V/0507/2007
Verantwortung lernen - Ehrenamtliches Engagement an Schulen - Erster Zwischenbericht
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 1
6960 Zeichen
Verantwortung lernen Die Idee kommt aus den USA und heißt dort „Service learning“. Schülerinnen und Schüler engagieren sich ehrenamtlich im Umfeld ihrer Schule. Und das nicht allein aus individuellem Antrieb, sondern gleich als ganze Klasse mit intensiver Auseinandersetzung auch im Unterricht. Das geht sogar schon in der Grundschule. Und so funk- tioniert es: Die Klasse forscht zunächst im Umfeld ihrer Schule, wo es Schwierigkeiten oder Defizite gibt, wo ehrenamtliches Engagement helfen kann. Die Jungen und Mädchen entscheiden sich für ein konkretes Projekt, das kann im sozialen, karitativen oder ökologischen Bereich sein, aber auch in Sport und Kultur. Sie entwickeln Ideen, wie sie helfen und was sie tun können. Sie setzen diese um mit einem freiwilligen Einsatz von 90 Minuten pro Woche. Sie reflektieren ihre Erfahrungen im Unterricht. Zum Projekt-Abschluss präsentiert die Klasse die Ergebnisse und Erfahrungen der Öffentlichkeit. Jedes Kind bekommt ein Zertifikat, das seine Tätigkeit und die im Projekt erworbenen Kompetenzen darstellt. Und vielleicht feiern ja alle zusammen am Ende ein Verantwortungsfest. Das Lernen Die Kinder und Jugendlichen lernen unmittelbar, gesell- schaftliche Probleme bewusst(er) wahrzunehmen. Sie erfahren, dass sie selbst etwas bewirken können. Sie trainieren „ganz nebenbei“ selbständiges Handeln, Kooperation und Teamfähigkeit. Sie entwickeln ein Gespür für (soziale) Verantwortung und den Sinn von Demokratie. Die Vorteile Die Kinder und Jugendlichen machen mit sich, ihrer Klasse und den Lehrerinnen und Lehrern ganz neue Erfahrungen. Sie können ihren Lernstoff in praktisches Handeln umsetzen. Dadurch steigt die Lernmotivation (Erfahrungslernen). Sie erfahren, dass ihre individuellen Fähigkeiten gefragt sind und gebraucht werden (Individuelle Förderung) Sie lernen, Unterrichtsinhalte fächer- und schulübergreifend anzuwenden. Sie erfahren, dass Lernen nicht nur in Noten anerkannt wird. Gerade Kinder, die sich mit theoretischen Unterrichtsinhalten schwer tun, erhalten hier Anerkennung und Futter für ihre Lernbereitschaft. Zum Beispiel Migration – Die Hauptschulklasse wird Pate für die jünge- ren Flüchtlingskinder in der Unterkunft unweit der Schule. Zum Spielen und Hausaufgaben-Machen besuchen sie in ihrer Freizeit einmal wöchentlich die Einrichtung. Im Unterricht geht es begleitend zum Projekt um Menschenrechte, politische Systeme und geografische Entwicklungen in den Herkunfts- ländern der Flüchtlinge. Altern – Die Realschulklasse bietet den Gästen der Altenbe- gegnungsstätte im Viertel Computer- und Handy-Kurse an. Aspekte des Alterns werden in Biologie, Politik und Geschichte aufgegriffen. Gesundheit – Die Grundschulklasse kocht mittags mit der Kita- Gruppe nebenan. Auf dem Stundenplan steht Ernährungslehre, und einige drehen einen Film über das Projekt. Das können wir für Sie tun Das Projekt „Verantwortung lernen“ wird in Münster getragen von der Stiftung Bürgerwaisenhaus , der Stiftung Westfalen-Initiative und der Stiftung* Bürger für Münster . Sie arbeiten eng mit dem Amt für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster und der Freiwilligen- agentur Münster zusammen sowie mit der Freudenbergstiftung , die bundesweit Service-Learning-Projekte begleitet. Wir haben es uns zu Aufgabe gemacht, in 2007 und 2008 die amerikanische Idee des „Service learning“ auch in Münsters Schulen zu tragen. Dazu bieten wir Ihnen unsere Unterstützung an: Wir sind Ihre Ansprechpartner zu allen Fragen rund um „Verantwortung lernen“. Wir bieten Ihnen Materialien und einen regelmäßigen Austausch zum Projekt. Wir helfen bei der Kontaktaufnahme zu Kooperationspartnern im Umfeld Ihrer Schule. Wir bieten Info-Veranstaltungen für interessierte Eltern an. Wir sorgen für Präsentation und Öffentlichkeitsarbeit. Wir übernehmen Auswertung und Dokumentation der Projekte. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ....................................................................... ....................................................................... ....................................................................... ....................................................................... ....................................................................... ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. ................................................................. Ihre Ansprechpartnerin ist: Dr. Jutta Schröten Gasselstiege 13 (Gesundheitshaus) 48159 Münster Tel. 02 51/4 92 50 49 Mobil: 0163 8 43 71 98 E-Mail: schroeten@stadt-muenster.de www.verantwortunglernen.de VERANT WORTUNG LERNEN ! ....................................................................... ....................................................................... ....................................................................... Verantwortung lernen In Schule und Gesellschaft Ein Projekt der Stiftung Westfalen-Initiative, der Stiftung* Bürger für Münster und der Stiftung Bürgerwaisenhaus in Kooperation mit der Stadt Münster, Amt für Schule und Weiterbildung und der Freiwilligenagentur Münster .................................................................... .................................................................... ....................................................................... ....................................................................... in Kooperation mit Stadt Münster, Amt für Schule und Weiterbildung Freiwilligenagentur Münster Impressum Herausgeber: Stiftung Bürgerwaisenhaus März 2007 Auflage 1000 .......................................................................
Anlage 2
2017 Zeichen
Verantwortung lernen – Mach mit! ... beim Projekt der Stiftung West- falen-Initiative, der Stiftung* Bürger für Münster und d er Stiftung Bürger- waisenhaus in Kooperation mit der Stadt Münster, Amt für Schule und Weiterbildung und der Freiwilligen- agentur Münster . ............................................ ............................................ Verantwortung lernen Die Idee kommt aus den USA, heißt dort „Service learning“ und gehört drüben einfach dazu, um mal aus der Schule rauszukommen und auszuprobieren, was man so verändern kann. Du guckst mit deiner Klasse, wo bei euch in der Gegend was nicht so gut läuft. Und ihr findet raus, ob und wie ihr das ändern könnt. Holt euch die Senioren aus eurem Viertel zum Handy-Kurs in die Schule. Spielt mit den Flüchtlingskindern nebenan, so dass sie ganz nebenbei noch Deutsch lernen. Schaut mal, ob sich der Bach im Stadtteil nicht ökologisch lebendiger gestalten lässt – euer Spürsinn und eure Ideen sind gefragt. Dazu spendiert ihr jede Woche 90 Minuten eurer Freizeit. Und im Unterricht gibt’s Infos und Materialien, die euch zu echten Fach- leuten für euer Projekt machen. Die Medien werden über euch berichten, viel- leicht macht ihr ja auch selbst einen Film da- zu. Und wer sich mal um ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz bewirbt, kann sein Zertifikat „Verantwortung lernen“ dazulegen. Willst du mehr wissen? Dann einfach bei mir melden: Projekt „Verantwortung lernen“ Dr. Jutta Schröten Tel. 02 51/4 92 50 49 Mobil: 0163 8 43 71 98 E-Mail: schroeten@stadt-muenster.de Gasselstiege 13 (Gesundheitshaus) 48159 Münster www.verantwortunglernen.de Impressum Herausgeber: Stiftung Bürgerwaisenhaus März 2007, Auflage 1000 Stück ............................................ ............................................ ............................................ ............................................ ............................................ ............................................ ............................................
Anlage 4
5106 Zeichen
Neues Schulfach: Einsatz für andere Von Tobias Hertel Münster. Neben Fächern wie Deutsch und Mathe soll in Schulen künftig „soziales Engagement“ auf dem Stun- denplan stehen. Das haben sich drei Stiftungen aus Müns- ter zum Ziel gesetzt, die ges- tern das Projekt „Verantwor- tung lernen“ vorgestellt ha- ben. Dass sich viele Schulen schon längst um alte Men- schen, Flüchtlinge oder den Umweltschutz kümmern, steht für Prof. Klaus Juncker von der Stiftung „Bürger für Münster“ zwar außer Frage. „Doch dieses Engagement muss Bestandteil der Lehr- pläne werden“, betonte er. Im November starteten an sechs Schulen Pilotprojekte. Eine Informatikklasse des Be- rufskollegs Warendorf dreht zum Beispiel einen Film für einen Sportverein, die Johan- nes-Gutenberg-Realschule in Hiltrup bastelt Spiele für eine Kindertagesstätte. In einer Hauptschule in Möhnesee sei „Altern“ ein Wahlpflichtfach, erzählte Projektleiterin Dr. Jut- Helfen soll Teil des Stunden- plans werden, fordern drei Stiftungen aus Münster. ta Schröten. Ein Thema, das in Biologie oder Sozialkunde behandelt und 90 Minuten pro Woche durch Besuche im Altenheim vertieft wird. Der Einsatz für andere Men- schen soll Jugendlichen das Gefühl vermitteln, etwas be- wirken zu können, und Lust auf mehr machen: „Wer sich in jungen Jahren engagiert, tut dies auch als Erwachsener“, hoffte Dr. Niels Lange von der Stiftung Westfalen-Initiative. IN, 45.03.02 .n. Ehrenamt soll auf den Stundenplan Münsteraner Stiftungen setzen auf die Jugend Von Kristina Hußmann MÜNSTER. Einem kranken Menschen zur Seite stehen, sich für den Naturschutz stark machen, im Sportverein mitarbeiten - Möglichkeiten, einen ehren- amtlichen Beitrag für die Ge- sellschaft zu leisten, gibt es viele. Mit dem Projekt „Ver- antwortung lernen” soll die Bereitschaft für soziales En- gagement bereits im Kinder- und Jugendalter aktiviert und ein festes Element in den Lehrplänen der Schulen werden. Hinter dem Projekt stehen die Stiftungen Westfalen-Initiati- ve, Bürger für Münster und Bürgerwaisenhaus in Koope- ration mit der Stadt Münster. Allerdings geht es nicht nur um Schulen der Universitäts- stadt. „Wir hoffen, dass sich dieses Konzept bald auch über die Grenzen Nordrhein- Westfalens hinaus etabliert”, so Projektleiterin Jutta Schrö- ten. In sechs Schulen, davon fünf im Münsterland und eine in Möhnesee-Körbecke, hat man bereits mit der Planung oder , Umsetzung begonnen. „Ziel ist es zunächst, zehn bis zwölf Schulen mit ins Boot zu holen.” Schirmherrin des Pro- jektes ist NRW-Ministerin Barbara Sommer. Vorbild für die zunächst einmal westfälische Idee ist das amerikanische Modell „Service Learning”. Denn in amerikanischen Bildungsein- richtungen steht ehrenamtli- ches Engagement schon seit vielen Jahren mit auf dem Stundenplan. Dabei leisten Schüler nicht nur soziale Ar- beit im Umfeld der Schule, sondern reflektieren die Hin- tergründe auch im Unterricht. Und so soll auch „Verantwor- tung lernen” funktionieren. „Die Klasse sucht sich ge- meinsam eine praktische Auf- gabe, die dann mit theoreti- scher Aufarbeitung ergänzt wird”, erklärt Jutta Schröten. Die Hauptschule in Möhnesee zum Beispiel kooperiert mit einem Alten- heim in der Nähe. Junge Men- schen besuchen Senioren. Er- gänzend wird das Thema „Al- tern” im Biologie-, Sozialkun- de- und Religionsunterricht behandelt. „Die Schüler‘ ma- chen dabei ein ganz wichtige Erfahrung”, so die Projektlei- terin. „Sie bewirken etwas Po- sitives, machen Menschen ei- ne Freude.” So trainierten sie selbstständiges Handeln und entwickelten gleichzeitig ein Gespür für Probleme in der Gesellschaft und soziale Ver- Wer sich schon in jungen Jahren sozial engagiert, der übernimmt mit großer Wahrscheinlichkeit auch als Erwachsener ehrenamtliche Aufgaben. antwortung. „In einem Lern- tagebuch werden die Erfah- rungen festgehalten.” Ab- schließend erhält jedes Kind ein Zertifikat. „Schon in naher Zukunft wird in unserer Gesellschaft immer mehr von ehrenamtli- chen Helfern getragen werden müssen”, sagt Prof. Klaus Jun- cker von der Stiftung Bürger für Münster. „Um soziale Kompetenz zu fördern und langfristiges Engagement si- cherzustellen, muss man bei den jungen Menschen anset- zen.” Wer sich bereits in jun- gen Jahren engagiert, werde das mit großer Wahrschein- lichkeit auch als Erwachsener tun. Mit dem Projekt wolle man ein Modell entwickeln, das transportierbar und irgend- wann standardisiert anwend- bar ist. „Soziale Kompetenz würde damit in der Breite ge- stärkt”, so Juncker. „Und da- von profitieren auch die Kin- der”, sagt Jutta Schröten. Ins- besondere jene, die über die normalen Schulkriterien, also Noten, nicht viel Anerken- nung bekämen. Foto: dpa „Übrigens haben viele Schulen ganz tolle Ideen, die dann oft an der finanziellen Umsetzung scheitern”, so die Projektleiterin. Und genau das solle in Zukunft nicht mehr geschehen. „Wir wollen Reali- sierungs- und Umsetzungshil- fe leisten.” Interessierte Schulen können sich um eine Teilnahme an dem Projekt bewerben: ® 0251/ 4925049, E-Mail: schroe- ten@stadtmuenster.de. L007'E0'SL ‘uaßeH Jsodusjegsam
Berichtsvorlage
8489 Zeichen
V/0507/2007 DER OBERBÜRGERMEISTER V/Stift Betrifft Verantwortung lernen - Ehrenamtliches Engagement an Schulen - Erster Zwischenbericht Beratungsfolge 23.08.2007 Stiftungskommission Bericht 23.08.2007 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht Bericht: 1. Ausgangslage a) Zielsetzung des Projekts Ziel des Modellprojekts ist es, bürgerschaftliches Engagement junger Menschen möglichst früh zu fördern. Der Ansatz von „Verantwortung lernen“ verknüpft Unterrichtsinhalte und En- gagement mit dem Ziel, sich nicht nur für das Gemeinwohl einzusetzen, sondern auch das Lernen und die Persönlichkeitsbildung zu stärken (Beschlussvorlage V/0674/2006). Ein wei- teres Ziel ist die curriculare Einbindung von „Verantwortung lernen“ in den Lehrplan. Die Um- stellung der Lehrpläne zur Kompetenzorientierung erfolgt sukzessive in NRW. b) Trägermodell Die Stiftungen Bürgerwaisenhaus, Stiftung Westfalen-Initiative und Stiftung*Bürger für Müns- ter bilden die Trägergemeinschaft des Modellprojekts. Ihnen obliegt die Steuerung des Pro- jekts. c) Projektstruktur Eine enge fachliche Kooperation im Rahmen der Steuerung besteht mit dem Amt für Schule und Weiterbildung sowie die Freiwilligenagentur (qualitative Gestaltung der Kooperation mit Einrichtungen und Institutionen). Die Projektentwicklung wird von einem fachübergreifenden Beirat (siehe Anlage 3), unter Vorsitz der Schuldezernentin der Stadt Münster, flankiert. Ideen und Vorschläge zur Evalua- tion des Projekts sowie Unterstützung im Marketing und in der fachlichen Gestaltung sind Schwerpunkte der Arbeit des Beirats. Inhalte der Umsetzung und Implementierung werden mit der entsprechenden Abteilung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW sowie dem Netzwerk Service-Learning der Freudenbergstiftung abgestimmt. Vorlagen-Nr.: V/0507/2007 Auskunft erteilt: Frau Dr. Schröten Ruf: 492 5049 E-Mail: schroeten@stadt-muenster.de Datum: 07.08.2007 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0507/2007 2. Implementierung in Schulen Im Einzelnen wurden dabei folgende Schritte getan: • Ansprache einzelner Lehrkräfte • Ansprache der Schulleitungen • Vorstellen der Projektidee in den Kollegien • Erste Ideensammlungen mit Schülerinnen und Schülern • Überlegungen zur Verankerung im Unterricht (B ildung von AG’s, Wahlpflichtunterricht, Klas- senleiterstunde; fächerübergreifende Projektarbeit) • Absprachen zur Kooperation mit dem Projektbüro Ein möglichst auf das Profil und die Bedürfnisse der einzelnen Schulen zugeschnittener Projekt- ansatz hat sich dabei als erfolgreich herausgestellt. Projekterfahrene Lehrkräfte, schon vorhan- dene Strukturen von Kooperationen machen z. B. eine andere Begleitung nötig als Schulen, die Neuland betreten. Auch die Projektverankerung in unterschiedliche Schulformen ist nur durch passgenauen Zuschnitt möglich. Regelmäßige Rücksprachen finden mit allen Schulen statt. Zeitnahe Informationen sowie pass- genaue Angebote zur Projektbegleitung werden seitens des Projektbüros bei Anfragen für alle Schulen bereitgehalten. Die Qualitätskriterien für eine Implementierung in Schulen wurden von Beginn an eingehalten und stießen auf ein positives Echo seitens der interessierten Schulen. In Zielvereinbarungen und Projektsteckbriefen wurde deshalb vereinbart: • Das bürgerschaftliche Engagement von Schülerinnen und Schülern zu fördern • Projektinhalte mit dem Unterricht und den Lerninhalten zu verknüpfen • Langfristig „Verantwortung lernen“ in den Lehrplan als festen Bestandteil aufzunehmen • Alle Einsätze der Schülerinnen und Schüler zu zertifizieren • Alle Projekte öffentlich anzuerkennen Zurzeit sind 6 Schulen aus Münster und 4 Schulen aus der Region beteiligt. Darüber hinaus pla- nen 3 weitere Schulen aus Münster ihre Teilnahme am Projekt; die Verhandlungen sind schon sehr weit gediehen. Folgende Schulen sind zu Beginn des neuen Schuljahres Projektschulen: Schul- form Schule Klasse/ Jahr- gang Formen der Unterrichtsan- bindung Projekt Kooperation mit Besonder- heiten Grund- schule Pötterhoek-. und Erich- Kästner-GS Klassen 3 und 4 AG im OGT Tierpflege Tierheim, Bennohaus, evtl. Hansa-Schule Durchfüh- rung nur mit Mento- ren (Han- sa-Schule) möglich Haupt- schule Fürstenberg Hauptschu- le 7 und 8 Wahlpflicht Wo kann ich was tun im Stadt- teil? Grünflächenamt, KiTa (angefragt), Klarastift (ange- fragt), NABU (ange- fragt) 2 Jahrgän- ge Haupt- schule Hauptschu- le Möhne- see 8 Wahlpflicht Senioren- arbeit Caritas Haupt- schule Hauptschu- le Burbach 8 Kunst/Religion Kreatives Arbeiten mit Senio- ren Senioren- Zentrum 3 V/0507/2007 Real- schule Johannes- Gutenberg- Realschule Hiltrup 6 - 8 Deutsch Kunst Was kann ich gut, was ande- ren nützt? Gemeindezent- rum (angefragt) Seniorenzent- rum Gymna- sium Geschw. Scholl-Gym. Kinderhaus alle fächerüber- greifend Schule in den Ferien Mentoren: ältere Schüler helfen jüngeren; Unter- richtsinhalte nachzuarbeiten Gymna- sium Stein- Gymnasium 9 und 10 Wahlpflicht Sozialwissen- schaften „Bürger- schaftliches Engage- ment“ mit verschiede- nen Institutionen und Vereinen Berufs- kolleg Hansa- Schule Einjäh- rige Be- rufs- fach- schule Deutsch, Reli- gion, Berufs- wahl- orientierung, Politik Engage- ment für die Gene- rationen Noch anzufra- gen: Pötterhoek-GS Bennohaus Berufs- kolleg Berufkolleg Warendorf Unter- stufen in zwei Bil- dungs- gängen Informatik und neue Medien, Gesundheits- wissenschaft und Ethik Film dre- hen für ei- nen Sport- verein, Sport- und Spielgrup- pe mit Kin- dern mit Handicaps SC Everswinkel Heinrich-Tellen- Schule, Grund- schule für Kinder mit Behinderun- gen 2 Klassen Berufs- kolleg Placida- Viel- Be- rufskolleg Menden Bil- dungs- gang Sozial- helfer Eigene Unter- richtsstunde „Verantwortung lernen“ Senioren- unterstüt- zung Kooperation mit 9 Einrichtungen (stationär und ambulant) Veranke- rung im Lehrplan Alle Schulen haben Materialien erhalten, um das Engagement im Unterricht zu reflektieren (Lern- tagebuch) und die Kooperationen mit Einrichtungen schriftlich festzuhalten. Auch wurde ein Blatt zur Elterninformation erarbeitet. Ferner ist eine Sammlung von Materialien und Unterrichtsentwürfen für die spätere eigenständige Umsetzung der Projektidee in Vorbereitung. Dazu gehört auch eine filmische Dokumentation der Projektentwicklung, die von einem Kunstkurs der Jahrgangsstufe 11 des Kardinal-von-Galen- Gymnasiums gedreht wird. 3. Förderung von Kooperationen innerhalb des Projekts Ein weiterer zentraler Punkt der Projektarbeit ist die Förderung der Kooperationen zwischen Schulen und Einrichtungen vor Ort. Neben der Ansprache der Einrichtungen ist auch die inhaltli- che Gestaltung der Kontakte zwischen Schulen und Einrichtungen wichtig. Anfragen zur Kooperation haben neben den schon genannten (siehe Tabelle) das Bennohaus und die diakonische Einrichtung „Streetwork im Südviertel“ gestellt. Zur weiteren Implementierung des Projektansatzes und Förderung neuer Kooperationen bietet das Projektbüro am 14.09.2007 einen Workshop für Lehrerinnen und Lehrer an. 4. Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation Pressearbeit und Homepage Zwischenzeitlich ist das Projekt in der örtlichen und überörtlichen Presse (Raum Nordrhein- Westfalen) mehrfach vorgestellt worden. Auf Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbil- dung erfolgte ein Beitrag über das Projekt im Amtsblatt „Schule NRW“. Das Projekt verfügt über eine eigene Homepage: www.verantwortunglernen.de 4 V/0507/2007 Veranstaltungen Im September 2007 präsentieren teilnehmende Schülerinnen und Schüler im Rahmen der „Wo- che des bürgerschaftlichen Engagements“ ihre Projektideen und diskutieren darüber mit Frau Schulministerin Sommer. Bewerbungen um Preise Das Projekt ist im Rahmen des Carl-Bertelsmann-Preises 2007 nominiert. Für die Trägergemein- schaft hat sich die Stiftung*Bürger für Münster mit dem Projekt „Verantwortung lernen“ um den von der psd-Bank ausgelobten Preis für Projektideen zur Förderung des bürgerschaftlichen En- gagements beworben und den mit 10.000 Euro dotierten 3. Platz erlangt. Das Preisgeld wird dem Projekt „Verantwortung lernen“ zugute kommen. I. V. Thomas Paal Stadtrat Anlagen Fl yer (Anlage 1 und 2) Liste Beirat (Anlage 3) Presseberichte (Anlage 4)
Anlage 3
1347 Zeichen
Projekt „Verantwortung lernen“ Schirmherrschaft Ministerin Barbara Sommer Liste der Beiratsmitglieder Herr Prof. Dr. Clemens Adam Em. Professor für Rehabilitationssoziologie Frau Schulleiterin Birgit Berendes Hauptschule Möhnesee- Körbecke Herr Dr. Hans-Joachim Böckenholt, Schulaufsicht RP Bezirksregierung Münster Frau Claudia Medin Coppenrath-Verlag Herr Gottfried Duhme, Schulleiter a.D. Frau Stadträtin Dr. Andrea Hanke Frau Lamya Kaddor M.A. Universität Münster Frau Gabriele Markerth Geschäftführung des DPWV NRW Kreisgruppe Münster Freudenbergstiftung/ Geschäftsführung Herr Christian Petry Prof. Dr. Wolfgang Sander Fachbereich Erziehungswissenschaften Universität Münster Herr Lutz Selig Leiter der evangelischen Kinder- und Jugendhäuser Blaukreuzwäldchen Herr Arndt Wirbelauer, AG Altenheimleiter Haus Wilkinghege Frau Schulleiterin Monika Wochnik Pötterhoekgrundschule Träger: Stiftung Bürger* für Münster; Herr Prof. Dr. Klaus Juncker Stiftung Bürgerwaisenhaus, Herr Paul Claahsen Stiftung Westfalen-Initiative, Herr Dr. Niels Lange Kooperationspartner: Freiwilligenagentur Münster, Frau Nicole Lau Stadt Münster, Amt für Schule und Weiterbildung, Frau Dr. Susanne Eichler Stiftungsreferentin Frau Petra Woldt Projektleitung Frau Dr. Jutta Schröten
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (4)
- Gasselstiege 13
- Wilkinghege
- Pötterhoek
- Kinderhaus
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0507/2007
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 02.08.2007
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37