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AN/0554/2026

Kriseninterventionskonzepte in Kölner Jugendzentren

FDP/KSG Anfrage nach § 4 23.04.2026

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 23.06.2026, TOP 6.1.4

FDP/KSG Anfrage nach § 4

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FDP/KSG Anfrage nach § 4

2956 Zeichen

www.FDP-Koeln.de 
 
Herr Oberbürgermeister 
Torsten Burmester 
 
An den Vorsitzenden 
des Jugendhilfeausschusses 
Dr. Ralf Heinen 
 
 
 
FDP/KSG-Fraktion 
Im Rat der Stadt Köln  
 
Rathaus · 50667 Köln  
Telefon 0221. 221-23830 
fdp-ksg-fraktion@stadt-koeln.de 
 
 
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 09.04.2026 
AN/0554/2026 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Jugendhilfeausschuss 05.05.2026 
 
Kriseninterventionskonzepte in Kölner Jugendzentren 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
sehr geehrter Herr Vorsitzender, 
 
die FDP/KSG-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 05. Mai 2026 zu setzen. 
 
Jugendzentren leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Arbeit und bieten jungen Men-
schen Schutzräume, Begegnungsmöglichkeiten und Unterstützung im Alltag. Gleichzeitig 
sind sie Orte, an denen auch Konflikte und in Einzelfällen gravierende Vorfälle wie Diskrimi-
nierung, schwere Unfälle, körperliche Gewalt, sexuelle Übergriffe, oder auch alkohol- und 
drogenbedingte Ausfall- oder Gefährdungssituationen auftreten können. In solchen Situatio-
nen ist ein schnelles, professionelles und einheitliches Handeln entscheidend – sowohl zum 
Schutz der Betroffenen als auch zur Unterstützung der Mitarbeitenden vor Ort. 
 
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit es in Köln verbindliche und abge-
stimmte Verfahren zur Krisenintervention gibt und wie gut die Einrichtungen darauf vorberei-
tet sind, mit entsprechenden Situationen umzugehen. Ein klar definiertes Vorgehen sowie 
entsprechend geschultes Personal sind zentrale Voraussetzungen für einen wirksamen 
Schutz junger Menschen. 
 
Vor diesem Hintergrund bittet die FDP/KSG-Fraktion um die Beantwortung der folgenden 
Fragen: 
 
1. Inwieweit existieren für die städtischen sowie freien Jugendzentren in Köln verbindli-
che Leitlinien oder Protokolle zur Krisenintervention bei gravierenden Vorfällen wie 
Diskriminierung, schwere Unfälle, körperliche Gewalt, sexuelle Übergriffe, oder auch 
alkohol- und drogenbedingte Ausfall- oder Gefährdungssituationen?

- 2 - 
www.FDP-Koeln.de 
2. Inwieweit sind diese Konzepte zwischen Verwaltung und Trägern abgestimmt, und 
wie wird sichergestellt, dass sie in allen Einrichtungen einheitlich angewendet wer-
den?  
3. Welche Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen erhalten die Mitarbeitenden in 
Jugendzentren, um in Krisensituationen angemessen reagieren zu können?  
4. Welche Melde- und Unterstützungsstrukturen bestehen im akuten Krisenfall (z. B. An-
sprechstellen in der Verwaltung, Kooperation mit Polizei oder Beratungsstellen)?  
5. Wie wird die Wirksamkeit bestehender Kriseninterventionskonzepte überprüft und 
weiterentwickelt, insbesondere nach konkreten Vorfällen? 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
 
Gez. Ulrich Breite     Reinhard Houben 
Fraktionsgeschäftsführer    Jugendpolitischer Sprecher

Beratungsverlauf (1)

23.06.2026 Jugendhilfeausschuss
TOP 6.1.4 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0554/2026
Typ
FDP/KSG Anfrage nach § 4
Datum
23.04.2026
Erstellt
01.04.2026 14:54