2769/2017
Wasserschaden im Kölnischen Stadtmuseum
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII/2 11.09.2017 Vorlagen-Nummer 2769/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 12.09.2017 Wasserschaden im Kölnischen Stadtmuseum Im Kölnischen Stadtmuseum ist es in der Nacht vom 25.06. zum 26.06. durch eine Leckage an einer Trinkwasserzapfstelle zu einer Havarie gekommen. Der Schaden wurde am Morgen des 26.06. durch die Hausverwaltung entdeckt und gemeldet. In Zusammenarbeit mit der Bauabteilung des Kulturdezernates und der Haustechnik wurde durch das Schließen des Hauptventils an der Versorgungsleitung ein weiterer Wassereintrag vermieden. Die Schadensursache ist bisher ungeklärt. Das durch die Versicherung beauftragte Gutachten bezüg- lich der verbauten Komponenten und der fachtechnischen Ausführung der Leitungsführung liegt der Bauabteilung bisher noch nicht vor. Nach der Schadensfeststellung wurden seitens der Bauabteilung umgehend Maßnahmen eingeleitet, die zur Schadensminderung beigetragen haben. Es wurde eine Firma zur Trocknung der Bausub- stanz und zur Luftentfeuchtung beauftragt. Des Weiteren wurden Probebohrungen und Feuchtemes- sungen durchgeführt. Parallel hierzu wurden Exponate und Vitrinen durch das Museumspersonal ge- sichert. Das Rechts- und Versicherungsamt ist umgehend eingeschaltet worden Nach der groben Aufnahme der Schäden durch die Gebäude- und Kunstversicherung wurde die Ab- wicklung der Schadensbehebung an eine externe Projektleitung der Versicherung übergeben. Nach derzeitigem Kenntnisstand und dem von der Versicherung beauftragten Ingenieurin am 16. Au- gust eingereichten vorläufigen „Zeitplan Wasserschadenssanierung“, ist davon auszugehen, dass ab März 2018 die Wiederherstellung der Baulichkeiten gegeben sein wird, so dass man theoretisch da- mit beginnen könnte, die Räume auch wieder zu bestücken. In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass ein Großteil der Vitrinen zerstört wurde. Dies gilt möglicherweise auch für die 1984 eingebauten hölzernen Podeste- und Treppenanlagen. Eine endgültige Bewertung steht durch den Gutachter der Versicherung noch aus. Insgesamt ist eine grundlegende Überarbeitung der Dauerausstellung vorzunehmen. Die Versicherung prüft derzeit, ob eine Einlagerung der Vitrinen wirtschaftlich ist. Museumsseitig wird eine Neuanschaffung unter Berücksichtigung der Versicherungssummen geprüft. Darüber hinaus ist ein Anstrich der betroffenen Räumlichkeiten notwendig. Zwar sind nicht alle Wän- de ursächlich durch den Wasserschaden betroffen, jedoch ist es im Zuge eines einheitlichen Bildes notwendig, sämtliche Räume zu streichen. Diese Kosten für die zusätzlichen Arbeiten sind nicht über die Versicherung gedeckt. Des Weiteren prüft das Museum, ob der Auftrag an den Malerbetrieb von der Versicherung durch das Museum um diese Flächen erweitert werden kann. 2 Ein weiterer, noch zu bestimmende Eigenanteil ist für die Wiedereinbringung der Bodenbeläge vorzu- sehen. Das Museum benötigt eine durchgängige Gestaltung mit Parkettböden, wie im 1. OG der Dauerausstellung, da sich der Teppich in der Dauerausstellung nicht bewährt hat. Aus restauratorischen, aber auch ästhetischen Gründen sollte mangels Klimaanlage ein Holzboden verbaut werden, da dieser klimatische Schwankungen besser abpuffert, wenn er nicht versiegelt wird. Die Verwaltung geht davon aus, dass entsprechende Kostenschätzungen und Verrechnungsmöglich- keiten für die oben genannten Bereiche Anfang Oktober vorliegen und wird dann die entsprechenden Gelder beantragen und mögliche Planungs- und Personalkosten berücksichtigen. gez. Laugwitz-Aulbach
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2769/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 11.09.2017
- Erstellt
- 06.09.2017 16:07