Mehr Daten für das Offene Daten Köln Portal
Gem. Antrag nach § 3 (Volt) AN/1584/2023 vom 05.09.2023
Stand: Am 18.09.2023 im Digitalisierungsausschuss ungeändert beschlossen.
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Gem. Antrag nach § 3 (Volt)
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen CDU-Fraktion SPD-Fraktion Die Linke - Fraktion FDP-Fraktion Volt-Fraktion Klima Freunde GUT An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker An den Vorsitzenden des Digitalisierungsausschusses Herrn Manuel Froh Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 05.09.2023 AN/1584/2023 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Digitalisierungsausschuss 18.09.2023 Mehr Daten für das Offene Daten Köln Portal Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Digi- talisierungsausschusses am 18.09.2023 zu nehmen: Beschluss: Die über den politischen VN zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel für Digitalisierungs- maßnahmen (Open Data) im Produktbereich 01, Produktgruppe 0104, Teilplanzeile 13 in Höhe von insgesamt 400.000 Euro für die Jahre 2023 und 2024 sollen für folgende Maßnah- men eingesetzt werden: 1. Prüfung welche Daten der Stadt Köln für Dritte relevant sind und bisher nicht über Of- fene-Daten-Köln mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Als Orientierungspunkte sind der Musterdatenkatalog der Bertelsmann Stiftung und einschlägige Branchenbefra- gungen heranzuziehen. 2. Erarbeitung einer Data Governance für die Stadtverwaltung, die Open Data als Chance definiert und das Teilen von Daten nach innen und außen regelt. Hierbei sind unter anderem Aspekte der Qualität, der Aktualität und der Zugänglichkeit zu berück- sichtigen. Diese Data Governance findet Eingang in den Masterplan Digitalisierung. - 2 - 3. Schrittweise Bereitstellung der unter (1.) identifizierten Daten und Implementierung nötiger Schnittstellen innerhalb der Verwaltung, damit die Daten in der nötigen Quali- tät und Aktualität für Interessierte auf Offen-Daten-Köln bereitgestellt werden können. Die Bereitstellung folgt einer Priorisierung nach Relevanz für das Datenökosystem. 4. Erstellung einer Gemeinwohlkarte auf Grundlage des bereits bestehenden Stadtplans der Stadt Köln und bestehender Informationen (z.B. im Geoportal der Stadt Köln oder auf offenedaten-koeln.de). Darüber hinaus Prüfung einer kuratierten Erweiterungs- möglichkeit der Karte über Vorschläge von Bürger*innen oder die Kooperation mit Startups. Begründung: Offene Daten fördern Transparenz, ermöglichen Innovation und stärken Bürgerbeteiligung. Die neue Datenstrategie der Bundesregierung „Fortschritt durch Datennutzung“ betont, dass von einer intelligenten Datennutzung die Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und öf- fentliche Hand gleichermaßen profitieren können. Im deutschlandweiten Vergleich zählt die Stadt Köln zu den Vorreiterinnen in der Bereitstellung offener Daten. Im Vergleich zum Musterdatenkatalog der Bertelsmann Stiftung sind viele Datenschätze bis- her allerdings noch nicht gehoben und der interessierten Bevölkerung zur Verfügung gestellt, sodass das Potenzial von offenen Daten nicht voll ausgeschöpft wird. Mit diesem Antrag soll auch das zentrale Problem der fehlenden Schnittstellen innerhalb der Verwaltung adressiert werden. Die Veröffentlichung einer prominent platzierten Gemeinwohlkarte soll ein niedrigschwelliges Angebot sicherstellen und allen Kölner*innen unabhängig von ihrer Datenaffinität die Mög- lichkeit geben, sich Informationen selbst zu beschaffen. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz Grüne-Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Christian Joisten gez. Michael Weisenstein SPD-Fraktionsvorsitzender Linke-Fraktionsgeschäftsführer gez. Ulrich Breite gez. Lucas Sickmöller FDP-Fraktionsgeschäftsführer Volt-Fraktionsgeschäftsführer gez. Robert Gabriel gez. Christian Schwarz Sachkundiger Einwohner Sachkundiger Einwohner -
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle IX/IX/2 Vorlagen-Nummer AN/1584/2023 Stand: 25.06.2024 Sachstandsbericht Mehr Daten für das Offene Daten Köln Portal Beschluss: Die über den politischen VN zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel für Digitalisierungsmaß- nahmen (Open Data) im Produktbereich 01, Produktgruppe 0104, Teilplanzeile 13 in Höhe von insgesamt 400.000 Euro für die Jahre 2023 und 2024 sollen für folgende Maßnahmen eingesetzt werden: 1. Prüfung welche Daten der Stadt Köln für Dritte relevant sind und bisher nicht über Of- fene-Daten-Köln mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Als Orientierungspunkte sind der Musterdatenkatalog der Bertelsmann Stiftung und einschlägige Branchenbefragungen heranzuziehen. 2. Erarbeitung einer Data Governance für die Stadtverwaltung, die Open Data als Chance definiert und das Teilen von Daten nach innen und außen regelt. Hierbei sind unter anderem Aspekte der Qualität, der Aktualität und der Zugänglichkeit zu berück- sichtigen. Diese Data Governance findet Eingang in den Masterplan Digitalisierung. 3. Schrittweise Bereitstellung der unter (1.) identifizierten Daten und Implementierung nö- tiger Schnittstellen innerhalb der Verwaltung, damit die Daten in der nötigen Qualität und Aktualität für Interessierte auf Offen-Daten-Köln bereitgestellt werden können. Die Bereitstellung folgt einer Priorisierung nach Relevanz für das Datenökosystem. 4. Erstellung einer Gemeinwohlkarte auf Grundlage des bereits bestehenden Stadtplans der Stadt Köln und bestehender Informationen (z.B. im Geoportal der Stadt Köln oder auf offenedaten-koeln.de). Darüber hinaus Prüfung einer kuratierten Erweiterungsmög- lichkeit der Karte über Vorschläge von Bürger*innen oder die Kooperation mit Startups. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Im Rahmen der Identifikation noch unerschlossener potenzieller Open Data Bestände konnte die Verwaltung zusätzliche Datensätze über das Stadtgebiet Köln identifizieren und über das Open Data-Portal der Stadt Köln zugänglich machen. Die Anzahl der Datensätze auf dem Köl- ner Open Data Portal hat sich im letzten Jahr von 235 auf 470 erhöht. 44% der neuen Datens- ätze wurden durch die Verknüpfung externer offener Datenquellen integriert. 2 Zur Erarbeitung einer Data Governance wird im Rahmen des Projekts „Digitale Zukunftsstadt“ aktuell eine umfassende Data Governance entwickelt, die verschiedene Prozesse, Rollen und grundlegende datenspezifische Aspekte wie Qualität und Aktualität behandelt. Die erste Ver- sion der Data Governance liegt nun vor und fokussiert sich auf Interaktionen mit dem „Kölner Urbanen Daten Ökosystem“, welches im Rahmen der „Digitalen Zukunftsstadt“ entwickelt wird. Diese Data Governance soll im Rahmen der Ersteinrichtung des Kölner Urbanen Daten Ökosystems der Digitalen Zukunftsstadt validiert und auf Skalierungspotential untersucht wer- den. Die spezifische Ausgestaltung der Data Governance, insbesondere Prozesse und Ver- antwortlichkeiten zur Bereitstellung offener Daten, befindet sich derzeit in Entwicklung. Zur Steigerung der Schnittstellen, über die identifizierte offene Daten innerhalb der Verwaltung bereitgestellt werden können, werden Systeme identifiziert, die diese Art der Bereitstellung er- möglichen. Diese Systeme werden im Rahmen des Aufbaus des Datenökosystems, das an- wendungsfallbezogen entwickelt und ausgebaut wird, integriert. Im Zuge dieser Maßnahmen konnte bereits eine Open Data-Schnittstelle zum Bürgerbeteiligungsportal „Meinung für Köln“ entwickelt werden. Diese Schnittstelle ermöglicht es, strukturiert vorgehaltene Daten effizient und automatisch bereitzustellen und steht nun auf dem Open Data Portal zur Verfügung. Zur Steigerung der Flexibilität bei Schnittstellenbereitstellung und -nutzung wird eine neue Version des Open Data Portals eingeführt. Diese soll den Zugang zu den bereitgestellten offe- nen Daten der Stadt Köln vereinfachen, indem die Nutzerführung optimiert und die Datenin- tegration durch Zugang zu allen Funktionen des Portals über standardisierte Schnittstellen und flexible Datenschemata erleichtert wird. Die Migration des Open Data-Portals soll im vier- ten Quartal 2024 abgeschlossen sein. Zur Erstellung und Bereitstellung einer Gemeinwohlkarte prüft die Verwaltung die Bereitstel- lung der Informationen aus der sozialen Infrastruktur „in.koeln“ sowohl als Geo-Layer im Open Data-Portal als auch als GIS-Anwendung im öffentlich zugänglichen Geoportal der Stadt Köln, um diese als Gemeinwohlkarte verfügbar zu machen. Die Verwaltung hat mit „in.koeln“ eine soziale Infrastruktur aufgebaut, die Angebote aus den Bereichen Soziales, Gesundheit, Woh- nen, Bildung, Beschäftigung und Kultur innerhalb des Kölner Stadtgebiets listet. Erste Veröf- fentlichungen umfassen Angebote für Senior*innen, Menschen mit Behinderungen und Integ- rationskursträger. Weitere Informationen, wie Bildungsangebote und Migrationsberatungsstel- len, werden in den kommenden Monaten ergänzt. Über die Webpräsenz von „in.koeln“ auf stadt-koeln.de können Bürgerinnen bereits Kontakt zur Verwaltung aufnehmen, auf beste- hende Angebote hinweisen oder neue Angebote vorschlagen. Bei positivem Prüfungsergebnis können diese Daten in die Gemeinwohlkarte integriert werden. Eine direkte Vorschlagsmög- lichkeit aus der Kartenanwendung heraus soll geprüft werden. Nächste Schritte: Im Rahmen der Identifizierung noch unerschlossener potenzieller Open Data Bestände plant die Verwaltung die Erstellung eines Regelwerks zur Gesamtthematik Daten, das neben allge- meinen Regelungen zu Daten auch spezifische Regelungen zu Open Data enthält, um dadurch die Bereitstellung offener Daten weiter zu fördern. Im Rahmen der Erarbeitung einer Data Governance wird die Verwaltung im nächsten Schritt die spezifischen Prozesse und Verantwortlichkeiten zur Bereitstellung offener Daten detailliert ausarbeiten. Im Rahmen der Ausweitung der Bereitstellung offener Daten über Schnittstellen sollen weitere Schnittstellen während des anwendungsfallbezogenen Aufbaus des Datenökosystems er- schlossen werden. Zur Bereitstellung einer Gemeinwohlkarte sollen, sofern möglich, "in.koeln"-Daten als Open Data und GIS-Service bereitgestellt werden. Zudem soll geprüft werden, ob eine Möglichkeit zur direkten Einreichung von Angeboten durch Bürger*innen aus der Kartenanwendung her- aus besteht. 3 Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: Juli 2025
Beratungsverlauf
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