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AN/1584/2023

Mehr Daten für das Offene Daten Köln Portal

Gem. Antrag nach § 3 (Volt) 05.09.2023

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Nächste Beratung: Digitalisierungsausschuss, Sitzung am 18.09.2023, TOP 6.1

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Gem. Antrag nach § 3 (Volt)

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

6503 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/IX/2 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/1584/2023
Stand: 25.06.2024 
Sachstandsbericht  
Mehr Daten für das Offene Daten Köln Portal 
Beschluss: 
 
Die über den politischen VN zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel für Digitalisierungsmaß-
nahmen (Open Data) im Produktbereich 01, Produktgruppe 0104, Teilplanzeile 13 in Höhe 
von insgesamt 400.000 Euro für die Jahre 2023 und 2024 sollen für folgende Maßnahmen 
eingesetzt werden: 
 
1. Prüfung welche Daten der Stadt Köln für Dritte relevant sind und bisher nicht über Of-
fene-Daten-Köln mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Als Orientierungspunkte sind der 
Musterdatenkatalog der Bertelsmann Stiftung und einschlägige Branchenbefragungen 
heranzuziehen. 
2. Erarbeitung einer Data Governance für die Stadtverwaltung, die Open Data als 
Chance definiert und das Teilen von Daten nach innen und außen regelt. Hierbei sind 
unter anderem Aspekte der Qualität, der Aktualität und der Zugänglichkeit zu berück-
sichtigen. Diese Data Governance findet Eingang in den Masterplan Digitalisierung.  
3. Schrittweise Bereitstellung der unter (1.) identifizierten Daten und Implementierung nö-
tiger Schnittstellen innerhalb der Verwaltung, damit die Daten in der nötigen Qualität 
und Aktualität für Interessierte auf Offen-Daten-Köln bereitgestellt werden können. Die 
Bereitstellung folgt einer Priorisierung nach Relevanz für das Datenökosystem.  
4. Erstellung einer Gemeinwohlkarte auf Grundlage des bereits bestehenden Stadtplans 
der Stadt Köln und bestehender Informationen (z.B. im Geoportal der Stadt Köln oder 
auf offenedaten-koeln.de). Darüber hinaus Prüfung einer kuratierten Erweiterungsmög-
lichkeit der Karte über Vorschläge von Bürger*innen oder die Kooperation mit Startups. 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Im Rahmen der Identifikation noch unerschlossener potenzieller Open Data Bestände konnte 
die Verwaltung zusätzliche Datensätze über das Stadtgebiet Köln identifizieren und über das 
Open Data-Portal der Stadt Köln zugänglich machen. Die Anzahl der Datensätze auf dem Köl-
ner Open Data Portal hat sich im letzten Jahr von 235 auf 470 erhöht. 44% der neuen Datens-
ätze wurden durch die Verknüpfung externer offener Datenquellen integriert.

2 
 
Zur Erarbeitung einer Data Governance wird im Rahmen des Projekts „Digitale Zukunftsstadt“ 
aktuell eine umfassende Data Governance entwickelt, die verschiedene Prozesse, Rollen und 
grundlegende datenspezifische Aspekte wie Qualität und Aktualität behandelt. Die erste Ver-
sion der Data Governance liegt nun vor und fokussiert sich auf Interaktionen mit dem „Kölner 
Urbanen Daten Ökosystem“, welches im Rahmen der „Digitalen Zukunftsstadt“ entwickelt 
wird. Diese Data Governance soll im Rahmen der Ersteinrichtung des Kölner Urbanen Daten 
Ökosystems der Digitalen Zukunftsstadt validiert und auf Skalierungspotential untersucht wer-
den. Die spezifische Ausgestaltung der Data Governance, insbesondere Prozesse und Ver-
antwortlichkeiten zur Bereitstellung offener Daten, befindet sich derzeit in Entwicklung. 
 
Zur Steigerung der Schnittstellen, über die identifizierte offene Daten innerhalb der Verwaltung 
bereitgestellt werden können, werden Systeme identifiziert, die diese Art der Bereitstellung er-
möglichen. Diese Systeme werden im Rahmen des Aufbaus des Datenökosystems, das an-
wendungsfallbezogen entwickelt und ausgebaut wird, integriert. Im Zuge dieser Maßnahmen 
konnte bereits eine Open Data-Schnittstelle zum Bürgerbeteiligungsportal „Meinung für Köln“ 
entwickelt werden. Diese Schnittstelle ermöglicht es, strukturiert vorgehaltene Daten effizient 
und automatisch bereitzustellen und steht nun auf dem Open Data Portal zur Verfügung.  
Zur Steigerung der Flexibilität bei Schnittstellenbereitstellung und -nutzung wird eine neue 
Version des Open Data Portals eingeführt. Diese soll den Zugang zu den bereitgestellten offe-
nen Daten der Stadt Köln vereinfachen, indem die Nutzerführung optimiert und die Datenin-
tegration durch Zugang zu allen Funktionen des Portals über standardisierte Schnittstellen 
und flexible Datenschemata erleichtert wird. Die Migration des Open Data-Portals soll im vier-
ten Quartal 2024 abgeschlossen sein. 
 
Zur Erstellung und Bereitstellung einer Gemeinwohlkarte prüft die Verwaltung die Bereitstel-
lung der Informationen aus der sozialen Infrastruktur „in.koeln“ sowohl als Geo-Layer im Open 
Data-Portal als auch als GIS-Anwendung im öffentlich zugänglichen Geoportal der Stadt Köln, 
um diese als Gemeinwohlkarte verfügbar zu machen. Die Verwaltung hat mit „in.koeln“ eine 
soziale Infrastruktur aufgebaut, die Angebote aus den Bereichen Soziales, Gesundheit, Woh-
nen, Bildung, Beschäftigung und Kultur innerhalb des Kölner Stadtgebiets listet. Erste Veröf-
fentlichungen umfassen Angebote für Senior*innen, Menschen mit Behinderungen und Integ-
rationskursträger. Weitere Informationen, wie Bildungsangebote und Migrationsberatungsstel-
len, werden in den kommenden Monaten ergänzt. Über die Webpräsenz von „in.koeln“ auf 
stadt-koeln.de können Bürgerinnen bereits Kontakt zur Verwaltung aufnehmen, auf beste-
hende Angebote hinweisen oder neue Angebote vorschlagen. Bei positivem Prüfungsergebnis 
können diese Daten in die Gemeinwohlkarte integriert werden. Eine direkte Vorschlagsmög-
lichkeit aus der Kartenanwendung heraus soll geprüft werden. 
 
Nächste Schritte: 
Im Rahmen der Identifizierung noch unerschlossener potenzieller Open Data Bestände plant 
die Verwaltung die Erstellung eines Regelwerks zur Gesamtthematik Daten, das neben allge-
meinen Regelungen zu Daten auch spezifische Regelungen zu Open Data enthält, um 
dadurch die Bereitstellung offener Daten weiter zu fördern. 
 
Im Rahmen der Erarbeitung einer Data Governance wird die Verwaltung im nächsten Schritt 
die spezifischen Prozesse und Verantwortlichkeiten zur Bereitstellung offener Daten detailliert 
ausarbeiten. 
 
Im Rahmen der Ausweitung der Bereitstellung offener Daten über Schnittstellen sollen weitere 
Schnittstellen während des anwendungsfallbezogenen Aufbaus des Datenökosystems er-
schlossen werden. 
 
Zur Bereitstellung einer Gemeinwohlkarte sollen, sofern möglich, "in.koeln"-Daten als Open 
Data und GIS-Service bereitgestellt werden. Zudem soll geprüft werden, ob eine Möglichkeit 
zur direkten Einreichung von Angeboten durch Bürger*innen aus der Kartenanwendung her-
aus besteht.

3 
 
 
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: Juli 2025

Gem. Antrag nach § 3 (Volt)

3877 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 
CDU-Fraktion 
SPD-Fraktion 
Die Linke - Fraktion 
FDP-Fraktion 
Volt-Fraktion 
Klima Freunde 
GUT 
 
 
An die Vorsitzende des Rates 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
An den Vorsitzenden des Digitalisierungsausschusses 
Herrn Manuel Froh 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 05.09.2023 
 
AN/1584/2023 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Digitalisierungsausschuss 18.09.2023 
 
Mehr Daten für das Offene Daten Köln Portal 
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Digi-
talisierungsausschusses am 18.09.2023 zu nehmen: 
 
 
 
Beschluss: 
 
Die über den politischen VN zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel für Digitalisierungs-
maßnahmen (Open Data) im Produktbereich 01, Produktgruppe 0104, Teilplanzeile 13 in 
Höhe von insgesamt 400.000 Euro für die Jahre 2023 und 2024 sollen für folgende Maßnah-
men eingesetzt werden: 
 
1. Prüfung welche Daten der Stadt Köln für Dritte relevant sind und bisher nicht über Of-
fene-Daten-Köln mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Als Orientierungspunkte sind 
der Musterdatenkatalog der Bertelsmann Stiftung und einschlägige Branchenbefra-
gungen heranzuziehen. 
2. Erarbeitung einer Data Governance für die Stadtverwaltung, die Open Data als 
Chance definiert und das Teilen von Daten nach innen und außen regelt. Hierbei sind 
unter anderem Aspekte der Qualität, der Aktualität und der Zugänglichkeit zu berück-
sichtigen. Diese Data Governance findet Eingang in den Masterplan Digitalisierung.

- 2 - 
 
3. Schrittweise Bereitstellung der unter (1.) identifizierten Daten und Implementierung 
nötiger Schnittstellen innerhalb der Verwaltung, damit die Daten in der nötigen Quali-
tät und Aktualität für Interessierte auf Offen-Daten-Köln bereitgestellt werden können. 
Die Bereitstellung folgt einer Priorisierung nach Relevanz für das Datenökosystem.  
4. Erstellung einer Gemeinwohlkarte auf Grundlage des bereits bestehenden Stadtplans 
der Stadt Köln und bestehender Informationen (z.B. im Geoportal der Stadt Köln oder 
auf offenedaten-koeln.de). Darüber hinaus Prüfung einer kuratierten Erweiterungs-
möglichkeit der Karte über Vorschläge von Bürger*innen oder die Kooperation mit 
Startups. 
 
 
Begründung:  
 
Offene Daten fördern Transparenz, ermöglichen Innovation und stärken Bürgerbeteiligung. 
Die neue Datenstrategie der Bundesregierung „Fortschritt durch Datennutzung“ betont, dass 
von einer intelligenten Datennutzung die Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und öf-
fentliche Hand gleichermaßen profitieren können. Im deutschlandweiten Vergleich zählt die 
Stadt Köln zu den Vorreiterinnen in der Bereitstellung offener Daten. 
 
Im Vergleich zum Musterdatenkatalog der Bertelsmann Stiftung sind viele Datenschätze bis-
her allerdings noch nicht gehoben und der interessierten Bevölkerung zur Verfügung gestellt, 
sodass das Potenzial von offenen Daten nicht voll ausgeschöpft wird. Mit diesem Antrag soll 
auch das zentrale Problem der fehlenden Schnittstellen innerhalb der Verwaltung adressiert 
werden. 
 
Die Veröffentlichung einer prominent platzierten Gemeinwohlkarte soll ein niedrigschwelliges 
Angebot sicherstellen und allen Kölner*innen unabhängig von ihrer Datenaffinität die Mög-
lichkeit geben, sich Informationen selbst zu beschaffen.  
 
Mit freundlichen Grüßen 
gez. Lino Hammer      gez. Niklas Kienitz 
Grüne-Fraktionsgeschäftsführer    CDU-Fraktionsgeschäftsführer 
 
gez. Christian Joisten      gez. Michael Weisenstein 
SPD-Fraktionsvorsitzender     Linke-Fraktionsgeschäftsführer 
 
gez. Ulrich Breite      gez. Lucas Sickmöller 
FDP-Fraktionsgeschäftsführer    Volt-Fraktionsgeschäftsführer 
 
gez. Robert Gabriel      gez. Christian Schwarz 
Sachkundiger Einwohner     Sachkundiger Einwohner

Beratungsverlauf (1)

18.09.2023 Digitalisierungsausschuss
TOP 6.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1584/2023
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (Volt)
Datum
05.09.2023
Erstellt
05.09.2023 14:17