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4155/2022

Aufstellung und Einrichtung des für das Gymnasium Rochusstraße 145 bereits bestellten Modulbaus am Standort Eitorfer Straße zur Nutzung durch das Berufskolleg 10 und entsprechende Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 09.02.2023

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 09.02.2023, TOP 10.22

Anlage 4 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

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Anlage 6 - Auszug BV 4 (Ehrenfeld) vom 30.01.2023

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Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit

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Anlage 1 - Kosten Modulbau

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Anlage 8 - Antworten auf Nachfragen aus dem Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft vom 30.01.2023

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Anlage 2 - Projektkosten

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Anlage 7 - Auszug aus der Sitzung des BA Gebäudewirtschaft vom 30.01.2023

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 3 - Kostenaufstellung Einrichtung

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Anlage 5 - Erläuterung zur Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

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Anlage 4 - Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

3635 Zeichen

/ 2 
14 22.12.2022
143 
26 über Dez. VI 
Stellungnahme zur Beschlussvorlage 4155/2022, Stand 21.12.2022 
Aufstellung und Einrichtung des für das Gymnasium Rochusstraße 145 bereits 
bestellten Modulbaus am Standort Eitorfer Straße zur Nutzung durch das 
Berufskolleg 10 und entsprechende Freigabe von investiven 
Auszahlungsermächtigungen 
RPA-Nr. 2022/0493 
Eingereichte Kosten: rd. 16,5 Mio. brutto 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
26/Gebäudewirtschaft der Stadt Köln (-26-) beabsichtigt im Auftrag von 40/Amt für 
Schulentwicklung (-40-) den für das Montessori Gymnasium (Rochusstraße 145) ge-
planten Erweiterungsbau an einem anderen Standort zu errichten. Hierbei handelt es 
sich um einen 3-geschossigen Baukörper in Modulbauweise, bei dem einzelne 
werkseitig gefertigte Module auf der Baustelle montiert werden. Dieser ist laut Aus-
sage der Fachdienststelle bereits angefertigt und anteilig abgerechnet. Der ausge-
wählte neue Standort Eitorfer Straße dient dann als Nebenstelle für das Berufskolleg 
10, Hauptstr. 426 in Köln-Porz. Das Aufstellen und Einrichten des Modulbaus am 
Standort Eitorfer Straße soll im Rahmen der vorliegenden Beschlussvorlage geneh-
migt werden.  
Die zur Prüfung vorgelegten Unterlagen lassen nur eine allgemeine Stellungnahme 
zur geplanten Errichtung des bereits gefertigten Modulbaus am Standort Eitorfer Str. 
zu. Voraussetzung für den Standortwechsel ist, dass die Verwaltung hinreichend ge-
prüft hat, dass der neuen Standort für den bereits gefertigten Modulbau und für die 
Errichtung geeignet ist und den notwendigen Bedarf des Berufskollegs deckt. Ob 
diese Voraussetzung gegeben ist, geht aus den Unterlagen nicht hervor. 
Die beiliegenden Aufstellungen der Kosten für den Modulbau bzw. das Gesamtpro-
jekt entsprechen nicht den Anforderungen einer Kostenberechnung gem. DIN 276. 
Durch die fehlende Detaillierung kann seitens 14 keine Beratung der Ratsgremien 
erfolgen, z.B. welche Risiken der Zuschlag 
 enthält und ob dieser ausreichend bzw. überzogen ist. 
Anlage 4

- 2 -
 
In den Gesamtkosten  von ca für Umplanung, erneute Bauantragsplanung, Einlagerung und aufwendigere Gründung enthalten. Entsprechend den geänderten Gegebenheiten am neuen Standort Eitorfer Straße, musste der Baukörper angepasst und ein neuer Bauantrag gestellt werden. Eine Erhöhung der Kosten hierdurch ist nachvollziehbar.  Darüber hinaus enthalten die Projektkosten ca. 700jektplanung, TGA-Planer etc.) und Herrichten sowie Preisindizierung) enthaltenen Planungskosten und insoweit eine Plausibilisierung ist auf Basis der Unterlagen nicht möglich. Die bei -26- intern anfallenden Kosten sind in den Projektkosten nicht erkennbar ausgewiesen. Gemäß der Beschlussvorlage 1356/2022 (im Rat am 08.12.2022 unter Ö10.26) Fort-schreibung des 2. Maßnahmenpakets für Schulbauprojekte ist für die Maßnahme Gymnasium Rochusstraße 145 eine Änderung vorgesehen. Dies ist nicht Teil des hier zu fassenden Beschlusses und insoweit auch nicht Teil dieser Stellungnahme.  Ob hierdurch die Nutzung des Modulbaus am Standort Rochusstraße nicht mehr möglich bzw. sinnvoll ist, geht aus den vorliegenden Unterlagen nicht explizit hervor. Ich behalte mir vor, diesen Sachverhalt gesondert zu prüfen.  Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass es bei dem aktuell hohen Bedarf an Schulerweiterungen in Köln sinnvoll ist, den bereits gefertigten Modulbau zu nutzen. Es ist nachvollziehbar, dass durch den Standortwechsel Mehrkosten entstehen. Zu der Eignung des neuen Standorts und zu der Höhe der Kosten kann keine belastbare Aussage getroffen werden.  Mit freundlichen Grüßen    Ralf Jülich Leiter des Rechnungsprüfungsamtes

Anlage 6 - Auszug BV 4 (Ehrenfeld) vom 30.01.2023

3257 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 
Herr Schmitz (02-4) 
Telefon: (0221) 221-94313 
Fax:  (0221) 221-94342 
E-Mail: Andreas.Schmitz2@stadt -
koeln.de 
Datum: 31.01.2023 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 20. Sitzung der Bezirksvertretung 
Ehrenfeld - begrenzte Platzzahl - bitte melden Sie sich vorab bei der 
Schriftführung an (andreas.schmitz2@stadt -koeln.de) vom 
30.01.2023  
öffentlich 
10.9 Aufstellung und Einrichtung des für das Gymnasium Rochusstraße 145 
bereits bestellten Modulbaus am Standort Eitorfer Straße zur Nutzung 
durch das Berufskolleg 10 und entsprechende Freigabe von investiven 
Auszahlungsermächtigungen  
4155/2022 
 
Mündlicher Änderungsantrag der CDU-Fraktion: 
 
Der erste Absatz des Beschlusspunktes unter 1 wird wie folgt geändert: 
 
„1. Die Nutzung des für das Gymnasium Rochusstraße bestellten Erweiterungs-
bau in Modulbauweise ist zunächst für eine Grundschule im Stadtbezirk Ehren-
feld zu prüfen. Erst für den Fall, dass keine geeignete Grundschule für die Er-
weiterung gefunden wird, sind die Modulerweiterungsbauten am Standort Eitor-
fer Straße zu verwenden.“ 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt bei Enthaltung der SPD-Fraktion und Bezirksvertreterin Pött-
gen (FDP). 
 
Beschluss 
 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Rat der Stadt Köln, folgenden geän-
derten Beschluss zu fassen: 
 
1. Der Rat der Stadt Köln genehmigt, dass der ursprünglich für das Gymnasium Ro-
chusstraße bestellte Erweiterungsbau in Modulbauweise stattdessen am Standort 
Eitorfer Straße (Deutz) für das Berufskolleg 10, Hauptstraße 426, Porz als Neben-
stelle errichtet wird und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung.

Die Nutzung des für das Gymnasium Rochusstraße bestellten Erweiterungsbau 
in Modulbauweise ist zunächst für eine Grundschule im Stadtbezirk Ehrenfeld 
zu prüfen. Erst für den Fall, dass keine geeignete Grundschule für die Erweite-
rung gefunden wird, sind die Modulerweiterungsbauten am Standort Eitorfer 
Straße zu verwenden. 
Der prognostizierte Kostenorientierungswert für die Realisierung der Maßnahme liegt 
bei rund 16,5 Mio. Euro brutto. 
 
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplans der Gebäu-
dewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt im städtischen Haushalt über 
eine zusätzliche Miete (Flächenverrechnungspreis, FVP) ab 2024 aus veranschlagten 
Mitteln im Teilergebnisplan des Amtes für Schulentwicklung in der Produktgruppe 
0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 16, sonstiger ordentlicher Aufwand.  
Auf der Grundlage der bei der Berechnung des Flächenverrechnungspreises üblichen 
Annahmen (zum Beispiel Instandhaltungsansatz laut Empfehlung der KGSt) ist bei ei-
ner Investitionssumme von rund 16,5 Mio. Euro unter Risikoaspekten von einer zu-
sätzlichen jährlichen Mietbelastung von rund 758.000 Euro auszugehen.  
 
2. Der Rat beschließt ferner die Einrichtung und Ausstattung des Erweiterungsbaus in 
Modulbauweise und die Freigabe der dazu benötigten Mittel. Die Einrichtungskosten 
für den neuen Modulbau liegen voraussichtlich bei rund 800.000 Euro brutto (kon-
sumtiver Anteil rund 310.000 Euro und investiver Anteil rund 490.000 Euro). 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig mit Änderung zugestimmt.

Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit

603 Zeichen

Anlage 0 – Begründung der Dringlichkeit 
 
Die Beschlussvorlage konnte wegen intensiven Abstimmungsbedarfs der beteiligten Ämter 
erst jetzt kurzfristig vorgelegt werden. 
Die Bauausführung der Maßnahme soll zeitnah begonnen werden. Der Totalunternehmer 
muss die Ausführung des Modulbaus in seine Kapazitäten einplanen. Sollte eine 
Entscheidung in der aktuellen Ratssitzung nicht mehr möglich sein, würde sich das 
Zeitfenster für die Modulbauaufstellung nach hinten schieben, wodurch sich auch die 
Fertigstellung des Gebäudes verzögern würde. Zusätzlich würden weitere 
Einlagerungskosten entstehen.

Anlage 1 - Kosten Modulbau

430 Zeichen

Aufstellung Kosten Modulbau 
*Aufschlüsselung Kosten Modulbau
Kosten Modulbau Aktueller 
Auftragswert
Modulbau 3 Geschossig 8.714.473,35 €  8.714.473,35 €            
Standortwechsel 2.595.902,72 €  
Einlagerung bis 01.10.2022 330.513,23 €  330.513,23 €  
PreisIndex 3. Geschoss 167.166,00 €  167.166,00 €  
Preisindex 1 +2 Geschoss 711.403,61 €  711.403,61 €  
Summe Modulbbau 12.519.458,91 €  9.923.556,19 €            
Anlage 1

Anlage 8 - Antworten auf Nachfragen aus dem Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft vom 30.01.2023

2485 Zeichen

Anlage 8 – Antworten auf Nachfragen aus dem Betriebsausschuss 
Gebäudewirtschaft vom 30.01.2023 
 
RM Hölzing, Bündnis 90/Die Grünen, fragte nach einer Möglichkeit, die Modulbauele-
mente näher am BK (Berufskolleg) 10 aufzustellen und ob die Maßnahme mit dem 
Berufskolleg 10 abgesprochen sei. Sie erkundigt sich danach, wie die Maßnahme vom 
Schulleiter des BK 10 eingeschätzt werde sowie welche Vorzüge/Probleme er sehe. 
Sie erkundigte sich, ob die Maßnahme mit den BKs an der Eitorfer Straße abgestimmt 
sei und wie deren Haltung zu der Maßnahme sei, denn auch dort bestehe ein großer 
Raumbedarf.  
Zusätzlich bat sie um Informationen, was grundsätzlich an diesen beiden Standorten 
geplant sei und was an dem Abrissbau passieren solle.  
Sie stellt die Frage nach der zeitlichen Planung des Neubaus für das Berufskolleg 10 
und wann ein Umzug dorthin möglich wäre. 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Der derzeitige Standort des Berufskollegs 10 soll mittelfristig im Zusammenhang mit 
der geplanten städtebaulichen Entwicklung Porz-Mitte aufgegeben werden.  
Investitionen in eine umfangreiche Sanierung oder einen Neubau sind dort daher nicht 
mehr sinnvoll. 
Bei dem geplanten Modulbau handelt es sich nicht um ein Interimsgebäude, das nur 
für einen überschaubaren Zeitraum aufgestellt wird. Das Gebäude ist für eine  
dauerhafte Nutzung konzipiert. Daher ist es nur wirtschaftlich, das Gebäude dort zu 
errichten, wo es dauerhaft genutzt wird. Mit dem Bau des Modulbaus am Berufskolleg-
Standort Eitorfer Straße wird der geplante Ausbau dieses Campus eingeleitet. Der 
Modulbau wird so positioniert, dass noch Fläche für weitere Gebäude verfügbar bleibt. 
Mittelfristig wird der Standort in einem zweiten Schritt unter Berücksichtigung der Be-
darfe aller dortigen Berufskollegs weiter optimiert.  
Die Schulleitung des BK10 wurde in die Planung des Modulbaus einbezogen.  
Die Grundrisse des Gebäudes und die Außenanlagen wurden im Rahmen der  
Möglichkeiten an die Bedürfnisse der Schule angepasst. Auch die Schulen an der 
Eitorfer Straße waren involviert und konnten eigene Wünsche in die Außenanlagenge-
staltung einbringen. Es mussten aber auch Kompromisse gefunden werden.  
Für die Optimierung des Standortes im Sinne der dortigen Schulen erfolgt die zu-
kunftsorientierte Bedarfsermittlung in einem zweiten Schritt mit einem ausführlichen 
Partizipationsprozess aller beteiligten Schulen.  
Der Modulbau in der Eitorfer Straße soll im Dezember in Betrieb genommen werden.

Anlage 2 - Projektkosten

589 Zeichen

Leistung Kosten
Objektplaner 80.000 €
TGA-Planer 110.000 €
Lanschaftsarchitekt 120.000 €
Schadstoffgutachten 8.000 €
Abbruchplaner 11.000 €
Abbruch 60.000 €
Anbindung Medien 300.000 €
Modulbau * 12.600.000 €
Freianlagen 1.000.000 €
Projektkosten Brutto 
(Ink.Mehrwerkststeuer) 14.289.000 €
zzgl. 15% unvorhergesehenes 2.143.350 €
Gesamtprojektkosten Brutto 
(Ink.Mehrwerkststeuer) 16.432.350 €
Gesamtsumme (gerundet) 16.500.000 €
* Aufschlüsselung siehe gesonderte Anlage
Projektkosten Eitorfer Str. 16-24 Berufskolleg 10
Zusammenstellung der Kosten BK Proz Modulbau Eitorfer Str.
Anlage 2

Anlage 7 - Auszug aus der Sitzung des BA Gebäudewirtschaft vom 30.01.2023

2705 Zeichen

Geschäftsführung  
Betriebsausschuss 
Gebäudewirtschaft 
Frau Huppertz 
Telefon:  (0221) 221 22443 
Fax:   (0221) 221 22344 
E-Mail:  laura.huppertz@stadt-koeln.de 
Datum: 03.02.2023 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des 
Betriebsausschusses Gebäudewirtschaft  vom 30.01.2023  
öffentlich 
6.4 Aufstellung und Einrichtung des für das Gymnasium Rochusstraße 145 
bereits bestellten Modulbaus am Standort Eitorfer Straße zur Nutzung 
durch das Berufskolleg 10 und entsprechende Freigabe von investiven 
Auszahlungsermächtigungen  
4155/2022 
RM Hölzing, Bündnis 90/Die Grünen, möchte nach einem Gespräch mit der Innung 
wissen, wie die Lehrerschaft beide Teilstandorte mit einer dazwischen liegenden Ent-
fernung von 12,1 km (23 min.) bespielen solle, da eine Trennung von bestimmten Be-
reichen für jeweils einen der beiden Teilstandorte nicht zu funktionieren scheine. Sie 
erkundigt sich, ob es darüber hinaus sinnvoll sei, den Ort, an den das College hin 
solle, so zu verdichten, denn auch dort bestehe ein großer Raumbedarf. Zusätzlich 
bittet sie um Informationen, was grundsätzlich an diesen beiden Standorten geplant 
sei und was an dem Abrissbau passieren solle.  
 
Sie erklärt sich bereit einen Fragenkatalog einzureichen, um zu erfahren, wie mit dem 
College weiter verfahren werden solle.  
 
Die Fraktionen - die Grünen und SPD plädieren darauf die Vorlage ohne Votum an 
den Rat zu verweisen. 
 
Beigeordneter Greitemann informiert den Ausschuss darüber, dass diese Vorlage ein-
gebracht würde, da durch intensive Gesprächen der Handwerkskammer mit der Ver-
waltung der Zustand an dem College verbessert werden müsse. Es gäbe Lösungen, 
die die Schule an einen Standort bringen würde, allerdings würde dies wesentlich län-
ger dauern. Es handele sich hier um eine Bestellung aus der Schul-Partie, die vom 
Dezernat mitgetragen würde.  
Er betont, dass es wichtig sei, dass die erwähnten Fragen zeitnah zur Beantwortung 
an das Schulamt geleitet werden müssten. 
 
RM Hölzing reicht weitere schriftliche Fragen ein. Sie fragt nach einer Möglichkeit, die 
Modulbauelemente näher am BK (Berufskolleg) 10 aufzustellen und ob die Maß-

nahme mit dem BK 10 abgesprochen sei. Sie erkundigt sich danach, wie die Maß-
nahme vom Schulleiter des BK 10 eingeschätzt werde sowie welche Vorzüge/Prob-
leme er sehe. Sie bittet um Information, ob die Maßnahme mit den BKs an der Eitorfer 
Straße abgestimmt sei und wie deren Haltung zu der Maßnahme sei. Sie stellt die 
Frage nach der zeitliche Planung des Neubaus für das BK 10 und wann ein Umzug 
dorthin möglich wäre. 
 
 
 
Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft verweist die Angelegenheit ohne Votum in 
die nachfolgenden Gremien.

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

5046 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
 
Vorlagen-Nummer 
4155/2022
Stand: 24.02.2026 
Sachstandsbericht  
Aufstellung und Einrichtung des für das Gymnasium Rochusstraße 145 bereits 
bestellten Modulbaus am Standort Eitorfer Straße zur Nutzung durch das Berufskolleg 
10 und entsprechende Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen 
Beschluss: 
1. Der Rat der Stadt Köln genehmigt, dass der ursprünglich für das Gymnasium Rochus-
straße 145 bestellte Erweiterungsbau in Modulbauweise stattdessen am Standort Eitorfer 
Straße (Deutz) für das Berufskolleg 10, Hauptstraße 426, Porz als Nebenstelle errichtet 
wird und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung.  
Der prognostizierte Kostenorientierungswert für die Realisierung der Maßnahme liegt bei 
rund 16,5 Mio. Euro brutto.  
Der Rat beschließt ferner die Einrichtung und Ausstattung des Erweiterungsbaus in Mo-
dulbauweise und die Freigabe der dazu benötigten Mittel. Die Nutzung des Modulbaus 
soll dem BK 10 angeboten werden. 
 
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplans der Gebäude-
wirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt im städtischen Haushalt über eine 
zusätzliche Miete (Flächenverrechnungspreis, FVP) ab 2024 aus veranschlagten Mitteln 
im Teilergebnisplan des Amtes für Schulentwicklung in der Produktgruppe 0301, Schulträ-
geraufgaben in Teilplanzeile 16, sonstiger ordentlicher Aufwand.  
Auf der Grundlage der bei der Berechnung des Flächenverrechnungspreises üblichen An-
nahmen (zum Beispiel Instandhaltungsansatz laut Empfehlung der KGSt) ist bei einer In-
vestitionssumme von rund 16,5 Mio. Euro unter Risikoaspekten von einer zusätzlichen 
jährlichen Mietbelastung von rund 758.000 Euro auszugehen.  
 
2. Der Rat beschließt ferner die Einrichtung und Ausstattung des Erweiterungsbaus in Mo-
dulbauweise und die Freigabe der dazu benötigten Mittel. Die Einrichtungskosten für den 
neuen Modulbau liegen voraussichtlich bei rund 800.000 Euro brutto (konsumtiver Anteil 
rund 310.000 Euro und investiver Anteil rund 490.000 Euro). 
 
2. Es ist zu prüfen, ob das BK 10 interimsweise, wie von der BV Porz vorgeschlagen, auf 
das der Stadt Köln gehörenden Gelände an der Theodor-Heuss-Straße / Frankfurter Str. 
(Gelände ehemaliger Praktiker Markt) umgesiedelt werden kann. Ebenso ist zu prüfen, 
ob für eine Interimszeit von 5 -7 Jahren eine Entspannung der Gebäudesituation mit 
dem im Besitz der Stadt Köln befindlichen Gelände an der Philip Reis Str. / Friedrichstr. / 
Glashüttenstr. durch z.B. Aufstellung von Schulcontainern erreicht werden kann. 
 
3. Für das BK 10 ist umgehend ein Investorenwettbewerb zu starten, so dass für dieses Be-
rufskolleg ein kompletter Neubau innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre zur Verfü-
gung gestellt werden kann. Der Standort sollte nach Möglichkeit im Rechtsrheinischen 
innerhalb der Stadtbezirke Innenstadt, Porz und Kalk liegen.

2 
 
 
4. In Absprache mit der Schulleitung ist alternativ abzuklären, ob das BK 10 das alte Ge-
bäude so lange nutzen kann, bis der Neubau bezugsfertig ist. Voraussetzung dafür ist, 
dass die jeweils dringend notwendigen Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen für 
den Betrieb des jetzigen Gebäudes im Übergang erbracht werden. 
 
5. Die Verwaltung wird beauftragt zunächst kurzfristig ein Raumprogramm für das BK 10 
und danach für alle weiteren Berufskollegs zu entwickeln. 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Zu 1.)  
Die Inbetriebnahme des Modulbaus in der Eitorfer Straße und der anschließende Einzug des 
Berufskollegs 10 sind mit Schuljahresbeginn 2024/2025 erfolgt. 
Zu 2. 
Die Prüfung zu einer potentiellen Umsiedlung auf das nicht im Eigentum der Stadt Köln be-
findliche Gelände an der Theodor-Heuss-Straße / Frankfurter Straße oder eine vorüberge-
hende Unterbringung in modularen Schulersatzbauten auf dem städtischen Gelände an der 
Philip Reis Straße / Friedrichstraße / Glashüttenstraße konnte bislang nicht abgeschlossen 
werden. 
Zu 3.) 
Das Teilnahmeverfahren zur Findung eines Investors/einer Investorin wurde im November 
2023 durch die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln gestartet. Im August 2024 wurde das lau-
fende Verfahren an die Kölner Schulbaugesellschaft übertragen. Ende März 2026 liegen die 
finalen Angebote vor. Nach erfolgtem Ratsbeschluss kann im ersten Halbjahr ein Mietvertrag 
geschlossen werden. 
Zu 4.) 
Der Trakt G steht leer, ist bereits abgemietet und gesperrt. Der andere Teil des Gebäudes 
wird aktuell noch vom Berufskollegs 10 genutzt. Bis zum Übergang nimmt die Gebäudewirt-
schaft der Stadt Köln dort die Betreiberverantwortung wahr.  
Zu 5.) 
Das Raumprogramm für das Berufskolleg 10 wurde 2023 gemeinsam mit der Schule entwi-
ckelt und dient dem Investorenwettbewerb (siehe Sachstand zu 3.) als Grundlage. 
Nächste Schritte: 
Die Raumprogramme für die anderen Berufskollegs werden für die Planung von deren Neu-
bau- und Erweiterungsprojekten sowie von Generalinstandsetzungen erstellt. 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
13.02.2027

Beschlussvorlage Rat

12289 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 
 4155/2022 
Freigabedatum 
 23.01.2023 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Aufstellung und Einrichtung des für das Gymnasium Rochusstraße 145 bereits 
bestellten Modulbaus am Standort Eitorfer Straße zur Nutzung durch das Berufskolleg 
10 und entsprechende Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen  
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
1. Der Rat der Stadt Köln genehmigt, dass der ursprünglich für das Gymnasium Rochusstraße 
bestellte Erweiterungsbau in Modulbauweise stattdessen am Standort Eitorfer Straße (Deutz) 
für das Berufskolleg 10, Hauptstraße 426, Porz als Nebenstelle errichtet wird und beauftragt 
die Verwaltung mit der Umsetzung. 
Der prognostizierte Kostenorientierungswert für die Realisierung der Maßnahme liegt bei rund 
16,5 Mio. Euro brutto. 
 
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplans der  
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt im städtischen Haushalt über 
eine zusätzliche Miete (Flächenverrechnungspreis, FVP) ab 2024 aus veranschlagten Mitteln 
im Teilergebnisplan des Amtes für Schulentwicklung in der Produktgruppe 0301, Schulträger-
aufgaben in Teilplanzeile 16, sonstiger ordentlicher Aufwand.  
Auf der Grundlage der bei der Berechnung des Flächenverrechnungspreises üblichen  
Annahmen (zum Beispiel Instandhaltungsansatz laut Empfehlung der KGSt) ist bei einer  
Investitionssumme von rund 16,5 Mio. Euro unter Risikoaspekten von einer zusätzlichen jähr-
lichen Mietbelastung von rund 758.000 Euro auszugehen.  
 
2. Der Rat beschließt ferner die Einrichtung und Ausstattung des Erweiterungsbaus in Modul-
bauweise und die Freigabe der dazu benötigten Mittel. Die Einrichtungskosten für den neuen 
Modulbau liegen voraussichtlich bei rund 800.000 Euro brutto (konsumtiver Anteil rund 
310.000 Euro und investiver Anteil rund 490.000 Euro). 
 
 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 23.01.2023 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 26.01.2023 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 30.01.2023 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 30.01.2023 
Finanzausschuss 06.02.2023 
Rat 09.02.2023

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen  2023 490.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 2023 310.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2024 
a) Personalaufwendungen   70.200  € 
b) Sachaufwendungen etc. (Miete inklusive Betriebskosten) circa 758.000 € 
c) bilanzielle Abschreibungen   32.700 € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
Die erstmalige Errichtung und der Betrieb von Schulgebäuden führen zu einem  
Ressourcenverbrauch, der eine Zunahme der CO2 - Emissionen über den Lebenszyklus  
bewirkt. 
 
Am Standort Rochusstraße in Ehrenfeld wurde ein Neubau in Modulbauweise ausgeschrie-
ben.  
Der Modulbau sollte 12 Klassen für das dortige Gymnasium ersetzen, die bisher in  
Containeranlagen vorhanden waren und wegen abgelaufener Baugenehmigungen ersetzt 
werden müssen.  
Zusätzlich sollten vier weitere Klassen vorgesehen werden, die während der anstehenden 
Sanierung des Schulgebäudes als Auslagerungsklassen genutzt werden sollten. 
Über die Modulbau-Poolvereinbarung wurde ein Modulbau mit 16 Klassen ausgeschrieben 
und am 05. Februar 2021 vergeben. 
Der Auftragswert für diese Maßnahme betrug rund 5,9 Mio. Euro brutto. 
Parallel zur Ersatzvornahme liefen die Planungen für eine Generalinstandsetzung oder einen 
Neubau des Gebäudes weiter. Um diese umsetzen zu können ermittelte die Verwaltung einen 
zusätzlichen Raumbedarf zur Auslagerung von 8 Klassen. Die 8 Klassen wurden als drittes 
Geschoss vorgesehen und beauftragt, der „Fußabdruck“ des Gebäudes blieb identisch.  
Hierdurch erhöhte sich der Auftragswert auf rund 8,7 Mio. Euro. 
Der aktuelle Auftragswert inklusive der Kostensteigerungen und Umplanungen beträgt rund 10 
Mio. Euro brutto, siehe Anlage 1 „Kosten Modulbau“. 
Unabhängig hiervon wurde die Maßnahme „Generalsanierung (oder Neubau) des  
Bestandgebäudes und gegebenenfalls Erweiterungsbau für den Schulstandort Gymnasium 
Rochusstraße“ im 2. Maßnahmenpaket für Schulbauprojekte Neu-

3 
bau/Erweiterung/Generalsanierung von Schulgebäuden durch Total- oder Generalunterneh-
men (Vorlagennummer 1474/2020) weiterbetrieben. 
Die Untersuchung der Bausubstanz ergab, dass die Generalsanierung und gegebenenfalls 
ein Teilabbruch des Bestandsgebäudes, der Abbruch des Kitagebäudes und die Neuerrich-
tung von Ersatz- und Erweiterungsbauten die wirtschaftlichste Lösung darstellt. 
Damit stand auch fest, dass eine traktweise Auslagerung der Schule während der  
Baumaßnahmen nicht möglich sein wird und die im Modulbau vorgesehenen Interimsräume 
nicht für eine Auslagerung der Schule ausreichen. Trotz abgeschlossener Planung und Bau-
genehmigung für den Modulbau wurde daher von dieser Auslagerungsvariante abgesehen. 
Zudem gab es innerhalb der Schule (Lehrer*innen, Schüler*innen, Eltern) keine Akzeptanz für 
den ursprünglich vorgesehenen dreigeschossigen Modulbau, auch aufgrund von notwendigen 
Baumfällungen für dieses Gebäude. 
Eine vollständige Stornierung / Vernichtung des bereits produzierten Modulbaus hätte weitere 
Kosten verursacht und wäre – auch im Zusammenhang mit politisch beschlossenen Modul-
bauzusetzungen – kaum vermittelbar. Nach Abstimmung mit dem Amt für Schulentwicklung 
wurde entschieden, den erhöhten Raumbedarf für Berufskollegs an der Eitorfer Straße mit 
dem Modulbau abzumildern. 
Der Modulbau wurde nach der Produktion beim Hersteller zwischengelagert. Die Kosten für 
den Transport und die Einlagerung in einem Zwischenlager betrugen bis zum 01.10.2022  
(28 Wochen) rund 330.000 Euro. Die Einlagerungskosten seit dem 01.10.2022 betragen  
monatlich rund 2.500 Euro. 
Durch die Entscheidung, die Module nicht am Gymnasium Rochusstraße aufzustellen,  
entstehen Zusatzkosten durch Umplanungen, eine erneute Bauantragsplanung sowie Einlage-
rungskosten und Kosten für aufwändigere Gründung am neuen Standort in Höhe von circa 2,6 
Mio. Euro.  
 
Die Gesamtprojektkosten inklusive Herrichtung des Baufeldes und Neuplanung der  
Außenanlagen liegen bei circa 16,5 Mio. Euro, siehe Anlage 2 „Projektkosten“. 
 
 
Finanzierung 
 
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplans der  
Gebäudewirtschaft. Zum 01.01.2015 wurde das innerstädtische Finanz- und Abrechnungssys-
tem neu geordnet.  
In diesem Zusammenhang wurde die objektbezogene, kalkulatorische Kostenmiete durch 
einen spartenbezogenen Verrechnungspreis ersetzt. Mit der Neuordnung geht der Wegfall  
der Abführung an den städtischen Haushalt und die Einführung eines Ergebnisausgleiches 
zwischen Kernverwaltung und eigenbetriebsähnlicher Einrichtung am Geschäftsjahresende 
einher. 
Der jeweilige Spartenverrechnungspreis (Euro/qm) ergibt sich aus der Gegenüberstellung der 
für das jeweilige Wirtschaftsjahr geplanten Nettoaufwendungen und der zugeordneten Fläche.  
Eine verbindliche Aussage über die tatsächliche Belastung für den städtischen Haushalt ab 
Fertigstellung kann derzeit nicht getroffen werden, da diese auf den dann geplanten Erträgen 
und Aufwendungen beruht. Der für das Jahr 2022 ermittelte Flächenverrechnungspreis im 
Bereich Berufskollegs beträgt 7,98 Euro/qm/Monat. 
 
Auf der Grundlage der bei der Berechnung des Flächenverrechnungspreises üblichen  
Annahmen (zum Beispiel Instandhaltungsansatz laut Empfehlung der KGSt) ist bei einer  
Investitionssumme von rund 16,5 Mio. Euro unter Risikoaspekten von einer zusätzlichen  
jährlichen Mietbelastung von rund 758.000 Euro auszugehen. Die Refinanzierung erfolgt im 
städtischen Haushalt über eine zusätzliche Miete (Flächenverrechnungspreis, FVP) ab 2024 
aus veranschlagten Mitteln im Teilergebnisplan des Amtes für Schulentwicklung in der Pro-
duktgruppe 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 16, sonstiger ordentlicher Aufwand. 
 
Gemäß § 79 Schulgesetz ist der Schulträger verpflichtet, die für den ordnungsgemäßen  
Unterricht erforderlichen Schulanlagen, Einrichtungen und Lehrmittel bereitzustellen.

4 
 
Einrichtung 
 
Die Einrichtungskosten für den neuen Modulbau liegen investiv bei rund 490.000 Euro und 
konsumtiv bei rund 310.000 Euro, somit bei insgesamt rund 800.000 Euro. 
 
Die konsumtiven Einrichtungskosten in Höhe von voraussichtlich rund 310.000 Euro werden 
im Haushaltsjahr 2023 aus veranschlagten Mitteln im Teilergebnisplan des Amtes für  
Schulentwicklung in der Produktgruppe 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 13, Auf-
wendungen für Sach- und Dienstleistungen finanziert.  
Für die Finanzierung der investiven Einrichtungskosten ist eine außerplanmäßige Auszahlung 
in Höhe von rund 490.000 Euro im Haushaltsjahr 2023 im Teilfinanzplan des Amtes für  
Schulentwicklung in der Produktgruppe 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 9,  
Auszahlungen für Erwerb von beweglichem Anlagevermögen bei Finanzstelle 4016-0301-7-
1223 – BK 10, Hauptstraße, Einrichtung Erweiterungsbau notwendig. Die Deckung erfolgt 
durch entsprechende Wenigerauszahlungen aus veranschlagten Mitteln im Teilfinanzplan des 
Amtes für Schulentwicklung in der Produktgruppe 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 
9, Auszahlungen für Erwerb von beweglichem Anlagevermögen bei den Finanzstellen 4013-
0301-0-4500 – Einrichtung und 4014-0301-0-4500 – Einrichtung in Höhe von jeweils rund 
130.000 Euro sowie bei Finanzstelle 4016-0301-0-4500 – Einrichtung in Höhe von rund 
230.000 Euro.  
Nach aktuellen Prognosen fällt das Kostenvolumen einzelner Maßnahmen nunmehr höher 
aus, sodass sich eine Kostenverschiebung von Pauschalansätzen zugunsten der Einzelfi-
nanzstellen ergibt. 
Für das Haushaltsjahr 2023 beschließt der Rat eine Mittelfreigabe in Höhe von 490.000 Euro 
im Teilfinanzplan des Amtes für Schulentwicklung in der Produktgruppe 0301, Schulträgerauf-
gaben bei Finanzstelle 4016-0301-7-1223-BK 10, Hauptstraße, Einrichtung Erweiterungsbau 
für die Einrichtung des Modulbaus am Standort Eitorfer Straße für das Berufskolleg 10. 
 
Sachaufwendungen 
 
Die Finanzierung der bilanziellen Abschreibungen der investiven Einrichtungskosten in Höhe 
von rund 32.700 Euro jährlich voraussichtlich ab 2024 erfolgt aus veranschlagten Mitteln im 
Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 14, bilanzielle Abschreibungen. 
 
Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport, wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozes-
ses 2025 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel,  
gegebenenfalls durch Umschichtungen, vorsehen. 
 
Personalkosten 
 
Auf dem Gelände Eitorfer Straße befinden sich derzeit drei Berufskollegs, die von zwei  
Schulhausmeister*innen zusammen betreut werden. Mit der dauerhaften Einrichtung des  
Modulbaus für das Berufskolleg 10 ebenfalls auf dem Gelände Eitorfer Straße ändert sich die 
Betreuungssituation.  
Bezogen auf die künftige Gesamtsituation ergibt sich somit ein Bedarf einer zusätzlichen 
Schulhausmeisterstelle. Die Bewertung dieser Stelle richtet sich nach der tariflichen  
Reinigungsfläche. Aufgrund der hinzukommenden Fläche in Verbindung mit den bereits zu 
betreuenden Flächen stellt sich der Bedarf nach aktuellen Erkenntnissen in Form einer 1,0 
Stelle Schulhausmeister/in in der EG7 + ESHM TVöD dar. Die tatsächliche Bewertung der 
Schulhausmeisterstelle ist endgültig bei Inbetriebnahme des Modulbaues festzustellen. Die 
Schulhausmeisterstelle löst Personalkosten in Höhe von insgesamt 70.200 Euro jährlich aus. 
Die Finanzierung wurde durch das Dezernat I, Allgemeine Verwaltung und Ordnung  
sichergestellt.

5 
 
Anlagen 
 
Anlage 1 – Kosten Modulbau  
Anlage 2 – Projektkosten  
Anlage 3 – Einrichtungskosten 
Anlage 4 – Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes 
Anlage 5 – Antwort auf die Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

Anlage 3 - Kostenaufstellung Einrichtung

2116 Zeichen

Anlage 1
lfd. Nr. Raumart Einrichtungsart Anzahl Kosten pro Raum Gesamtkosten
1 Unterrichtsraum Tische, Stühle, Schränke 16 9.000,00 € 144.000,00 €
2 Informatikräume PC-Tische, Stühle, Schränke 4 10.000,00 
€ 40.000,00 €
3 Virtuelles Labor PC-Tische, Stühle, Schränke 2 10.000,00 
€ 20.000,00 €
4 Gruppendifferenzierung Tische, Stühle, Schränke 10 4.000,00 
€ 40.000,00 €
5 Tafeln für 1-4 Langwandtafeln 32 1.000,00 
€ 32.000,00 €
6 Lehr- und Unterrichtsmittelräume Regale, Schränke 3 3.000,00 
€ 9.000,00 €
7 Verwaltungsbereich Lehrerzimmer, div. Verwaltungsräume, 
Kopierraum, Sekretariat, Lehrerstation, 
Arztzimmer, Schulsozialarbeiter etc., Tresor
1 80.000,00 
€ 80.000,00 €
8 Vorhänge bzw. Lamellen für alle Räume 38 2.500,00 
€ 95.000,00 €
9 Vitrinen, Bilderklemmleisten, Infotafeln
für Eingangsbereiche, Flure etc, Sicherheitsglas, 
Brandschutz
1 3.000,00 € 3.000,00 €
10 Türschilder mit Montage, Beschriftung, Brandschutz 38 50,00 
€ 1.900,00 €
11 Streugutkisten für Schulhof 1 1.000,00 
€ 1.000,00 €
12 Mülltrennung für Schulhof, Brandschutz 1 1.000,00 
€ 1.000,00 €
13 Fahrradständer für Schulhof (immobil) 1 8.000,00 
€ 8.000,00 €
Zwischensumme Einrichtung 474.900,00 €
technische Ausstattung
TouchPanels alle UR, IT, Fachräume 22 5.000,00 € 110.000,00 €
Verwaltungsbereich (Lehrerarbeitsstationen, 
Sekretariat, Schulleiter und Fachschaftleiter etc.)
PC's, Drucker etc. 1 30.000,00 € 30.000,00 €
Informatikräume wird übernommen 0 20.000,00 
€ 0,00 €
Virtuelles Labor VR-Brillen, PC's, Drucker etc. 2 20.000,00 
€ 40.000,00 €
Serverschränke  für Informatik, Verwaltung etc. 1 15.000,00 
€ 15.000,00 €
Telefonanlage inkl. Endgeräten 1 25.000,00 
€ 25.000,00 €
digitales Schwarzes Brett 1 3.000,00 € 3.000,00 €
WLan-Ausleuchtung 1 4.000,00 € 4.000,00 €
WLan-Ausstattung 1 40.000,00 € 40.000,00 €
Zwischensumme technische Ausstattung 267.000,00 €
Summe Ausstattungskosten insgesamt 741.900,00 
€
zzgl. 7,5 % Unvorhergesehenes 55.642,50 €
Gesamtsumme 797.542,50 €
Gesamtsumme (gerundet)
BK Porz Modulbau Eitorferstr., Einrichtung 
Zusammenstellung der Kosten für Einrichtung und Ausstattung 
800.000,00 €
3
3

Anlage 5 - Erläuterung zur Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

2131 Zeichen

26 10.01.2023
262
Anlage 5 zu Vorlage 4155/2022

14

Erläuterung zur Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

zur Aufstellung und Einrichtung des für das Gymnasium Rochusstraße 145 bereits
bestellten Modulbaus am Standort Eitorfer Straße zur Nutzung durch das Berufskolleg
10 und entsprechende Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen,

RPA-Nr. 2022/0493

Sehr geehrte Damen und Herren,

Das Berufskolleg Porz (BK 10), Hauptstr. 426-428 in Porz, hat akuten Raumbedarf, da die
Gebäude sanierungsbedürftig sind und nicht mehr uneingeschränkt genutzt werden können.
Der Standort soll mittelfristig im Zusammenhang mit der geplanten städtebaulichen
Entwicklung Porz-Mitte aufgegeben werden. Investitionen in eine umfangreiche Sanierung
oder einen Neubau sind dort daher nicht mehr sinnvoll.

Der Modulbau bietet zwar nicht genügend Raum, um das gesamte Berufskolleg
aufzunehmen. Die fehlenden Unterrichtsräume können dort jedoch bereitgestellt werden, um
der akuten Raumnot zu begegnen. Mit der Errichtung des Modulbaus am Berufskolleg-
Standort Eitorfer Straße wird der Ausbau dieses Campus eingeleitet. Mittelfristig wird der
Standort in einem zweiten Schritt unter Berücksichtigung der Bedarfe aller dortigen
Berufskollegs weiter optimiert.

Baurechtlich kann der Modulbau am neuen Standort umgesetzt werden, die
Baugenehmigung liegt bereits vor.

Die Projektkostenaufstellung stellt die aktuellen Kosten dar.

Der Modulbau wurde als Totalunternehmer (TU)-Leistung ausgeschrieben und im
Wettbewerb vergeben.

Die in Anlage 1 aufgeführten Kosten für den Modulbau enthalten demnach alle Kosten der
Kostengruppen 200-700, die den Modulbau betreffen.

Da die Leistung als TU Paket (Systembauweise) vergeben wurde beinhaltet das Angebot die
Gesamtkosten, eine weiter Unterteilung wurde nicht abgefragt.

Alle weiteren Planungskosten die in der Anlage 2 dargestellt sind, beziehen sich auf die
Schnittstellenplanung für den Anschluss des Modulbaus an den Bestand, den Neubau der

leistungskosten der Gebäudewirtschaft sind in der Kostenaufstellung nicht erfasst.
nd circa 300.000 Euro zu kalkulieren.

Technische Beriebsleiterin

Beratungsverlauf (6)

23.01.2023 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 6.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
26.01.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.10 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
30.01.2023 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 6.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
30.01.2023 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 10.9 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
06.02.2023 Finanzausschuss
TOP 10.21 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
09.02.2023 Rat
TOP 10.22 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4155/2022
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
09.02.2023
Erstellt
06.12.2022 11:29