2007/0099
ICE Neubaustrecke Rhein/Main - Rhein/Neckar
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
08.02.2007
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I
Amt: Amt für Wirtschaft
und Stadtentwicklung
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Tagesordnung: I II
Verteiler:
I II
15 61
Stvv
Vorlage-Nr. 2007/0099
Magistratsbeschluss-Nr.
120
Betreff: ICE Neubaustrecke Rhein/Main - Rhein/Neckar
Vorlage vom: 07.02.2007
Beschlussvorschlag:
1. Der beiliegende Bericht und das Abstimmungspapier zwischen dem Hessischen Ministerium
für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Technologieregion Darmstadt Rhein-Main-
Neckar, Wissenschaftsstadt Darmstadt und Bahn AG zur Neubaustrecke (NBS) Rhein/Main-
Rhein/Neckar werden zur Kenntnis genommen.
2. Der Magistrat wird beauftragt, auf Grundlage der Vereinbarung alle notwendigen weiteren
Schritte einzuleiten, um die Inhalte vertraglich abzusichern.
Anlagen: Abstimmungspapier zur Neubaustrecke (NBS) Rhein/Main – Rhein/Neckar
Beschluss des Magistrats vom 14.02.2007
Der Magistrat nimmt Kenntnis und stimmt der weiteren Vorgehensweise zu.
2
...
Gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12. Oktober 2006 wurde der
Magistrat aufgefordert „umgehend einen Bericht zum Sachstand den Planungen und
Verhandlungen mit der Deutschen Bahn zum Neubau der ICE-Trasse und Anbindung
Darmstadts vorzulegen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.“
Oberbürgermeister Hoffmann hat in Ausführung dieses Beschlusses den
Vorstandsvorsitzenden der Bahn AG, Herrn Dr. Hartmut Mehdorn, einen Forderungskatalog
von Stadt und Region vorgelegt, der als Grundlage für eine Einigung mit der Bahn AG dienen
soll:
• Eine verbindliche Festlegung der Anzahl von ICE-Fernverkehrsverbindungen mit Halt im
Darmstädter Hauptbahnhof
• Entlastung des Darmstädter Hauptbahnhofes und der Bahnstrecken durch das Stadtgebiet
vom Güterverkehr – Prognose des Güterverkehrs und Verteilung auf die Nord-Süd-Strecken
im Main-Neckar-Korridor
• Betriebskonzept und Leistungsfähigkeitsnachweis für die über den Hauptbahnhof geführte
neue Trasse
• Einzelheiten der Trassierung für die von Ihnen vorgeschlagene Lösung im Raum Darmstadt
• Verbindliche Aussage zur Finanzierung einer Kompromisslösung
• Qualitative und quantitative Aufwertung des schienengebundenen Regionalverkehrs über
die Neubautrasse (vor allem im Hinblick auf die Verbindung zum Flughafenbahnhof
Frankfurt/Rhein-Main)
Auf Einladung von Bahnchef Mehdorn fand am 29. Januar 2007 ein Spitzengespräch unter
Beteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung,
Vertretern der Landkreise der Region sowie Darmstadts Oberbürgermeister Hoffmann und
Stadtrat Wenzel in Frankfurt statt.
Am 2. Februar 2007 wurde im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz unter Beteiligung
von Bahnchef Mehdorn, dem Hessischen Minister für Wirtschaft, Verkehr und
Landesentwicklung, Herr Alois Riehl, dem Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Herr
Alfred Jakoubek, dem Landrat des Landkreises Bergstrasse, Herr Matthias Wilkes, dem 1.
Kreisbeigeordneten des Kreises Groß-Gerau, Herr Thomas Will sowie Oberbürgermeister Walter
Hoffmann ein Verhandlungsergebnis vorgestellt, das in einem Abstimmungspapier zur
Neubaustrecke (NBS) Rhein/Main – Rhein/Neckar (Stand 01.02.2007) zusammengeführt
wurde.
Die Partner haben sich darauf verständigt, die Inhalte dieses Abstimmungspapiers durch
jeweilige Gremienbeschlüsse abzusichern.
Nach Zustimmung der zuständigen Gremien der an der Abstimmung Beteiligten soll das
Verhandlungsergebnis mit der Bahn AG und dem Land Hessen mit Bindungswirkung vereinbart
werden.
3
...
Eine Planung der Konsenstrasse, vor allem im Stadtgebiet Darmstadts, liegt noch nicht vor.
Die Bahn AG wird daher, wie vereinbart, aufgefordert, die Planungen vorzustellen und zu
erläutern. Ein Termin mit dem Bau-. und Planungsausschuss ist dazu zu vereinbaren.
Darmstadt, den 7. Februar 2007
Walter Hoffmann Dieter Wenzel
Oberbürgermeister Stadtrat
2007/0099
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 08.02.2007 Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat I Amt: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Tagesordnung: I II Verteiler: Vorlage-Nr. 2007/0099 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: ICE Neubaustrecke Rhein/Main - Rhein/Neckar Vorlage vom: 07.02.2007 Beschlussvorschlag: 1. Der beiliegende Bericht und das Abstimmungspapier zwischen dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Technologieregion Darmstadt Rhein-Main-Neckar, Wissenschaftsstadt Darmstadt und Bahn AG zur Neubaustrecke (NBS) Rhein/Main- Rhein/Neckar werden zur Kenntnis genommen. 2. Der Magistrat wird beauftragt, auf Grundlage der Vereinbarung alle notwendigen weiteren Schritte einzuleiten, um die Inhalte vertraglich abzusichern. Anlagen: Abstimmungspapier zur Neubaustrecke (NBS) Rhein/Main – Rhein/Neckar Beschluss des Magistrats vom 2 ... Gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12. Oktober 2006 wurde der Magistrat aufgefordert „umgehend einen Bericht zum Sachstand den Planungen und Verhandlungen mit der Deutschen Bahn zum Neubau der ICE-Trasse und Anbindung Darmstadts vorzulegen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.“ Oberbürgermeister Hoffmann hat in Ausführung dieses Beschlusses den Vorst andsvorsitzenden der Bahn AG, Herrn Dr. Hartmut Mehdorn, einen Forderungskatalog von Stadt und Region vorgelegt, der als Grundlage für eine Einigung mit der Bahn AG dienen soll: • Eine verbindliche Festlegung der Anzahl von ICE-Fernverkehrsverbindungen mit Halt im Darmstädter Hauptbahnhof • Entlastung des Darmstädter Hauptbahnhofes und der Bahnstrecken durch das Stadtgebiet vom Güterverkehr – Prognose des Güterverkehrs und Verteilung auf die Nord-Süd-Strecken im Main- Neckar-Korridor • Betriebskonzept und Leistungsfähigkeitsnachweis für die über den Hauptbahnhof geführte neue Trasse • Einzelheiten der Trassierung für die von Ihnen vorgeschlagene Lösung im Raum Darmstadt • Verbindliche Aussage zur Finanzierung einer Kompromisslösung • Qualitative und quantitative Aufwertung des schienengebundenen Regionalverkehrs über die Neubautrasse (vor allem im Hinblick auf die Verbindung zum Flughafenbahnhof Frankfurt/Rhein- Main) Auf Einladung von Bahnchef Mehdorn fand am 29. Januar 2007 ein Spitzengespräch unter Beteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Vertretern der Landkreise der Region sowie Darmstadts Oberbürgermeister Hoffmann und Stadtrat Wenzel in Frankfurt statt. Am 2. Februar 2007 wurde im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz unter Beteiligung von Bahnchef Mehdorn, dem Hessischen Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Herr Alois Riehl, dem Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Herr Alfred Jakoubek, dem Landrat des Landkreises Bergstrasse, Herr Matthias Wilkes, dem 1. Kreisbeigeordneten des Kreises Groß-Gerau, Herr Thomas Will sowie Oberbürgermeister Walter Hoffmann ein Verhandlungsergebnis vorgestellt, das in einem Abstimmungspapier zur Neubaustrecke (NBS) Rhein/Main – Rhein/Neckar (Stand 01.02.2007) zusammengeführt wurde. Die Partner haben sich darauf verständigt, die Inhalte dieses Abstimmungspapiers durch jeweilige Gremienbeschlüsse abzusichern. Nach Zustimmung der zuständigen Gremien der an der Abstimmung Beteiligten soll das Verhandlungsergebnis mit der Bahn AG und dem Land Hessen mit Bindungswirkung vereinbart werden. 3 ... Eine Planung der Konsenstrasse, vor allem im Stadtgebiet Darmstadts, liegt noch nicht vor. Die Bahn AG wird daher, wie vereinbart, aufgefordert, die Planungen vorzustellen und zu erläutern. Ein Termin mit dem Bau-. und Planungsausschuss ist dazu zu vereinbaren. Darmstadt, den 7. Februar 2007 Walter Hoffmann Dieter Wenzel Oberbürgermeister Stadtrat
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Stand 1.02.2007 Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Technologieregion Darmstadt Rhein-Main-Neckar Wissenschaftsstadt Darmstadt Deutsche Bahn AG Abstimmungspapier zur Neubaustrecke (NBS) Rhein/Main - Rhein/Neckar Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwickung, die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Technologieregion Darmstadt Rhein-Main-Neckar und die Deutsche Bahn AG sind sich einig, dass die Einleitung der Planfeststellungsverfahren für eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen den Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar (NBS Rhein/Main - Rhein/Neckar) von höchster Priorität für Prosperität und Verkehrsfluss in Hessen, Deutschland und Europa ist. Die laut Ergebnis des hessischen Raumordnungsverfahrens empfohlene Führung des Gesamtverkehrs über den Hauptbahnhof Darmstadt wird von Land, Region und Stadt nach wie vor befürwortet; es wird aber zur Kenntnis genommen, dass die Deutsche Bahn AG aus inhaltlichen, wirtschaftlichen und verkehrlichen Gründen die Umsetzung dieser Lösung nicht befürwortet. Mit dem Abstimmungspapier soll ein gemeinsamer Weg für eine zügige Realisierung des Großprojektes gefunden werden. Vor diesem Hintergrund vereinbaren die genannten Partner ein konstruktives Vorgehen mit folgender Grundauffassung: 1. Die NBS Rhein/Main - Rhein/Neckar dient im hessi schen Teil vorrangig drei Zielen: a) Schließung der Lücke im Hochgeschwindigkeitsnet z, b) Schaffung dringend erforderlicher Trassenkapazi tät im überlasteten Korridor Rhein/Main - Rhein/Neckar, c) Direkter Zugang des Wirtschaftsraumes Südhessen zum schnellen Fernverkehr durch die Einbindung des Hauptbahnhofs Darmstadt in die Neubaustrecke. Das Land Hessen und die Deutsche Bahn AG dokumentieren mit der Unterstützung einer infrastrukturellen Einbindung des Darmstädter Hauptbahnhofs in die NBS die Bedeutung und die Entwicklungspotentiale der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Technologieregion Rhein-Main-Neckar als eine der zukunftsstärksten europäischen Wirtschafts- und Wissenschaftsregionen. Die Partner weisen darauf hin, dass durch die Deutsche Bahn AG, das Land Hessen und die Wissenschaftsstadt Darmstadt bereits hohe Investitionen in den Hauptbahnhof Darmstadt als regionale Verkehrsdrehscheibe getätigt wurden bzw. derzeit noch erfolgen. 2. Die Planfeststellungsverfahren für die NBS Rhein /Main - Rhein/Neckar mit einer gemeinsam vertretenen Trassenführung (im folgenden: Konsenstrasse) sollen so schnell wie möglich eingeleitet und zum Abschluss gebracht werden. In den Planfeststellungsunterlagen wird die Konsenstrasse als Antragsvariante insbesondere auch im Vergleich zur Variante III des Raumordnungsverfahrens beschrieben und bewertet. 3. Die Trassenführung der von den Partnern gemeinsa m vertretenen Konsenstrasse soll sowohl die Möglichkeit für Nord-Süd-Direktverkehre im Güter- und Personenverkehr (ohne Durchfahrung Darmstadt Hbf) als auch die Möglichkeit zum Anschluss von - 2 - Darmstadt Hbf sichern. Ziel der Einrichtung einer Umfahrungsmöglichkeit von Darmstadt ist auch, die Belastung der Menschen in Darmstadt wegen durchfahrender Güterzüge zu senken. 4. Die Konsenstrasse verläuft im nördlichen hessisc hen Abschnitt (ungefähr Zeppelinheim - Gräfenhausen) parallel zur BAB 5 und im südlichen hessischen Abschnitt (ungefähr nördlich Eschollbrücken - Viernheimer Dreieck) parallel zur BAB 67 jeweils in enger Bündelung mit der Straßeninfrastruktur. Diese Bereiche wurden im Raumordnungsverfahren als raumverträglich erklärt. 5. Um den Ergebnissen des Raumordnungsverfahrens Re chnung zu tragen, soll die Trassenführung im Zwischenabschnitt (ungefähr Gräfenhausen - nördlich Eschollbrücken) vor dem Planfeststellungsverfahren noch einmal optimiert werden. Alle Beteiligten gehen davon aus, dass sowohl für die „Führung über Darmstadt“ als auch für die „Nord-Süd-Direktverkehre“ die jeweiligen Trassenführungen identifiziert werden, die umweltschonend, verkehrsoptimiert und rechtlich unproblematisch sind. 6. Damit diese gemeinsam vertretene Trassenführung (Konsensvariante) auch umgesetzt werden kann und nicht durch konkurrierende Planungen belegt wird, soll diese ab sofort bei allen kommunalen und öffentlichen Planungen berücksichtigt werden. 7. Die Deutsche Bahn AG sichert zu, dass beide Äste des Zwischenabschnitts, d. h. die Führung über Darmstadt Hbf und die Nord-Süd-Direktverbindung, gleichzeitig gebaut werden (soweit dies vom praktischen Bauablauf her machbar ist). Die Parallelität der baulichen Ereignisse muss gewährleistet sein. 8. Zur Unterstützung des nun gemeinsam begonnenen P rozesses wurden von den Partnern vertrauensvolle Gespräche über die mögliche Verkehrsentwickung im Korridor Rhein/Main - Rhein/Neckar unter Berücksichtigung der Konsenstrasse vereinbart. Als Basis dieser Gespräche wurden von der Deutschen Bahn AG Analysen erstellt, die konkrete Vorstellung von der Einbindung von Darmstadt Hbf und Südhessen in die Verkehrsströme im Personenfern- und Güterverkehr vermitteln. Diese Analysen müssen im nächsten Planungsschritt verfeinert werden. Die Umsetzung der folgenden Ziele ist mit der vereinbarten Trassenführung zu erreichen: a) Die Streckenkapazität (Nennleistung) des Anbindu ngsastes beträgt zwei Züge pro Stunde und Richtung. ICE-Systemhalte in Darmstadt Hauptbahnhof mindestens einmal pro Stunde und Richtung werden durch die DB AG nach Inbetriebnahme der Neubaustrecke sichergestellt. b) Möglichkeit, die sich ergebenden freien Kapazitä ten der Main-Neckar-Bahn für Nahverkehr zu nutzen. Durch die Realisierung der NBS besteht südlich Darmstadt kapazitiv die Möglichkeit – im Vergleich Istzustand BVWP – den SPNV der Main- Neckar-Bahn nahezu zu verdoppeln. c) Geringere Beeinträchtigungen im Stadtgebiet gege nüber den Durchfahrungs- varianten und Variante V, da die Konsenstrasse bezogen auf die Raumfaktoren (Verlärmung, Städtebild, Flächeninanspruchnahme) raumverträglicher ist. d) Entlastung des Stadtgebietes Darmstadt um mehr a ls 210 von 564 durchfahrenden Zügen pro Tag gegenüber den Durchfahrungsvarianten. e) Entlastung des Stadtgebietes Darmstadt um bis zu 40 Güterzüge in den Nachtstunden. - 3 - f) Schaffung der Netzkapazität für eine regionale D irektverbindung von der Main- Neckar-Bahn über Darmstadt Hbf zum Flughafen Bahnhof Frankfurt unter der Voraussetzung, dass der Rhein-Main-Verkehrsverbund die notwendigen Verkehrsleistungen bestellt. 9. Angesichts der Bedeutung der NBS Rhein/Main - Rh ein/Neckar wird ein Projektbeirat eingerichtet, in dem die erforderlichen Abstimmungen stattfinden. Ziel ist, die positiven Erfahrungen zur Zusammenarbeit der sog. „Integrierten Planung“ fortzuführen. 10. Die gemeinsam vertretene Trassenführung mit Dur chfahrung Darmstadt Hbf und Nord- Süd-Direktverbindung erfüllt die Fußnote im BSchwAG. Die Partner gehen deshalb davon aus, dass die Finanzierung der anstehenden Planungsarbeiten und des Baus im Rahmen seiner umfassenden Verantwortung für den Ausbau der Schienenverkehrs- wege durch den Bund übernommen wird. Die getroffene Vereinbarung gilt nur unter dem Vorbehalt, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die Technologieregion Darmstadt Rhein-Main-Neckar und das Land Hessen keine finanzielle Beteiligung an der Erstellung der beschriebenen Eisenbahninfrastruktur leisten müssen. Auch im Rahmen der NBS-Planung gemeinsam initiierte und abgestimmte Gutachten werden aus dem Projekt der Bahn finanziert. 11. Die Partner verständigen sich darauf, die Inhal te dieses Abstimmungspapiers durch jeweilige Gremienbeschlüsse abzusichern. Die DB AG ist gern bereit, ihre Planungen in Gremien von Land und Region vorzustellen und zu erläutern.
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2007/0099
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 07.02.2007
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00