögel, Insekten, 
Säugetiere) vertreten. Der Innere Grüngürtel stellt im Stadtgebiet Köln einen Aufenthalts- 
und Nahrungsbereich für heimische Arten dar. Aufgrund der intensiven Frequentierung und 
Beunruhigung ist mit störungsempfindlichen Arten nicht zu rechnen.  
 
Im Plangebiet sind folgende Biotoptypen anzutreffen: 
 
HM51 / PA122 
Öffentliche Grünflächen geringer Ausdehnung, hier: Rasenflächen (Scherrasenflächen 
ohne Baumbestand) 
 
Der Bereich um das bestehende Basketballspielfeld sowie der für den neuen Standort 
vorgesehene Bereich wird von Rasenflächen eingenommen, die häufig betreten und 
regelmäßig gepflegt werden. 
Durch die intensive Nutzung ist die Pflanzen und Tierwelt als relativ artenarm einzuschätzen.  
 
 
HY 1_Spielfeld / VF211 
Fahrstraßen, Wege, Plätze, versiegelt, Asphalt und Betonflächen, dichtfugiges Pflaster 
 
Die Fläche des alten Basketballspielfeldes ist versiegelt. Biotopfunktionen bestehen nicht. 
 
 
HY 1_Weg / VF211 
Fahrstraßen, Wege, Plätze, versiegelt, Asphalt und Betonflächen, dichtfugiges Pflaster 
 
Die Flächen der Wegeanbindung sind versiegelt. Biotopfunktionen bestehen nicht. 
 
 
BF41 / GH742 Baumgruppen, Baumreihen Einzelbäume mit  
 jungem Baumholz, 
standortfremd 
 
Die innerhalb der Planungsfläche gelegenen Bäume sind noch verpflanzfähig. Ihre 
Biotopfunktion ist im Vergleich zu den im Abstand vorhandenen älteren Bäumen noch 
vergleichsweise gering. Ihre Biotopfunktion soll durch Verpflanzen in Bereiche außerhalb der 
Planungsfläche erhalten werden. 
Tabelle 1 Bestand: Biotopwerte einzelner Biotoptypen

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  11 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  11 
                    Wertkriterien 
 
Biotoptypen 
N  W  G  M  SAV H ∑ 
BF41 / GH742 Baumgruppen, Baumreihen, 
Einzelbäume mit jungem Baumholz, 
standortfremd 
1 2 2 3 2 1 11 
HM 51 / PA122 
Öffentliche Grünflächen und -Anlagen - 
Rasen und Zierpflanzenrabatten (hier: 
Scherrasen ohne Baumbestand) 
1 1 1 1 1 1 6 
HY1_Sport /VF211 
Fahrstraßen, Wege, Plätze, versiegelt, 
0 0 0 0 0 0 0 
HY1_Weg /VF211 
Fahrstraßen, Wege, Plätze, versiegelt, 
0 0 0 0 0 0 0 
 
N: Natürlichkeit,W: Wiederherstellbarkeit, G: Gefährdungsgrad, M: Maturität (Reifegrad), SAV: Struktur- und 
A
rtenvielfalt, H: Häufigkeit 
 
 
4
.2. Planungssituation 
 
Ein Teil der Planungselemente (HY1_Weg) ist bereits im Kap. 4.1 beschrieben worden. An 
der Werteinstufung ändert sich bei dieser Flächenkategorie auch im Rahmen der Neuanlage 
nichts. Am alten Standort ersetzen Rasenflächen (HM51/PA122) die entfallenden 
Befestigungsflächen. Hierbei werden die alten Befestigungsflächen einschließlich Unterbau / 
Tragschichten rückgebaut und das angefallene Material abtransportiert. Nach 
profilgerechtem Einbau von vegetationsfähigem Oberboden wird die Fläche mit Rasen 
angesät. 
 
Die Scherrasenflächen innerhalb des Planungsumgriffes der Neufläche entfallen. 
Die beiden Bäume (BF41 / GH742) sind noch verpflanzungsfähig und werden an einen 
neuen Standort im Umfeld umgesetzt. Dabei ist besonderer Wert auf die Anwuchspflege zu 
legen. Sollte es dennoch zu Ausfällen kommen, sind die Bäume durch Neupflanzungen zu 
ersetzen. 
 
Im Rahmen der Neuanlage des Spielfeldes werden Befestigungsflächen (HY2_Sport / 
PA312; HY1_Weg / VF211) einschließlich Unterbau/Tragschichten angelegt. Die Sportfelder 
sind wasserdurchlässig. Das anfallende Niederschlagswasser der randlichen Pflasterflächen 
wird seitlich in den angrenzenden Rasenflächen abgeleitet und örtlich versickert. Entlang der 
Spielfelder werden einfache Betonsitzelemente als Tribüne platziert. Auch ihr 
Niederschlagswasser wird seitlich in der Vegetation versickert. Die Flächenversiegelung 
durch die Tribünenelemente wird maximal 50 m2 betragen.

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  12 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  12 
Tabelle 2 Planung: Biotopwerte einzelner Biotoptypen 
 
                    Wertkriterien 
 
Biotoptypen 
N  W  G  M  SAV H ∑ 
BF41 / GH742 Baumgruppen, Baumreihen, 
Einzelbäume mit jungem Baumholz, 
standortfremd 
1 2 2 3 2 1 11 
HM 51 / PA122 
Öffentliche Grünflächen und -Anlagen - 
Rasen und Zierpflanzenrabatten (hier: 
Scherrasen ohne Baumbestand) 
1 1 1 1 1 1 6 
HY2_Sport / PA312 
Sportanlagen, Spielplätze mit sonstigem 
Belag 
1 0 0 0 1 1 3 
HY1_Weg /VF211 
Fahrstraßen, Wege, Plätze, versiegelt, 
hier auch: Betonelemente (Sitzstufen) 
0 0 0 0 0 0 0 
 
N: Natürlichkeit,W: Wiederherstellbarkeit, G: Gefährdungsgrad, M: Maturität (Reifegrad), SAV: Struktur- und 
A
rtenvielfalt, H: Häufigkeit 
 
4
.3. Eingriffsbewertung 
In der nachfolgenden Tabelle werden die Wertstufen und Flächenwerte der Biotoptypen 
aufgeführt und die Eingriffswerte jeweils für Bestand und Planung ermittelt. Zugrundegelegt 
wird dabei die Rückbaufläche des alten Basketballfeldes und die Fläche der neuen Anlage 
als Gesamtfläche. 
 
Die beiden verpflanzfähigen Bäume werden in der Flächenbewertung nicht betrachtet. Sie 
werden als Einzelelemente eingestuft, die an einen neuen Standort versetzt werden und dort 
ihre Biotopfunktionen fortführen.

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag  13 
Anlage eines Basketballplatzes im Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
freiraumplus  Landschaftsarchitekten  Krefeld  13 
Tabelle 3 Bestand-Planung-Veränderung : Eingriffswerte 
 
Bestand-Planung-Veränderung: Eingriffswerte
Code 
(Sporbeck)
Köln-
Code Biotoptyp
Bestand Bestand Planung Planung Planung Veränderung
Definition Wertstufe Fläche m2 Anteil ges. Eingriffswert
Fläche x 
Wertstufe
Wertstufe Fläche m2 Anteil ges. Biotopwert
Fläche x 
Wertstufe
Fläche m2
HM51 PA122 öffentliche Grünflächen und -Anlagen - Rasen und 
Zierpflanzenrabatten (hier: Scherrasen ohne 
Baumbestand)
6 1.211 70,24% 7.266 6 513 29,76% 3.078 -698
HY1_Spielfeld VF211 Fahrstraßen, Wege, Plätze, versiegelt,
- Asphalt, Betonflächen, engfugiges Pflaster;
hier: altes Spielfeld
0 400 23,20% 0 0 0 0 -400
HY1_Wege VF211 Fahrstraßen, Wege, Plätze, versiegelt,
- Asphalt, Betonflächen, engfugiges Pflaster;
hier: Wege, Betonelemente/Tribüne
0 113 6,55% 0 0 428 24,83% 0 315
HY2_Spielfeld PA312 Sportanlagen, Spielplätze mit sonsitgem Belag
(wasserdurchlässiger, schüttbeschichteter 
Sportbelag; Nomrtyp B / C); hier: neues Spielfeld
3 0 0 3 783 45,42% 2.349 783
Summe 1.724 6,55% 7.266 1.724 100,00% 5.427 0

Landschaftspflegerischer Fachbeitrag   
Sanierung des Basketballplatzes im Inneren Kölner Grüngürtel Stand: 12.06.2018 
 
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Das Ergebnis der Bilanzierung ist der nachstehenden Übersicht zu entnehmen.  
 
Bilanzierungsergebnis: 
 
Bilanzierung -         Eingriffswert - Punkte 
Bestand           7.266 
Planung           5.427 
Defizit                    - 1.839 
 
Die Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung schließt mit einem negativen Wert von – 1.839 
Wertpunkten ab. 
Dieses Defizit ist an anderer Stelle durch geeignete Maßnahmen zu kompensieren oder 
über Ersatzgeld auszugleichen. 
 
 
4.4. Maßnahmen zur Vermeidung, Minderung, für Ausgleich und Ersatz 
4.4.1 Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen 
Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen sollen dazu dienen die im Rahmen der 
Baumaßnahme anfallenden Beeinträchtigungen für Natur und Landschaft möglichst gering 
zu halten. Die räumliche Lage des Bauvorhabens ist durch das bestehende Basketballfeld 
vorbestimmt. Das neue Basketballfeld wird, direkt benachbart, auf der gegenüberliegenden 
Wegeseite angelegt. Die Sportflächen werden in versickerungsfähiger Bauweise angelegt. 
Der alte Standort wird rückgebaut und wieder in eine Rasenfläche umgewandelt. 
Ergänzend dazu gehört der Schutz vorhandener Bäume im Zufahrtsbereich zur Baustelle 
und die Auswahl der Flächen für die Baustelleneinrichtung auf dem bestehenden, später 
rückzubauenden Platz und im unmittelbaren räumlichen Anschluss an die Baufläche zu den 
Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen. Die entsprechenden Maßnahmen sind im Kap. 
3.2.2 „Baustelleneinrichtung“ genauer beschrieben. 
 
4.4.2 Beispielberechnung einer Ausgleichs- bzw. Ersatzfläche 
Die Berechnung wird beispielhaft für die Biotoptypen „Gebüschhecke“ (BB1) und 
„Feldgehölz“ (BA12) als Zielbiotope durchgeführt die auf einer Ackerfläche (HA0) als 
Ausgangsfläche entwickelt werden sollen. Dabei sind die hier angeführten geringen 
Flächenwerte im Rahmen einer größeren Maßnahme umzusetzen (Minimalareal des 
Biotoptyps zu beachten). 
 
Berechnung der Maßnahmenfläche 
 
Ausgangsfläche Biotop-  
wert 
Geplante 
Biotopentwicklung, 
Zielbiotop 
Biotop-
 
wert 
Wertstufen
differenz 
Wert-
steigerung4 
E
rforderliche 
Flächengröße 
Maßnahmenfläche 
(m2) Code Biotoptyp Code Biotoptyp 
HA0 Acker 1 6 BB1 Gebüsch 2 14 8 1.839 :  8 =  230 
HA0 Acker 1 6 BA12 Feldgehölz 3 20 14 1.839: 14 =  131 
 
1= Acker ohne Wildkrautfluren, Intensivacker 
2
= Gebüsch, Gebüschhecke aus standorttypischen Laubgehölzen 
3= Feldgehölz aus standorttypischen Gehölzen , nach einer Entwicklungszeit von ca. 30 Jahren (entsprechend des 
Bewertungssystems) mit mittlerem Baumholz – BA12 (mit vollem Wert bei Standort in der freien Landschaft) 
4= anrechenbare Wertsteigerung aus Differenz von Ausgangsfläche und Maßnahmenfläche

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4.4.2 Berechnung des Ersatzgeldes (Eingriffsflächen) 
I
n dem Kapitel 4.3 des Landschaftspflegerischen Fachbeitrages ist der erforderliche 
Ko
mpensationsbedarf errechnet worden. 
Im Ergebnis sind -1839  Wertpunkte durch entsprechende Biotopentwicklungs- und 
P
flegemaßnahmen zu kompensieren. 
Da entsprechende Ausgleichsflächen nach gegenwärtigem Kenntnisstand nicht zur 
Verfügung stehen, soll dieser Bedarf als Ersatzgeld berechnet werden. 
Die Berechnung wird beispielhaft für die Biotoptypen „Gebüschhecke“ (BB1) und 
„Feldgehölz“ (BA12) als Zielbiotope durchgeführt die auf einer Ackerfläche (HA0) als 
Ausgangsfläche entwickelt werden sollen. 
 
Ausgehend von der errechneten Größe der erforderlichen Maßnahmenfläche (vgl. Kap. 
4.4.1) (Ausgangsfläche) werden die anstehenden Kosten zur Anlage und der Bestandspflege 
des Zielbiotops auf ca. 30 Jahre berechnet. 
 
Berechnung des Ersatzgeldes: Zielbiotop Gebüschhecke (BB1) 
 
Kostenfaktor A
 nsatz* 
(€/m2) 
Kostenberechnung Ergebnisse (€)  
Grunderwerb 15,00  15,00 x 230= 3.450,00 
Herstellungskosten: Pflanzung, Schutz gegen 
Wildverbiss und Bodenbearbeitung etc. 
Dieser Preis beinhaltet Pflanzmaterial, 
Bodenbearbeitung, Schutzmaßnahmen, 
Fertigstellungspflege für zwei Jahre sowie 
Sicherheitsleistung von 5% der Ausbausumme 
2,67    2,67 x 230= 614,10
 
Planungskosten (10 % der Herstellungskosten) 10 % 10% von 614,10 61,41 
Pflegekosten: Läuterungsschnitt alle 10 Jahre, 
dreimalige Durchführung 
0,40 x 3 
=1,20 
1,20 x 230=  276
 
Summe Ersatzgeld 4.401,51 
* Zahlenwerte ULB Köln 2013 
 
B
erechnung des Ersatzgeldes: Zielbiotop Feldgehölz (BA12) 
 
Kostenfaktor A nsatz  
(€/m2) 
Kostenberechnung Ergebnisse (€) 
Grunderwerb 15,00  15,00 x 131 = 1.965,00 
Herstellungskosten: Pflanzung, Schutz gegen 
Wildverbiss und Bodenbearbeitung etc. 
Dieser Preis beinhaltet Pflanzmaterial, 
Bodenbearbeitung, Schutzmaßnahmen, 
Fertigstellungspflege für zwei Jahre sowie 
Sicherheitsleistung von 5% der Ausbausumme 
4,41    4,41 x 131 = 577,71
 
Planungskosten (10 % der Herstellungskosten) 10% 10% von 577,71 57,77 
Pflegekosten: Läuterungsschnitt alle 10 Jahre, 
dreimalige Durchführung 
0,40x 3 
=1,20 
1,20 x 131= 157,20
 
Summe Ersatzgeld 2.757,68 
* Zahlenwerte ULB Köln 2013 
 
E
rgebnisse der Berechnung des Ersatzgeldes 
 
Für die Gebüschecke (BB1):  4.401,51€ 
Für das Feldgehölz (BA12):  2.757,68 € 
Zwischensumme   7.159,19 € : 2 
Mittelwert    3.579,60 €

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5. Schutzgut „Boden“ 
I
n Ergänzung des Schutzes von Pflanzen und Tieren / biologische Vielfalt hat der 
Bodenschutz an Stellenwert u.a. durch die Bodenschutzgesetze des Bundes (BBodSchG, 
zuletzt geändert durch Art. 5 Abs. 30 G v. 24.2.2012) und es Landes NRW (LbodSchG - vom 
09.05.2000) gewonnen. 
Nachfolgend wird zunächst der Standort in seiner jetzigen Ausprägung beschrieben und der 
Planung verbalargumentativ gegenübergestellt. 
 
5.1 Bestandssituation 
Der Planungsbereich befindet sich unter Berücksichtigung der natürlichen Bodenverhältnisse 
(potentieller Ausgangszustand) innerhalb von Bodengesellschaften aus Parabraunerde und 
Gley-Parabraunerde, die meist gut basenhaltig sind. Als Bodenart liegen lehmiger Sand, 
sandiger Lehm und Lehm mit schweren Unterboden vor, die entstehungsgeschichtlich den 
holozänen, fluviatilen, sandig-lehmigen Talsedimenten zuzuordnen sind. (Quelle:  
VERÖFFENTLICHUNGEN der Akademie für Raumforschung und Landesplanung ,1971 
„
Deutscher Planungsatlas, Band I Nordrhein-Westfalen, Lieferung I Böden“) 
Durch die Lage im Siedlungsbereich und der gestalteten Parkanlage ist von einer 
Veränderung der natürlichen Bodenverhältnisse auszugehen. 
 
5.2 Vorbelastungen 
Aufgrund der Lage im Siedlungsraum (einschließlich dort ebenfalls zu vermutender 
Kriegsschäden) sowie der im Rahmen der Anlage von Grünflächen erfolgten Maßnahmen 
und unter Berücksichtigung der bereits vorhandenen Versiegelungsfläche (altes 
Baskettballfeld) ist von mäßiger bis starker anthropogener Veränderung der oberen 
Bodenschichten auszugehen. Die natürlichen Bodenprofile wurden überprägt. 
 
Insgesamt sind somit die natürlichen Bodenfunktionen, die der Boden im Naturhaushalt 
erfüllt: 
  – natürliche Bodenfruchtbarkeit 
  – Ausgleichskörper im Wasserkreislauf 
  – Filter und Puffer für Schadstoffe 
  – Standort für natürliche Vegetation 
 
Nur auf Teilflächen und nur noch eingeschränkt vorhanden. 
 
Es sind daher auch keine Böden mit besonderer Funktion (Schutzwürdige Böden) 
betroffen. 
 
5.3 Planung 
De
r Anteil versiegelter und teilversiegelter Flächen nimmt zu. Im Rahmen der 
Baustelleneinrichtung und des Baubetriebes sind Maßnahmen zum Bodenschutz (vgl. 
Kap.3.2.2) vorgesehen. 
Der Rückbau des alten Spielfeldes einschließlich dessen Wegeanbindung und die dort 
vorgesehene Wiederherstellung einer Rasenfläche dient auch dem Bodenschutz. 
Darüber hinaus kommt die Auswahl der Sportflächen als versickerungsfähiger Belag dem 
Bodenschutz und der Grundwassererneuerung / Versickerung zugute. 
 
Gesonderte Maßnahmen zum Ausgleich für Bodeneingriff e
  werden als nicht 
erforderlich angesehen.

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6 Aussagen zum Thema Artenschutz 
W
ie unter Punkt 4.1 „Bestandssituation“ aufgeführt, wurde die faunistische Bestandssituation 
innerhalb des Planungsbereiches (Parkanlage innerer Grüngürtel) nicht im Einzelnen erfasst.  
Vor dem Hintergrund des vorhandenen Vegetationsbestandes, der sich aus befestigten 
Flächen und Scherrasen sowie 2 verpflanzfähigen Bäumen zusammensetzt, ist keine 
erhebliche Beeinträchtigung unter dem Aspekt Artenschutz zu erkennen.  
 
7 Quellenverzeichnis 
 
•
 Gesetze /Verordnungen/Satzungen 
BAUGB (IN AKTUELLER FASSUNG): 
B
au- und Raumordnungsgesetz/Baugesetzbuch, Runkel und Koch (Hrsg.), Bundesanzeiger 
 
BNATSCHG (IN AKRUTELLER FASSUNG): 
B
undesnaturschutzgesetz 
 
BBODSCHG (IN AKTUELLER FASSUNG) 
B
undesbodenschutzgesetz 
 
Gesetz zum Schutz der Natur in Nordrhein-Westfalen 
(Landesnaturschutzgesetz - LNatSchG NRW) 
In der Fassung vom 15. November 2016 (GV. NRW. S. 934) 
 
STADT KÖLN 
- Landschaftsplan der Stadt Köln 
-
 Biotoptypenliste/Köln-Code 
 
• Grundlagen/Plandaten 
 
LUDWIG (1991A): 
M
ethode zur ökologischen Bewertung der Biotopfunktion von Biotoptypen Froehlich + 
Sporbeck, Bochum 
 
LUDWIG (1991B): 
V
erfahren zur Überprüfung des Mindestumfanges von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen 
bei Eingriffen in 
die Biotopfunktion, Froehlich + Sporbeck, Bochum 
 
ST
ADT KÖLN: 
B
iotoptypenbewertung (Köln-Code), Stand 1999 
 
VERÖFFENTLICHUNGEN der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg.)(1971): 
 
„Deutscher Planungsatlas, Band I Nordrhein-Westfalen, Lieferung I Böden“, Entwurf und 
Text Hans Maas, Eduart Mückenhausen; Gebrüder Jänecke Verlag, Hannover.

2,00
2,00
(50.11)
(50.08)
(50.20)
(50.17)
(50.22)
(50.04)
(50.22)
(50.34)
(50.34)
(50.46)
(50.46)
(50.55)
(50.45)
(50.13)
(50.18)
(50.26)
(50.20)
(50.30)
(50.34)
(50.46)
2,00
2,00
2,00
Tribüne/
Sitzelemente aus Beton
4,00
19,54
19,54
4,00
Tribüne/
Sitzelemente aus Beton
Einfassung
Kantenstein
Pflasterfläche
Einfassung
Kantenstein
Pflasterfläche
wassergebundene
Wegedecke
Rasen
Rasen
Kunststoffbelag
Kunststoffbelag
Einfassung
Einfassung
Einfassung
Kantenstein
21,00
54,50
594/420
DatumIndexPlan Nr.Verfasser
PLANGRUNDLAGEN
Dateiname Planinhalt
PROJEKT:
1628 - Snipes Court, Köln
51063 Köln
Schanzenstrasse 11
Snipes SE
BAUHERR:
INDEX: 
DATEINAME: 1628_4.00_Genehmigung.dwg
PLAN NR. 4.00
1:250
MASSSTAB:
Übersichtsplan
12.06.2018
Genehmigung
PROJEKT NR.:
ZEICHNUNG:
PLANSTUFE:                                        
Stüve / WangBEARBEITET:
GEZEICHNET:
DATUM:1628 VERMERKE:
Stüve / Wang
BLATTGRÖSSE:
PLANÄNDERUNGEN
Art der Änderung Datum bearb./gez. Index
Übersichtsplan
BEARBEITUNG:
L a n d s c h a f t s a r c h i t e k t e n
+
f r e i r a u m p l u s
Email: buero@freiraumplus.de
Internet: www.freiraumplus.de
Wiedenhofstraße 60
47798 Krefeld
Telefon (+) 49 - 2151 / 32 62 394
Telefax (+) 49 - 2151 / 32 62 395
L a n d s c h a f t s a r c h i t e k t e n
L a n d s c h a f t s a r c h i t e k t e n
Stüve   Hähnel PartGmbB
Legende
Pflasterfläche
Kantenstein
wassergebundene
Wegedecke
Kunststoffbelag
Rasenfläche Tribüne/ Sitzelemente aus
Beton, Höhe 50 cm
Baum Bestand
Höhen Bestand(49.59)

Beratungsverlauf (6)

25.08.2020 Jugendhilfeausschuss
TOP 4.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
26.08.2020 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.17 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
27.08.2020 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.1.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
27.08.2020 Sportausschuss
TOP 4.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
07.09.2020 Finanzausschuss
TOP 10.16 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
09.11.2021 Rat
TOP 10.13 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1619/2020
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
11.10.2021
Erstellt
28.05.2020 10:46