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V/0507/2007

Verantwortung lernen - Ehrenamtliches Engagement an Schulen - Erster Zwischenbericht

Vorlagen 02.08.2007

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Nächste Beratung: Stiftungskommission, Sitzung am 23.08.2007, TOP 5

Anlage 1

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Ansehen

Anlage 2

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Ansehen

Anlage 4

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Ansehen

Berichtsvorlage

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Ansehen

Anlage 3

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Ansehen

Anlage 1

6960 Zeichen

Verantwortung lernen
Die Idee kommt aus den USA und heißt dort „Service learning“.
Schülerinnen und Schüler engagieren sich ehrenamtlich im Umfeld
ihrer Schule. Und das nicht allein aus individuellem Antrieb, sondern
gleich als ganze Klasse mit intensiver Auseinandersetzung auch im
Unterricht. Das geht sogar schon in der Grundschule. Und so funk-
tioniert es:
Die Klasse forscht zunächst im Umfeld ihrer Schule, wo 
es Schwierigkeiten oder Defizite gibt, wo ehrenamtliches
Engagement helfen kann. 
Die Jungen und Mädchen entscheiden sich für ein konkretes
Projekt, das kann im sozialen, karitativen oder ökologischen
Bereich sein, aber auch in Sport und Kultur.
Sie entwickeln Ideen, wie sie helfen und was sie tun können.
Sie setzen diese um mit einem freiwilligen Einsatz von 
90 Minuten pro Woche.
Sie reflektieren ihre Erfahrungen im Unterricht.
Zum Projekt-Abschluss präsentiert die Klasse die Ergebnisse
und Erfahrungen der Öffentlichkeit. 
Jedes Kind bekommt ein Zertifikat, das seine Tätigkeit und die
im Projekt erworbenen Kompetenzen darstellt.
Und vielleicht feiern ja alle zusammen am Ende ein
Verantwortungsfest.
Das Lernen
Die Kinder und Jugendlichen lernen unmittelbar, gesell-
schaftliche Probleme bewusst(er) wahrzunehmen.
Sie erfahren, dass sie selbst etwas bewirken können.
Sie trainieren „ganz nebenbei“ selbständiges Handeln,
Kooperation und Teamfähigkeit.
Sie entwickeln ein Gespür für (soziale) Verantwortung und 
den Sinn von Demokratie.
Die Vorteile
Die Kinder und Jugendlichen machen mit sich, ihrer Klasse 
und den Lehrerinnen und Lehrern ganz neue Erfahrungen.
Sie können ihren Lernstoff in praktisches Handeln umsetzen. 
Dadurch steigt die Lernmotivation (Erfahrungslernen).
Sie erfahren, dass ihre individuellen Fähigkeiten gefragt sind 
und gebraucht werden (Individuelle Förderung)
Sie lernen, Unterrichtsinhalte fächer- und schulübergreifend
anzuwenden.
Sie erfahren, dass Lernen nicht nur in Noten anerkannt wird.
Gerade Kinder, die sich mit theoretischen Unterrichtsinhalten
schwer tun, erhalten hier Anerkennung und Futter für ihre
Lernbereitschaft.
Zum Beispiel
Migration – Die Hauptschulklasse wird Pate für die jünge-
ren Flüchtlingskinder in der Unterkunft unweit der Schule.
Zum Spielen und Hausaufgaben-Machen besuchen sie in ihrer
Freizeit einmal wöchentlich die Einrichtung. Im Unterricht 
geht es begleitend zum Projekt um Menschenrechte, politische
Systeme und geografische Entwicklungen in den Herkunfts-
ländern der Flüchtlinge.
Altern – Die Realschulklasse bietet den Gästen der Altenbe-
gegnungsstätte im Viertel Computer- und Handy-Kurse an.
Aspekte des Alterns werden in Biologie, Politik und Geschichte
aufgegriffen.
Gesundheit – Die Grundschulklasse kocht mittags mit der Kita-
Gruppe nebenan. Auf dem Stundenplan steht Ernährungslehre,
und einige drehen einen Film über das Projekt. 
Das können wir für Sie tun
Das Projekt „Verantwortung lernen“ wird in Münster getragen von
der Stiftung Bürgerwaisenhaus , der Stiftung Westfalen-Initiative und
der Stiftung* Bürger für Münster . Sie arbeiten eng mit dem Amt für
Schule und Weiterbildung der Stadt Münster und der Freiwilligen-
agentur Münster zusammen sowie mit der Freudenbergstiftung , die
bundesweit Service-Learning-Projekte begleitet.
Wir haben es uns zu Aufgabe gemacht, in 2007 und 2008 
die amerikanische Idee des „Service learning“ auch in
Münsters Schulen zu tragen. Dazu bieten wir Ihnen unsere
Unterstützung an:
Wir sind Ihre Ansprechpartner zu allen Fragen rund um
„Verantwortung lernen“.
Wir bieten Ihnen Materialien und einen regelmäßigen
Austausch zum Projekt.
Wir helfen bei der Kontaktaufnahme zu Kooperationspartnern
im Umfeld Ihrer Schule.
Wir bieten Info-Veranstaltungen für interessierte Eltern an.
Wir sorgen für Präsentation und Öffentlichkeitsarbeit. 
Wir übernehmen Auswertung und Dokumentation der Projekte.
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Ihre Ansprechpartnerin ist:
Dr. Jutta Schröten
Gasselstiege 13 (Gesundheitshaus)
48159 Münster
Tel. 02 51/4 92 50 49
Mobil: 0163 8 43 71 98
E-Mail: schroeten@stadt-muenster.de
www.verantwortunglernen.de
VERANT
WORTUNG
LERNEN
!
.......................................................................
.......................................................................
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Verantwortung lernen      In Schule und Gesellschaft
Ein Projekt der Stiftung Westfalen-Initiative, der Stiftung*
Bürger für Münster und der Stiftung Bürgerwaisenhaus
in Kooperation mit der Stadt Münster, Amt für Schule und
Weiterbildung und der Freiwilligenagentur Münster
....................................................................
....................................................................
.......................................................................
.......................................................................
in Kooperation mit 
Stadt Münster, Amt für Schule und Weiterbildung
Freiwilligenagentur Münster
Impressum
Herausgeber: Stiftung Bürgerwaisenhaus
März 2007
Auflage 1000
.......................................................................

Anlage 2

2017 Zeichen

Verantwortung lernen – Mach mit!
... beim Projekt der Stiftung West-
falen-Initiative, der Stiftung* Bürger
für Münster und d er Stiftung Bürger-
waisenhaus in Kooperation mit der
Stadt Münster,  Amt für Schule und
Weiterbildung und der Freiwilligen-
agentur Münster .
............................................
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Verantwortung lernen
Die Idee kommt aus den USA, heißt dort
„Service learning“ und gehört drüben einfach
dazu, um mal aus der Schule rauszukommen
und auszuprobieren, was man so verändern
kann.
Du guckst mit deiner Klasse, wo bei euch in
der Gegend was nicht so gut läuft. Und ihr
findet raus, ob und wie ihr das ändern könnt. 
Holt euch die Senioren aus eurem Viertel zum
Handy-Kurs in die Schule. Spielt mit den
Flüchtlingskindern nebenan, so dass sie ganz
nebenbei noch Deutsch lernen. Schaut mal,
ob sich der Bach im Stadtteil nicht ökologisch
lebendiger gestalten lässt – euer Spürsinn
und eure Ideen sind gefragt. 
Dazu spendiert ihr jede Woche 90 Minuten
eurer Freizeit. Und im Unterricht gibt’s Infos
und Materialien, die euch zu echten Fach-
leuten für euer Projekt machen.
Die Medien werden über euch berichten, viel-
leicht macht ihr ja auch selbst einen Film da-
zu. Und wer sich mal um ein Praktikum oder
einen Ausbildungsplatz bewirbt, kann sein
Zertifikat „Verantwortung lernen“ dazulegen. 
Willst du mehr wissen?
Dann einfach bei mir melden: 
Projekt „Verantwortung lernen“
Dr. Jutta Schröten
Tel. 02 51/4 92 50 49
Mobil: 0163 8 43 71 98
E-Mail: schroeten@stadt-muenster.de
Gasselstiege 13 (Gesundheitshaus)
48159 Münster
www.verantwortunglernen.de
Impressum
Herausgeber: Stiftung Bürgerwaisenhaus
März 2007, Auflage 1000 Stück
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Anlage 4

5106 Zeichen

Neues Schulfach:

Einsatz für andere

Von Tobias Hertel

Münster. Neben Fächern
wie Deutsch und Mathe soll
in Schulen künftig „soziales
Engagement“ auf dem Stun-
denplan stehen. Das haben
sich drei Stiftungen aus Müns-
ter zum Ziel gesetzt, die ges-
tern das Projekt „Verantwor-
tung lernen“ vorgestellt ha-
ben. Dass sich viele Schulen
schon längst um alte Men-
schen, Flüchtlinge oder den
Umweltschutz kümmern,
steht für Prof. Klaus Juncker
von der Stiftung „Bürger für
Münster“ zwar außer Frage.
„Doch dieses Engagement
muss Bestandteil der Lehr-
pläne werden“, betonte er.

Im November starteten an
sechs Schulen Pilotprojekte.
Eine Informatikklasse des Be-
rufskollegs Warendorf dreht
zum Beispiel einen Film für
einen Sportverein, die Johan-
nes-Gutenberg-Realschule in
Hiltrup bastelt Spiele für eine
Kindertagesstätte. In einer
Hauptschule in Möhnesee sei
„Altern“ ein Wahlpflichtfach,
erzählte Projektleiterin Dr. Jut-

Helfen soll Teil des Stunden-
plans werden, fordern drei
Stiftungen aus Münster.

ta Schröten. Ein Thema, das
in Biologie oder Sozialkunde
behandelt und 90 Minuten
pro Woche durch Besuche im
Altenheim vertieft wird.

Der Einsatz für andere Men-
schen soll Jugendlichen das
Gefühl vermitteln, etwas be-
wirken zu können, und Lust
auf mehr machen: „Wer sich
in jungen Jahren engagiert, tut
dies auch als Erwachsener“,
hoffte Dr. Niels Lange von der
Stiftung Westfalen-Initiative.

IN, 45.03.02

.n.

Ehrenamt
soll auf den
Stundenplan

Münsteraner Stiftungen setzen auf die Jugend

Von Kristina Hußmann

MÜNSTER.

Einem kranken Menschen
zur Seite stehen, sich für den
Naturschutz stark machen,
im Sportverein mitarbeiten -
Möglichkeiten, einen ehren-
amtlichen Beitrag für die Ge-
sellschaft zu leisten, gibt es
viele. Mit dem Projekt „Ver-
antwortung lernen” soll die
Bereitschaft für soziales En-
gagement bereits im Kinder-
und Jugendalter aktiviert
und ein festes Element in
den Lehrplänen der Schulen
werden.

Hinter dem Projekt stehen die
Stiftungen Westfalen-Initiati-
ve, Bürger für Münster und
Bürgerwaisenhaus in Koope-
ration mit der Stadt Münster.
Allerdings geht es nicht nur
um Schulen der Universitäts-
stadt. „Wir hoffen, dass sich
dieses Konzept bald auch über
die Grenzen Nordrhein-
Westfalens hinaus etabliert”,
so Projektleiterin Jutta Schrö-
ten. In sechs Schulen, davon
fünf im Münsterland und eine
in Möhnesee-Körbecke, hat
man bereits mit der Planung
oder , Umsetzung begonnen.
„Ziel ist es zunächst, zehn bis
zwölf Schulen mit ins Boot zu

holen.” Schirmherrin des Pro-
jektes ist NRW-Ministerin
Barbara Sommer.

Vorbild für die zunächst
einmal westfälische Idee ist
das amerikanische Modell
„Service Learning”. Denn in
amerikanischen Bildungsein-
richtungen steht ehrenamtli-
ches Engagement schon seit
vielen Jahren mit auf dem
Stundenplan. Dabei leisten
Schüler nicht nur soziale Ar-
beit im Umfeld der Schule,
sondern reflektieren die Hin-
tergründe auch im Unterricht.
Und so soll auch „Verantwor-
tung lernen” funktionieren.
„Die Klasse sucht sich ge-
meinsam eine praktische Auf-
gabe, die dann mit theoreti-
scher Aufarbeitung ergänzt
wird”, erklärt Jutta Schröten.

Die Hauptschule in
Möhnesee zum Beispiel
kooperiert mit einem Alten-
heim in der Nähe. Junge Men-
schen besuchen Senioren. Er-
gänzend wird das Thema „Al-
tern” im Biologie-, Sozialkun-
de- und Religionsunterricht
behandelt. „Die Schüler‘ ma-
chen dabei ein ganz wichtige
Erfahrung”, so die Projektlei-
terin. „Sie bewirken etwas Po-
sitives, machen Menschen ei-
ne Freude.” So trainierten sie
selbstständiges Handeln und
entwickelten gleichzeitig ein
Gespür für Probleme in der
Gesellschaft und soziale Ver-

Wer sich schon in jungen Jahren sozial engagiert, der übernimmt mit großer Wahrscheinlichkeit

auch als Erwachsener ehrenamtliche Aufgaben.

antwortung. „In einem Lern-
tagebuch werden die Erfah-
rungen festgehalten.” Ab-
schließend erhält jedes Kind
ein Zertifikat.

„Schon in naher Zukunft
wird in unserer Gesellschaft
immer mehr von ehrenamtli-
chen Helfern getragen werden
müssen”, sagt Prof. Klaus Jun-
cker von der Stiftung Bürger
für Münster. „Um soziale
Kompetenz zu fördern und
langfristiges Engagement si-
cherzustellen, muss man bei
den jungen Menschen anset-
zen.” Wer sich bereits in jun-

gen Jahren engagiert, werde
das mit großer Wahrschein-
lichkeit auch als Erwachsener
tun.

Mit dem Projekt wolle man
ein Modell entwickeln, das
transportierbar und irgend-
wann standardisiert anwend-
bar ist. „Soziale Kompetenz
würde damit in der Breite ge-
stärkt”, so Juncker. „Und da-
von profitieren auch die Kin-
der”, sagt Jutta Schröten. Ins-
besondere jene, die über die
normalen Schulkriterien, also
Noten, nicht viel Anerken-
nung bekämen.

Foto: dpa

„Übrigens haben viele
Schulen ganz tolle Ideen, die
dann oft an der finanziellen
Umsetzung scheitern”, so die
Projektleiterin. Und genau das
solle in Zukunft nicht mehr
geschehen. „Wir wollen Reali-
sierungs- und Umsetzungshil-
fe leisten.”

Interessierte Schulen können
sich um eine Teilnahme an dem
Projekt bewerben: ® 0251/
4925049, E-Mail: schroe-
ten@stadtmuenster.de.

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Berichtsvorlage

8489 Zeichen

V/0507/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
V/Stift 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Verantwortung lernen - Ehrenamtliches Engagement an Schulen - Erster Zwischenbericht 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
23.08.2007 Stiftungskommission Bericht 
23.08.2007 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht 
 
 
Bericht: 
 
1. Ausgangslage 
 
a) Zielsetzung des Projekts 
Ziel des Modellprojekts ist es, bürgerschaftliches Engagement junger Menschen möglichst 
früh zu fördern. Der Ansatz von „Verantwortung lernen“ verknüpft Unterrichtsinhalte und En-
gagement mit dem Ziel, sich nicht nur für das  Gemeinwohl einzusetzen, sondern auch das 
Lernen und die Persönlichkeitsbildung zu stärken (Beschlussvorlage V/0674/2006). Ein wei-
teres Ziel ist die curriculare Einbindung von „Verantwortung lernen“ in den Lehrplan. Die Um-
stellung der Lehrpläne zur Kompetenzorientierung erfolgt sukzessive in NRW. 
 
b) Trägermodell 
Die Stiftungen Bürgerwaisenhaus, Stiftung Westfalen-Initiative und Stiftung*Bürger für Müns-
ter bilden die Trägergemeinschaft des Modellprojekts. Ihnen obliegt die Steuerung des Pro-
jekts.   
 
c) Projektstruktur 
Eine enge fachliche Kooperation im Rahmen der Steuerung besteht mit dem Amt  für Schule 
und Weiterbildung sowie die Freiwilligenagentur (qualitative Gestaltung der Kooperation mit 
Einrichtungen und Institutionen). 
 
Die Projektentwicklung wird von einem fachübergreifenden Beirat (siehe Anlage 3), unter 
Vorsitz der Schuldezernentin der Stadt Münster, flankiert. Ideen und Vorschläge zur Evalua-
tion des Projekts sowie Unterstützung im Marketing und in der fachlichen Gestaltung sind 
Schwerpunkte der Arbeit des Beirats. 
Inhalte der Umsetzung und Implementierung werden mit der entsprechenden Abteilung des 
Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW sowie dem Netzwerk Service-Learning der 
Freudenbergstiftung abgestimmt. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0507/2007 
Auskunft erteilt: 
Frau Dr. Schröten  
Ruf: 
492 5049 
E-Mail: 
schroeten@stadt-muenster.de 
Datum: 
07.08.2007 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0507/2007 
 
2. Implementierung in Schulen 
 
Im Einzelnen wurden dabei folgende Schritte getan: 
 
• Ansprache einzelner Lehrkräfte 
• Ansprache der Schulleitungen 
• Vorstellen der Projektidee in den Kollegien 
• Erste Ideensammlungen mit Schülerinnen und Schülern 
• Überlegungen zur Verankerung im Unterricht (B ildung von AG’s, Wahlpflichtunterricht, Klas-
senleiterstunde; fächerübergreifende Projektarbeit) 
• Absprachen zur Kooperation mit dem Projektbüro 
 
Ein möglichst auf das Profil und die Bedürfnisse der einzelnen Schulen zugeschnittener Projekt-
ansatz hat sich dabei als erfolgreich herausgestellt. Projekterfahrene Lehrkräfte, schon vorhan-
dene Strukturen von Kooperationen machen z. B. eine andere Begleitung nötig als Schulen, die 
Neuland betreten. Auch die Projektverankerung in unterschiedliche Schulformen ist nur durch 
passgenauen Zuschnitt möglich. 
Regelmäßige Rücksprachen finden mit allen Schulen statt. Zeitnahe Informationen sowie pass-
genaue Angebote zur Projektbegleitung werden seitens des Projektbüros bei Anfragen für alle 
Schulen bereitgehalten.  
Die Qualitätskriterien für eine Implementierung in Schulen wurden von Beginn an eingehalten 
und stießen auf ein positives Echo seitens der interessierten Schulen. 
In Zielvereinbarungen und Projektsteckbriefen wurde deshalb vereinbart: 
• Das bürgerschaftliche Engagement von Schülerinnen und Schülern zu fördern 
• Projektinhalte mit dem Unterricht und den Lerninhalten zu verknüpfen 
• Langfristig „Verantwortung lernen“ in den Lehrplan als festen Bestandteil aufzunehmen 
• Alle Einsätze der Schülerinnen und Schüler zu zertifizieren 
• Alle Projekte öffentlich anzuerkennen 
 
Zurzeit sind 6 Schulen aus Münster und 4 Schulen aus der Region beteiligt. Darüber hinaus pla-
nen 3 weitere Schulen aus Münster ihre Teilnahme am Projekt; die Verhandlungen sind schon 
sehr weit gediehen.  
 
Folgende Schulen sind zu Beginn des neuen Schuljahres Projektschulen: 
Schul-
form 
Schule Klasse/ 
Jahr-
gang 
Formen der 
Unterrichtsan-
bindung 
Projekt Kooperation 
mit 
Besonder- 
heiten 
Grund-
schule 
Pötterhoek-. 
und Erich-
Kästner-GS 
Klassen 
3 und 4 
AG im OGT Tierpflege Tierheim, 
Bennohaus, evtl. 
Hansa-Schule 
Durchfüh-
rung nur 
mit Mento-
ren (Han-
sa-Schule) 
möglich 
Haupt-
schule 
Fürstenberg 
Hauptschu-
le 
7 und 8 Wahlpflicht Wo kann 
ich was tun 
im Stadt-
teil? 
Grünflächenamt, 
KiTa (angefragt), 
Klarastift (ange-
fragt), 
NABU (ange-
fragt) 
2 Jahrgän-
ge 
Haupt-
schule 
Hauptschu-
le Möhne-
see 
8 Wahlpflicht Senioren-
arbeit 
Caritas  
Haupt-
schule 
Hauptschu-
le Burbach 
8 Kunst/Religion Kreatives 
Arbeiten 
mit Senio-
ren 
Senioren-
Zentrum

3 
V/0507/2007 
 
Real-
schule  
Johannes-
Gutenberg- 
Realschule 
Hiltrup 
6 - 8 Deutsch 
Kunst  
Was kann 
ich gut, 
was ande-
ren nützt? 
Gemeindezent-
rum (angefragt) 
Seniorenzent-
rum 
 
 
Gymna-
sium 
Geschw. 
Scholl-Gym. 
Kinderhaus 
alle fächerüber-
greifend 
Schule in 
den Ferien 
Mentoren: ältere 
Schüler helfen 
jüngeren; Unter-
richtsinhalte 
nachzuarbeiten 
 
Gymna-
sium 
Stein-
Gymnasium 
9 und 10 Wahlpflicht 
Sozialwissen-
schaften 
„Bürger-
schaftliches 
Engage-
ment“ 
mit verschiede-
nen Institutionen 
und Vereinen 
 
Berufs-
kolleg 
Hansa-
Schule 
Einjäh-
rige Be-
rufs-
fach-
schule 
Deutsch, Reli-
gion, Berufs-
wahl-
orientierung, 
Politik 
Engage-
ment für 
die Gene-
rationen 
Noch anzufra-
gen: 
Pötterhoek-GS 
Bennohaus 
 
 
Berufs-
kolleg 
Berufkolleg 
Warendorf 
Unter-
stufen in 
zwei Bil-
dungs-
gängen 
Informatik und 
neue Medien, 
Gesundheits-
wissenschaft 
und Ethik 
Film dre-
hen für ei-
nen Sport-
verein, 
Sport- und 
Spielgrup-
pe mit Kin-
dern mit 
Handicaps 
SC Everswinkel 
 
 
Heinrich-Tellen-
Schule, Grund-
schule für Kinder 
mit Behinderun-
gen 
2 Klassen  
Berufs-
kolleg 
Placida-
Viel- Be-
rufskolleg 
Menden 
Bil-
dungs-
gang 
Sozial-
helfer 
Eigene Unter-
richtsstunde 
„Verantwortung 
lernen“  
Senioren-
unterstüt-
zung 
Kooperation mit 
9 Einrichtungen 
(stationär und 
ambulant) 
Veranke-
rung im 
Lehrplan 
  
Alle Schulen haben Materialien erhalten, um das Engagement im Unterricht zu reflektieren (Lern-
tagebuch) und die Kooperationen mit Einrichtungen schriftlich festzuhalten. Auch wurde ein Blatt 
zur Elterninformation erarbeitet. 
Ferner ist eine Sammlung von Materialien und Unterrichtsentwürfen für die spätere eigenständige 
Umsetzung der Projektidee in Vorbereitung. Dazu gehört auch eine filmische Dokumentation der 
Projektentwicklung, die von einem Kunstkurs der Jahrgangsstufe 11 des Kardinal-von-Galen-
Gymnasiums gedreht wird. 
 
3. Förderung von Kooperationen innerhalb des Projekts 
 
Ein weiterer zentraler Punkt der Projektarbeit ist die Förderung der Kooperationen zwischen 
Schulen und Einrichtungen vor Ort. Neben der Ansprache der Einrichtungen ist auch die inhaltli-
che Gestaltung der Kontakte zwischen Schulen und Einrichtungen wichtig.  
Anfragen zur Kooperation haben neben den schon genannten (siehe Tabelle) das Bennohaus 
und die diakonische Einrichtung „Streetwork im Südviertel“ gestellt. 
Zur weiteren Implementierung des Projektansatzes und Förderung neuer Kooperationen bietet 
das Projektbüro am 14.09.2007 einen Workshop für Lehrerinnen und Lehrer an.  
 
4. Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation 
 
Pressearbeit und Homepage
 
Zwischenzeitlich ist das Projekt in der örtlichen und überörtlichen Presse (Raum Nordrhein-
Westfalen) mehrfach vorgestellt worden. Auf Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbil-
dung erfolgte ein Beitrag über das Projekt im Amtsblatt  „Schule NRW“. 
Das Projekt verfügt über eine eigene Homepage: www.verantwortunglernen.de

4 
V/0507/2007 
 
Veranstaltungen 
Im September 2007 präsentieren teilnehmende Schülerinnen und Schüler im Rahmen der „Wo-
che des bürgerschaftlichen Engagements“ ihre Projektideen und diskutieren darüber mit Frau 
Schulministerin Sommer. 
 
Bewerbungen um Preise
 
Das Projekt ist im Rahmen des Carl-Bertelsmann-Preises 2007 nominiert. Für die Trägergemein-
schaft hat sich die Stiftung*Bürger für Münster mit dem Projekt „Verantwortung lernen“ um den 
von der psd-Bank ausgelobten Preis für Projektideen zur Förderung des bürgerschaftlichen En-
gagements beworben und den mit 10.000 Euro dotierten 3. Platz erlangt. 
Das Preisgeld wird dem Projekt „Verantwortung lernen“ zugute kommen. 
 
 
I. V. 
 
 
 
Thomas Paal 
Stadtrat 
 
 
 
 
 
 
 
Anlagen  
Fl
yer (Anlage 1 und 2) 
Liste Beirat (Anlage 3) 
Presseberichte (Anlage 4)

Anlage 3

1347 Zeichen

Projekt „Verantwortung lernen“ 
Schirmherrschaft Ministerin Barbara Sommer 
 
Liste der Beiratsmitglieder 
 
Herr Prof. Dr. Clemens Adam 
Em. Professor für Rehabilitationssoziologie 
 
Frau Schulleiterin Birgit Berendes 
Hauptschule Möhnesee- Körbecke 
 
Herr Dr. Hans-Joachim Böckenholt, Schulaufsicht RP 
Bezirksregierung Münster 
 
Frau Claudia Medin 
Coppenrath-Verlag  
 
Herr Gottfried Duhme, Schulleiter a.D. 
 
Frau Stadträtin 
Dr. Andrea Hanke 
 
Frau Lamya Kaddor M.A. 
Universität Münster 
 
Frau Gabriele Markerth 
Geschäftführung des DPWV NRW Kreisgruppe Münster 
 
Freudenbergstiftung/ Geschäftsführung 
Herr Christian Petry  
  
Prof. Dr. Wolfgang Sander 
Fachbereich Erziehungswissenschaften 
Universität Münster 
 
Herr Lutz Selig 
Leiter der evangelischen Kinder- und Jugendhäuser Blaukreuzwäldchen 
 
Herr Arndt Wirbelauer, AG Altenheimleiter 
Haus Wilkinghege 
 
Frau Schulleiterin Monika Wochnik 
Pötterhoekgrundschule 
 
 
Träger: 
 
Stiftung Bürger* für Münster; Herr Prof. Dr. Klaus Juncker 
Stiftung Bürgerwaisenhaus, Herr Paul Claahsen 
Stiftung Westfalen-Initiative, Herr Dr. Niels Lange 
 
 
Kooperationspartner: 
 
Freiwilligenagentur Münster, Frau Nicole Lau 
Stadt Münster, Amt für Schule und Weiterbildung, Frau Dr. Susanne Eichler 
 
 
Stiftungsreferentin Frau Petra Woldt 
 
Projektleitung Frau Dr. Jutta Schröten

Beratungsverlauf (2)

23.08.2007 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.08.2007 Stiftungskommission
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Gasselstiege 13
  • Wilkinghege
  • Pötterhoek
  • Kinderhaus

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0507/2007
Typ
Vorlagen
Datum
02.08.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37