AN/0554/2026
Kriseninterventionskonzepte in Kölner Jugendzentren
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FDP/KSG Anfrage nach § 4
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www.FDP-Koeln.de Herr Oberbürgermeister Torsten Burmester An den Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Dr. Ralf Heinen FDP/KSG-Fraktion Im Rat der Stadt Köln Rathaus · 50667 Köln Telefon 0221. 221-23830 fdp-ksg-fraktion@stadt-koeln.de Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 09.04.2026 AN/0554/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Jugendhilfeausschuss 05.05.2026 Kriseninterventionskonzepte in Kölner Jugendzentren Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Vorsitzender, die FDP/KSG-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 05. Mai 2026 zu setzen. Jugendzentren leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Arbeit und bieten jungen Men- schen Schutzräume, Begegnungsmöglichkeiten und Unterstützung im Alltag. Gleichzeitig sind sie Orte, an denen auch Konflikte und in Einzelfällen gravierende Vorfälle wie Diskrimi- nierung, schwere Unfälle, körperliche Gewalt, sexuelle Übergriffe, oder auch alkohol- und drogenbedingte Ausfall- oder Gefährdungssituationen auftreten können. In solchen Situatio- nen ist ein schnelles, professionelles und einheitliches Handeln entscheidend – sowohl zum Schutz der Betroffenen als auch zur Unterstützung der Mitarbeitenden vor Ort. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit es in Köln verbindliche und abge- stimmte Verfahren zur Krisenintervention gibt und wie gut die Einrichtungen darauf vorberei- tet sind, mit entsprechenden Situationen umzugehen. Ein klar definiertes Vorgehen sowie entsprechend geschultes Personal sind zentrale Voraussetzungen für einen wirksamen Schutz junger Menschen. Vor diesem Hintergrund bittet die FDP/KSG-Fraktion um die Beantwortung der folgenden Fragen: 1. Inwieweit existieren für die städtischen sowie freien Jugendzentren in Köln verbindli- che Leitlinien oder Protokolle zur Krisenintervention bei gravierenden Vorfällen wie Diskriminierung, schwere Unfälle, körperliche Gewalt, sexuelle Übergriffe, oder auch alkohol- und drogenbedingte Ausfall- oder Gefährdungssituationen? - 2 - www.FDP-Koeln.de 2. Inwieweit sind diese Konzepte zwischen Verwaltung und Trägern abgestimmt, und wie wird sichergestellt, dass sie in allen Einrichtungen einheitlich angewendet wer- den? 3. Welche Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen erhalten die Mitarbeitenden in Jugendzentren, um in Krisensituationen angemessen reagieren zu können? 4. Welche Melde- und Unterstützungsstrukturen bestehen im akuten Krisenfall (z. B. An- sprechstellen in der Verwaltung, Kooperation mit Polizei oder Beratungsstellen)? 5. Wie wird die Wirksamkeit bestehender Kriseninterventionskonzepte überprüft und weiterentwickelt, insbesondere nach konkreten Vorfällen? Mit freundlichen Grüßen Gez. Ulrich Breite Reinhard Houben Fraktionsgeschäftsführer Jugendpolitischer Sprecher
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0554/2026
- Typ
- FDP/KSG Anfrage nach § 4
- Datum
- 23.04.2026
- Erstellt
- 01.04.2026 14:54