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0686/2025

Weltkulturerbe stärken – Roms Erbe sichtbarer machen

Mitteilung Ausschuss 30.04.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 20.05.2025, TOP 8.2

13.03 Mitteilung_alt

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 2 - Römerkanal zusätzliche Entfluchtungsmöglichkeiten

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Ansehen

Anlage 1 - AN_1447_2024_Gem_Antrag_nach_167_3_CDU_

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Ansehen

13.03 Mitteilung_alt

4802 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/3 
 
Vorlagen-Nummer 13.03.2025 
 0686/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 25.03.2025 
 
Weltkulturerbe stärken – Roms Erbe sichtbarer machen 
Mit Beschluss vom 05.11.2024 hat der Ausschuss Kunst und Kultur die Verwaltung beauftragt, 
ein Konzept für den unter der Großen Budengasse verlaufenden römischen Abwasserkanal 
zu erarbeiten, damit dieser künftig für Besucher*innen des Praetoriums begehbar und erfahr-
bar wird. Dies soll im Rahmen der Aufgaben erstellt werden, die mit dem Erhalt und der Pflege 
des Weltkulturerbes „Niedergermanischer Limes“ einhergehen. Die künftige Präsentation soll 
nicht nur den Kanalabschnitt unter der Budengasse, sondern das gesamte System aus den 
noch erhaltenen Abwasserkanälen im Stadtbild thematisieren und auch die seinerzeitige Ver-
sorgung der Colonia mit Frischwasser aufgreifen. 
 
Vor diesem Hintergrund informiert die Verwaltung wie folgt: 
 
Aufgrund der Komplexität des Themas ist es der Verwaltung nicht möglich, ein vollständig 
ausgearbeitetes und mit Kostenprognosen hinterlegtes Konzept zur musealen Nutzung des 
römischen Abwasserkanals unter der Budengasse zu erstellen. Dazu fehlen der Dienststelle 
die notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen. Vorgelegt wird aus diesem Grund 
ein Grundkonzept zur musealen Nutzung ohne bauliche Umsetzbarkeitsprüfung und denkmal-
rechtliche sowie brandschutztechnische Prüfung. 
 
Ausgangssituation: 
 
Der aus dem 1. Jahrhundert nach Christus stammende römische Abwasserkanal unter der 
Budengasse ist über eine Länge von insgesamt 117 m erschlossen. Vom Ausstellungsraum 
im Praetorium führt eine 7,5 m lange Treppe in einen 50 m langen modernen Zugangstunnel 
in den antiken Kanal. Im ersten Drittel des Richtung Westen stadteinwärts führenden Kanals 
befinden sich zwei verschlossene Zugänge zu Kellerräumen des Privathauses Budengasse 1-
3. 
 
Der weitere Verlauf Richtung Westen ist durch eine Treppe unterbrochen. Hier quert eine mo-
derne Abwasserleitung das antike Bauwerk. Hinter dieser Treppe verläuft der Kanal 83 m wei-
ter bis zum vermauerten Ende. Hier befindet sich ein Notausstieg in das unterste Geschoss 
der Tiefgarage Ecke Marspfortengasse/Große Budengasse. 
 
Aufgrund der nicht barrierefreien Zugänge und der übergroßen Rettungsweg- und Rauchab-
schnittslängen sowie Belange des Denkmalschutzes NRW ist eine Öffnung des Kanals für die 
Öffentlichkeit nur schwer realisierbar.  
 
Die Schaffung zusätzlicher Rettungswege kann denkmalverträglich ausschließlich im Bereich 
bestehender Störungen im Baubestand in Betracht gezogen werden. Hier kommen somit nur

2 
 
die zwei alten Kellerzugänge sowie die Treppenanlage innerhalb des Kanals in Betracht 
(siehe Anlage 1). 
 
Die Möglichkeit der Sicherstellung eines Rettungsweges über das Privathaus Kleine Buden-
gasse 1-3 ist stark risikobehaftet und als gering anzusehen und sollte daher zunächst nicht 
weiterverfolgt werden. 
 
Die Schaffung eines Bauwerkes mit Fluchttreppe auf dem Theo-Burauen-Platz und einem not-
wendigen Zugang zum Kanal im Bereich der querenden Treppe muss hinsichtlich des unter 
Denkmalschutz stehenden Platzes durch die Denkmalpflege und aufgrund der Lage im einge-
tragenen Bodendenkmal Nr. 161 durch die Bodendenkmalpflege geprüft werden. Ebenso 
müsste die Möglichkeit einer aufwendigen Verlegung von unterschiedlichen Ver- und Entsor-
gungsleitungen im Bereich der Kleinen Budengasse geprüft werden. Zudem müsste die 
Fluchtleiter am westlichen Ende des Kanals in das Parkhaus durch eine Treppe ersetzt wer-
den. 
 
Darüber hinaus bedürfte eine regelmäßige Nutzung des Kanals weiterer technischer Anlagen 
(Sicherheit, Klima etc.). 
 
Die Risiken, die im Baugrund, der Leitungsverlegung oder auch den Eigentumsverhältnissen 
liegen, können im jetzigen Terminplan zum Bau des MiQua nicht abgebildet werden und wür-
den den Fertigstellungstermin des Museums verzögern. Eine spätere Realisierung müsste da-
her in einem eigenständigen Projektrahmen durchgeführt werden. 
 
Zu den Kosten einer Umsetzung dieses Grundkonzeptes können zum jetzigen Zeitpunkt keine 
Aussagen getroffen werden. Im Projekt MiQua sind laut Aussage von 20/Kämmerei für eine 
Machbarkeitsstudie keine Mittel vorhanden. Im Doppelhaushalt 2025/2026 sind weder für die 
Planung noch die Umsetzung dieses Projektes Mittel eingeplant und stehen somit bis Ende 
2026 nicht zur Verfügung. 
 
Die museale Präsentation des römischen Abwasserkanals liegt in der Verantwortung des Be-
treibers des MiQua, dem Landschaftsverband Rheinland (LVR). Die Einordnung in das ge-
samtstädtische Netz der Ver- und Entsorgung von Frisch- bzw. Abwasser ist Bestandteil des 
Museumskonzeptes des LVR und wird von städtischer Seite fachlich begleitet. 
 
 
Gez. Charles

Mitteilung Ausschuss

5897 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/3 
 
Vorlagen-Nummer  
 0686/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 20.05.2025 
 
Weltkulturerbe stärken – Roms Erbe sichtbarer machen 
Mit Beschluss vom 05.11.2024 hat der Ausschuss für Kunst und Kultur die Verwaltung beauf-
tragt, ein Konzept für den unter der Großen Budengasse verlaufenden römischen Abwasser-
kanal zu erarbeiten, damit dieser künftig für Besucherinnen und Besucher des Praetoriums 
begehbar und erfahrbar wird. 
Dies soll im Rahmen der Aufgaben erstellt werden, die mit dem Erhalt und der Pflege des 
Weltkulturerbes „Niedergermanischer Limes“ einhergehen. Die künftige Präsentation soll nicht 
nur den Kanalabschnitt unter der Budengasse, sondern das gesamte System aus den noch 
erhaltenen Abwasserkanälen im Stadtbild thematisieren und auch die seinerzeitige Versor-
gung der Colonia mit Frischwasser aufgreifen. 
 
Vor diesem Hintergrund informiert die Verwaltung wie folgt: 
 
Ausgangssituation: 
Der aus dem 1. Jahrhundert nach Christus stammende römische Abwasserkanal unter der 
Budengasse ist über eine Länge von insgesamt 113 m erschlossen. Vom Ausstellungsraum 
im Praetorium führt eine 7,5 m lange Treppe in einen 50 m langen modernen Zugangstunnel 
in den antiken Kanal. Im ersten Drittel des Richtung Westen stadteinwärts führenden Kanals 
befinden sich zwei verschlossene Zugänge zu Kellerräumen der Privathäuser Budengasse 1-
3. 
Der weitere Verlauf Richtung Westen ist durch eine Treppe unterbrochen. Hier quert eine mo-
derne Abwasserleitung das antike Bauwerk. Hinter dieser Treppe verläuft der Kanal 83 m wei-
ter bis zum vermauerten Ende. Hier befindet sich ein Notausstieg in das unterste Geschoss 
der Tiefgarage Ecke Marspfortengasse/Große Budengasse. 
Derzeitige Planung: 
Aufgrund der aktuellen baurechtlichen Gegebenheiten ist eine uneingeschränkte Integration 
des Abwasserkanals in den geplanten Museumsrundgang nicht möglich (insbesondere aus 
Gründen des Brandschutzes/Entfluchtungsmöglichkeiten). 
Daraus resultiert, dass laut dem derzeitigen Konzept des Landschaftsverbandes Rheinland 
(LVR) zur musealen Nutzung des römischen Abwasserkanals unter der Budengasse geplant 
ist, dieses Bauwerk ausschließlich im Rahmen von wissenschaftlichen Sonderführungen zu-
gänglich zu machen. Eine denkmalgerechte Planung liegt hierfür vor. Für die Realisierung die-
ser Planung haben bereits Baumaßnahmen wie der Rückbau der ursprünglichen Beleuchtung

2 
 
und Entfernen der Hinweistafeln zur Entfluchtung stattgefunden. Ebenfalls wurden bereits 
Edelstahlhalterungen für die künftige Beleuchtung angebracht. 
Aufgrund einer bauseits bedingten Schimmelbelastung im Kanal können weitere Arbeiten erst 
nach einer Schadstoffsanierung stattfinden. Diese ist bereits beauftragt und wird in Kürze star-
ten. Darauf folgend werden die Arbeiten zur Beleuchtung, Belüftung und Einbau der Hinweis-
tafeln zur Entfluchtung weitergeführt. 
Der Umstand, dass der Kanal nicht für alle Besuchenden zugänglich gemacht werden kann, 
wird im derzeitigen Konzept des LVR wie folgt kompensiert: 
Neben einer analogen Erläuterung des Kanals und seiner Funktionen (Text und Grafik, gege-
benenfalls Bilder) soll das Denkmal über eine Medienstation mit Virtual Reality (VR) im Aus-
stellungsraum zur Römerzeit im Bereich des Praetoriums vermittelt werden. Diese Station 
wäre auch bei einer späteren Zugänglichkeit des Kanals aus Gründen der Barrierefreiheit 
wichtig. Blickpunkte mit textlicher Erläuterung zum südlich verlaufenden Abwasserkanal kön-
nen im weiteren Rundgang im Bereich der Häuser Bardowiek/Nussia und Nichols/Koppe ver-
ortet werden. 
Perspektivische Planung: 
Aufgrund der nicht barrierefreien Zugänge und der übergroßen Rettungsweg- und Rauchab-
schnittslängen sowie Belangen des Denkmalschutzes NRW wäre eine Öffnung des Kanals für 
die Öffentlichkeit nur wie folgt realisierbar: 
Die Schaffung zusätzlicher Rettungswege kann denkmalverträglich ausschließlich im Bereich 
bestehender Störungen im Baubestand in Betracht gezogen werden. Hier kommen somit nur 
die zwei alten Kellerzugänge zu privaten Wohnhäusern der Budengasse 1-3 sowie die Trep-
penanlage innerhalb des Kanals in Betracht (siehe Anlage 1). 
Die Schaffung eines Bauwerkes mit Fluchttreppe auf dem Theo-Burauen-Platz und einem not-
wendigen Zugang zum Kanal im Bereich der querenden Treppe müsste hinsichtlich des unter 
Denkmalschutz stehenden Platzes durch die Denkmalpflege und aufgrund der Lage im einge-
tragenen Bodendenkmal Nr. 161 durch die Bodendenkmalpflege geprüft werden. 
Ebenso müsste die Möglichkeit einer Verlegung von unterschiedlichen Ver- und Entsorgungs-
leitungen im Bereich der Kleinen Budengasse geprüft werden. Zudem müsste die Fluchtleiter 
am westlichen Ende des Kanals in das Parkhaus durch eine Treppe ersetzt werden. 
Eine künftige regelmäßige Nutzung des Kanals benötigt weitere technische Anlagen (Sicher-
heit, Klima, etc.). 
Die Risiken, die im Baugrund, der Leitungsverlegung oder auch in den Eigentumsverhältnis-
sen liegen, können im jetzigen Terminplan zum Bau des MiQua nicht abgebildet werden und 
würden den Fertigstellungstermin des Museums verzögern. Eine künftige Realisierung müsste 
daher in einem eigenständigen Projektrahmen durchgeführt werden. 
Zu den Kosten einer Umsetzung dieses Grundkonzeptes können zum jetzigen Zeitpunkt keine 
Aussagen getroffen werden. Im Projekt MiQua sind laut Aussage von 20/Kämmerei für eine 
Machbarkeitsstudie keine Mittel vorhanden. Im Doppelhaushalt 2025/2026 sind weder für die 
Planung noch die Umsetzung dieses Projektes Mittel eingeplant und stehen somit bis Ende 
2026 nicht zur Verfügung. 
Eine externe Finanzierung der Machbarkeitsstudie sollte über eine Drittmitteleinwerbung 
durch einen der Fördervereine versucht werden. Die Studie sollte zudem eine belastbare Aus-
sage zu den planungsrechtlichen Bedingungen beinhalten.

Anlage 2 - Römerkanal zusätzliche Entfluchtungsmöglichkeiten

4076 Zeichen

57
TH=66,85
TH=66,61 TH=68,18 TH=66,61 TH=67,10 TH=68,69 TH=67,10
TH=67,60
TH=72,92
Wallraf-Richartz-Museum
Farina Haus
ROTES HAUS
zur Zeit Baulücke
TH=66,85
TH=62,65
TH=66,28
TH=66,28
Rathaus Teil C
Rathaus Teil B
Rathaus Teil A
TH=64,87
TH=64,87
TH=64,87
Rathausturm
TH=64,87
TH=63,30
Weinhaus Brungs
NULLPUNKT
x = 5645150
y = 2567400
4.14.14.14.1
5645225
AG
Bürgertreppe
SALOMONSGASSE
Theo-Burauen-Platz
MARTINSTRASSE
1197
1310
1313
1319
1325
Stadt Köln
Grdb.Bl. 31
Stadt Köln
Grdb.Bl. 31
2
75
1632
53
1627
54
1631
17
1626
74
Stadt Köln
Grdb.Bl. 31
1287
Stadt Köln
Grdb.Bl. 31
1267
1176
1175
418
1
1222
419
420
1
364
1
422
1 1207
1077
1206
366
1
365
1221
363
1080
418
3
1078
1072
962
270
269
1
1005
242
8
1004
1002
1003
1000
853
1001
1361
768
947
1357
1107
1106
1105
1323
1104
13561054936
1111
1352
1105
1317
1154
1147
1037
1316
1288
15
16
373
1
Grdb.Bl. 31
Stadt Köln
1361
1266
949
Stadt Köln
Grdb.Bl. 31
950
Stadt Köln
Grdb.Bl. 31
859
944
Grdb.Bl. 31
Stadt Köln
1270
1184
1324
Stadt Köln
Grdb.Bl. 31
Stadt Köln
1321
1274
376
Grdb.Bl. 31
1265
Stadt Köln
Grdb.Bl. 31
5645125
5645150
5645175
5645200
5645250
5645300
5645275
5645325
2567375
2567400
2567425
2567450
2567475
2567500
00
Seidenmacherinnengässchen
Steinweg
Unter GoldschmiedGÜLICHPLATZ
Alter Markt
Kleine Budengasse
Marsplatz
Schlitzrinne
TH=62,60
TH=64,87
TH=64,87
Spanischer Bau
Renaissancelaube
TH=64,62
TH=63,30
TH=63,30
AB
AE
AF
02 03 04 0501
AA
AB
AD
AC
06
01
AK AK
AK'
BB
BC
BD
BE
BE
BF
BG
BH
BI
BJ
BI
BK
BH
BJ
DD
DA
DB
BK
36
34
3229
27
25
23
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
33
35
38
39
39
38
37
35
33
AA
AC
CA
CB
CA
53 54 56 58
62 63
6362
61
59
58
575554
09
AK'
53
08 09
10
55
11
AO
AM
AN
AP
00
42
43
44
45
46
DC
DB
DA
71
73
72
71
72
BD
BF
BG
73
74
DC
BA
21
22
41
74
24
26
28
42
43
44
45
3046
37
BC
32
BB
BA
34
36
AR
AI
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AO
42
06
07
07
AH
AM'
02
AF
CD
CE
59
47
47
31
AH
41
AE
AD
03
AM
AL
AM
AL
AM 05
04
43
AN'
52
AQ
12
AR
52
10
AM'
103
103101
11 12
AL
AS
CF
CD
CE
CB
03 04
AE
5141
AI
CC
61
AU
AD
05
101
102
CF
41
51
60.
60.
60.
56
42 52
AL
08
CC
102
UNTER GOLDSCHMIED
PORTALSGASSE
Bürgerstrasse
OBENMARSPFORTEN
JUDENGASSE
5645310.00
2567470.00
Kleine Budengasse
Fuge
Fuge
Fuge
Fuge
Fuge
Fuge
54321
Änderung
Benennung
Name
Datum
Maßstab
1  :
gez.gepr.
Datum
NameAuftr.-Nr.:
Plot-Datum: Zeichnungs-Nr.
CAD Datei:
Index
Köln
10.11.2009
18.01.2010
20094046
Telefon (0 22 02) 94 11 0
Telefax (0 22 02) 94 11 11
________________
______________________
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
____________________________________________________________
_______________________________________________________
100
20094046 - SB - 04
10.11.2009
___________
Winchen
Zugang römischer Kanal.dgn
Grundriss 
18.01.2010
Römischer Kanal ergänzt
2567380.00
5645320.00
5645300.00
2567320.00
Wandstärke nicht messbar
Wandstärke nicht messbar
Wandstärke nicht messbar
Wandstärke nicht messbar
Wandstärke nicht messbar
Wandstärke nicht messbar
Wandstärke nicht messbar
Wandstärke nicht messbar
Wandstärke nicht messbar
Wandstärke nicht messbar
Wandstärke nicht messbar
Wandstärke nicht messbar
Große Budengasse
Marspfortengasse
44.98
43.05
43.02
42.98
Steinlechner
Zugang römischer Kanal
Anschluss siehe
Grundrissplan
Prätorium - Spanischer Bau 1. UG
42.87
43.73
43.1242.86
42.88
42.90
42.96
43.01
43.06
43.09
43.29
45.66
43.30
43.15
43.1943.30
43.17
43.31
43.41
43.45
43.52
43.69
43.79
43.87
43.88
43.8443.9844.66
46.92
43.98UK Decke=
+2.02
UK Decke=+1.88UK Decke=+2.18
UK Decke=
+2.07
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+2.08
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+2.02
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UK Decke=+2.38
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+2.89
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UK Decke=
+2.37
UK Decke=
+2.39
UK Decke=
+2.45
UK Decke=
+2.70
UK Decke=
+2.50
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+2.47
UK Decke=
+2.45
UK Decke=
+2.47
UK Decke=
+2.41
UK Unterzug =
+ 0.77
UK Unterzug =
+ 1.21
UK Decke=
+2.25
UK Decke=
+2.24
UK Decke=
+2.24
UK Decke=+2.28
Steinlechner / Winchen

Anlage 1 - AN_1447_2024_Gem_Antrag_nach_167_3_CDU_

2403 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 
CDU-Fraktion  
FDP-Fraktion 
Volt-Fraktion 
 
 
An die Vorsitzende des  
Ausschusses Kunst und Kultur    
Frau Elfi Scho-Antwerpes 
       
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 23.10.2024 
 
AN/1447/2024 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Kunst und Kultur 05.11.2024 
 
Weltkulturerbe stärken – Rom sichtbarer machen 
Sehr geehrte Frau Scho-Antwerpes, 
 
die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag für die Sitzung des Kunst- und 
Kulturausschusses am 05.11.2024 auf die Tagesordnung zu setzen:  
 
 
 
Beschluss:  
 
1. Die Verwaltung wird beauftragt ein Konzept für den unter der Großen Budengasse ver-
laufenden römischen Abwasserkanal zu erarbeiten, wie dieser künftig für Besucherinnen 
und Besucher des Praetoriums wieder begehbar und erfahrbar wird. 
 
2. Das Konzept soll dabei im Rahmen der Aufgaben erstellt werden, die mit dem Erhalt und 
der Pflege des Weltkulturerbes „Niedergermanischer Limes“ einhergehen. Die Öffnung 
soll, wenn möglich, gemeinsam mit der Eröffnung der MiQua erfolgen. Dabei ist es ent-
scheidend, dass die Umsetzung des Hauptprojektes nicht verzögert wird.  
 
3. Die künftige Präsentation des Abwasserkanals soll nach Möglichkeit nicht nur den vorge-
nannten Kanalabschnitt unter der Großen Budengasse umfassen, sondern das gesamte 
System aus den noch erhaltenen Abwasserkanälen im Stadtbild thematisieren und auch 
die seinerzeitige Versorgung der Colonia mit Frischwasser aufgreifen.

- 2 - 
 
Begründung:  
 
Einer der Hauptabwasserkanäle, der unter der Großen Budengasse durch die Stadtmauer in 
den Rhein führte, ist unterirdisch erhalten. Die Verfüllung des historischen Bauwerks ist kom-
plett erhalten und ungestört und liefert zudem wichtige Erkenntnisse zum Zeitpunkt des Zu-
sammenbruchs der römischen Infrastruktur. 
 
Ziel sollte daher sein, die großartige Ingenieurleistung in der Antike begreifbar zu machen, 
mit der vor 2.000 Jahren im Statthaltersitz CCAA die Frischwasserversorgung und die Ab-
wasserentsorgung sichergestellt werden konnte. 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Lino Hammer       gez. Niklas Kienitz 
Grüne-Fraktionsgeschäftsführer    CDU-Fraktionsgeschäftsführer 
 
gez. Ulrich Breite      gez. Lucas Sickmöller 
FDP-Fraktionsgeschäftsführer     Geschäftsführer Volt-Fraktion

Beratungsverlauf (1)

20.05.2025 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (10)

  • Bürgerstraße
  • Große Budengasse
  • Marspfortengasse 44
  • Unter Goldschmied
  • Obenmarspforten
  • Martinstraße 1197
  • Portalsgasse
  • Alter Markt
  • Marsplatz
  • Steinweg

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
0686/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
30.04.2025
Erstellt
06.03.2025 08:36