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RR 41/2025

Anfrage der CDU vom 18.11.2025 zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Raum- und Regionalplanung

Sitzungsvorlage RR 19.12.2025

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Nächste Beratung: Regionalrat des Regierungsbezirks Köln, Sitzung am 19.12.2025, TOP 11.1

Sitzungsvorlage RR (Anfrage der CDU zum Einsatz von KI)

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Sitzungsvorlage RR (Anfrage der CDU vom 18.11.2025 zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Raum- und Regionalplanung)

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Sitzungsvorlage RR (HD_Beitrag_Künstliche Intelligenz)

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Sitzungsvorlage RR (Anfrage der CDU zum Einsatz von KI)

4821 Zeichen

Zeughausstraße 2-10     Telefon:  0221 / 139 54 46    Internet: www.cdu-regionalrat-koeln.de 
50667 Köln       Telefax: 0221 / 139 54 51    E-Mail:  info@cdu-regionalrat-koeln.de 
 
 
 
 
An den Vorsitzenden  
des Regionalrates 
des Regierungsbezirks Köln 
 
 
 
 
 
 
 
 
25. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln am 19. Dezember 2025 
hier: Anfrage gem. § 12 der Geschäftsordnung des Regionalrates Köln 
 
Sehr geehrter Herr Deppe, 
 
wir bitten Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Regionalrates 
Köln am 19. Dezember 2025 aufzunehmen: 
 
Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Raum- und Regionalplanung  
Die Regionalplanung steht heute vor enormen Herausforderungen. Urbanisierung, Klimawandel, 
demografischer Wandel und wirtschaftliche Transformation erfordern effiziente und 
zukunftsorientierte Entscheidungen. In diesem Kontext kann Künstliche Intelligenz (KI) eine 
Schlüsselrolle spielen, indem sie Planungsprozesse optimiert, datenbasierte Analysen ermöglicht 
und die Bürgerbeteiligung stärkt.  
Ein entscheidender Vorteil von KI liegt in der datengestützten Entscheidungsfindung und 
Prognosefähigkeit. Regionale Entwicklungsplanung basiert auf einer Vielzahl von Daten, darunter 
Bevölkerungsstatistiken, Mobilitätsdaten und Umweltdaten. KI kann diese Informationen schneller 
und präziser als je zuvor analysieren. So lassen sich beispielsweise zukünftige 
Bevölkerungsentwicklungen simulieren, um die Wohnraumplanung vorausschauend zu gestalten. 
Auch in der Klimaanpassung kann KI wertvolle Unterstützung leisten, indem sie Hochwasserrisiken 
frühzeitig erkennt und Schutzmaßnahmen optimiert.  
Ein weiteres Anwendungsfeld ist die Verkehrs- und Infrastrukturplanung. Durch KI-gestützte 
Simulationen können Verkehrsflüsse analysiert und optimiert werden. Dies ermöglicht die 
Erstellung präziser Stau-Prognosen, die effizientere Gestaltung des öffentlichen Nahverkehrs und 
die Implementierung smarter Verkehrsmanagementsysteme. Städte wie Barcelona setzen bereits 
auf KI-Modelle, um Ampelschaltungen dynamisch an den Verkehrsfluss anzupassen und so 
Emissionen zu reduzieren.  
Auch im Bereich der nachhaltigen Flächennutzung und des Umweltschutzes bietet KI 
vielversprechende Lösungen. Algorithmen analysieren Satellitenbilder und helfen dabei, den 
Flächenverbrauch nachhaltiger zu steuern. Sie können beispielsweise aufzeigen, wo Versiegelung 
reduziert oder Grünflächen erhalten werden sollten, um Naturschutzgebiete besser zu schützen 
und urbane Grünräume gezielt auszubauen. In den Niederlanden wird KI bereits genutzt, um die 
landwirtschaftliche Flächennutzung zu optimieren und gleichzeitig die Biodiversität zu erhalten.  
 
Fraktionsvorsitzender 
Stefan Götz, CDU  
 
Tel.: 0221/ 1395446   Telefax: 0221/ 1395451 
E-Mail: info@cdu-regionalrat-koeln.de 
 
 
 
Köln, 18. November 2025

Zeughausstraße 2-10     Telefon:  0221 / 139 54 46    Internet: www.cdu-regionalrat-koeln.de 
50667 Köln       Telefax: 0221 / 139 54 51    E-Mail:  info@cdu-regionalrat-koeln.de 
2 
Darüber hinaus kann KI die regionale Wirtschaftsentwicklung gezielt fördern. Durch datenbasierte 
Analysen lassen sich wirtschaftlich unterversorgte Regionen identifizieren und potenziell 
zukunftsträchtige Branchen gezielt unterstützen. Zudem hilft KI in der Innovationsförderung, indem 
sie regionale Wirtschaftsdaten mit globalen Trends verknüpft und so neue Wachstumschancen 
aufzeigt.  
Insgesamt eröffnet der Einsatz von Künstlicher Intelligenz neue Möglichkeiten für eine effizientere, 
nachhaltigere und bürgerfreundlichere Regionalplanung. Durch intelligente Analysen, optimierte 
Prozesse und eine stärkere Einbindung der Bevölkerung kann KI dazu beitragen, die großen 
Herausforderungen der Zukunft besser zu bewältigen.  
Deshalb fragen wir das Landeswirtschaftsministerium:  
 
1. Aktueller Stand:  
• In welchen Bereichen der Raum- und Regionalplanung wird in der Bezirksregierung Köln derzeit 
bereits Künstliche Intelligenz eingesetzt?  
• Gibt es spezifische Projekte oder Pilotvorhaben, die den Einsatz von KI in der Planung erproben?  
 
2. Zukünftige Entwicklungen:  
• Welche Planungen oder Strategien bestehen, um KI zukünftig stärker in der Regionalplanung zu 
integrieren?  
• Sind Investitionen oder Förderprogramme für den Einsatz von KI-Technologien in der 
Bezirksregierung Köln vorgesehen?  
 
3. Herausforderungen und Rahmenbedingungen:  
• Welche Hürden oder Bedenken sehen Sie beim Einsatz von KI in der Regionalplanung, 
insbesondere in Bezug auf Datenschutz, Transparenz und rechtliche Rahmenbedingungen?  
• Gibt es bereits Leitlinien oder Regelwerke, die den ethischen, nachhaltigen und rechtssicheren 
Einsatz von KI in der Planung sicherstellen können?  
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
 
 
 
Stefan Götz      
(Fraktionsvorsitzender)

Sitzungsvorlage RR (HD_Beitrag_Künstliche Intelligenz)

4639 Zeichen

Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie  
des Landes Nordrhein-Westfalen, 40190 Düsseldorf 
 
 
Ministerium für Wirtschaft, 
Industrie, Klimaschutz und Energie 
des Landes Nordrhein-Westfalen 
 
   
09. Dezember 2025 
Seite 1 von 3 
 
Aktenzeichen 
  
 
 
Fr. Krämer 
Telefon 0211 61772 421 
claudia.kraemer@mwike.nrw.de 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Berger Allee 25 
40213 Düsseldorf 
 
 
T elefon 0211 61772-0 
poststelle@mwike.nrw.de 
www.wirtschaft.nrw 
 
 
Geschäftsstelle des 
Regionalrat Köln 
bei der Bezirksregierung Köln 
Zeughausstr. 2-8 
50667 Köln 
 
 
 
 
 
 
Anfrage der CDU-Fraktion im Regionalrat 
Künstliche Intelligenz 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen von 
der Geschäftsstelle,  
 
in der Regionalratssitzung am 19.12.2025 soll das Thema „Künstliche 
Intelligenz“ (KI) besprochen werden. Hierzu wurde uns von der 
Geschäftsstelle des Regionalrats ein Fragenkatalog übersandt. Zu 
diesem Fragenkatalog nachfolgend der Beitrag aus der Landesplanung: 
 
KI in Landes- und Regionalplanung:  
Die landesweite Zuständigkeit für große Digitalisierungsprojekte liegt 
beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung 
NRW. Dort werden landesweit einheitlich geltende Regelungen unter 
Hinzuziehung der Landesbeauftragten für Datenschutz und 
Informationssicherheit (LDI) zur Nutzung von KI entwickelt. 
 
Ein Kernpunkt der Regelung wird sein, dass die KI als Werkzeug 
genutzt wird, die letztendliche Entscheidung trifft jedoch ein Mensch! Die 
technische Entwicklung ist eine Chance, die ergriffen wird, jedoch 
müssen hierfür im Land die notwendigen Rahmenbedingungen 
geschaffen werden.

Seite 2 von 3 
 
Derzeit gibt es bereits ein landesweites KI-Tool, das in allen Behörden 
und Einrichtungen im Land erprobt wird. Dieses KI-Tool wird vom 
landeseigenen IT-Dienstleister entwickelt.  
 
Mit diesem KI-Tool können 
- Fragen an die KI gestellt werden,  
- Dokumente und Texte zusammengefasst werden, 
- Fragen an eigene Dokumente (z.B. pdf) gestellt werden,  
- in einer Dokumentensammlung gesucht werden und 
- neue Texte generiert werden. 
 
Genutzt werden darf das Produkt allerdings nur mit Texten, die 
veröffentlicht oder zur Veröffentlichung geeignet sind, da das Amts- und 
Dienstgeheimnis zu beachten ist. 
 
Die neue Technik bringt nicht ausschließlich Vorteile, die Ergebnisse 
sind sehr genau zu prüfen, da die der KI zugrundeliegenden Large 
Language Modelle (LLM) auch „halluzinieren“ können. Dies bedeutet, 
dass die KI immer eine Antwort geben möchte und hierbei nicht immer 
Fakten zugrunde liegen, so dass das Ergebnis im schlimmsten Fall nicht 
verwertbar ist. Jedem Produkt liegt normalerweise ein solches LLM 
zugrunde. Wie und mit welchen Daten dieses LLM vom Hersteller 
trainiert wurde, ist normalerweise nicht bekannt. Auch dies kann daher 
ein Risiko sein 
 
Dass die Regional- und Landesplanung eine Fachsprache nutzt, die in 
den allgemeinen Sprachmodellen (LLM) nicht unbedingt enthalten ist, 
macht zusätzliche Anpassung dieses landesweiten Ansatzes 
erforderlich. Das MWIKE möchte perspektivisch ein Produkt zur 
Verfügung stellen, das zunächst vor allem im Rahmen der Beteiligungen 
unterstützt. In einem ersten Schritt sollen daher alle 
Beteiligungsbeiträge, gleichgültig über welchen Weg diese die jeweiligen 
Häuser erreicht haben, maschinell in ein Portal eingespielt werden. 
In einem zweiten Schritt soll die Verschlagwortung von einem 
entsprechenden KI-Tool vorgeschlagen werden. Im Endausbau würde 
man zum Beispiel Abwägungshilfen durch die KI erhalten können. 
 
Vorbehaltlich der haushalterischen Entscheidungen werden wir ein 
entsprechendes Produkt in enger Zusammenarbeit mit den 
Regionalplanungsbehörden erstellen bzw. konfigurieren lassen.

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Hierbei sind einige Rahmenbedingungen zu beachten:  
 
Die Anforderungen der Regionalplanungsbehörden und der 
Landesplanung sind zu konsolidieren. Das Beteiligungsportal wird im 
Auftrag des MHKBD NRW weiterentwickelt, hier ist sicherzustellen, dass 
keine Doppelentwicklungen stattfinden. Das Produkt muss 
mandantenfähig sein, damit alle Dienststellen es nutzen können, aber 
sichergestellt ist, dass der Datenschutz gewährleistet ist. Darüber 
hinaus soll das Produkt ausschließlich im landeseigenen Netz betrieben 
werden. Es würde dann allen Regionalplanungsbehörden des Landes 
NRW zur Verfügung gestellt. 
 
Dies ist allein aufgrund der Planungsbeschleunigung schon notwendig. 
Technische Neuerungen sollten zudem kontinuierlich einfließen.  
 
Mit freundlichen Grüßen 
Im Auftrag 
 
 
Gez. Dr. Alexandra Renz-von Kintzel

Beratungsverlauf (1)

19.12.2025 Regionalrat des Regierungsbezirks Köln
TOP 11.1
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
RR 41/2025
Typ
Sitzungsvorlage RR
Datum
19.12.2025
Erstellt
28.11.2025 15:35