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V/0713/2011

Bericht zur Arbeit des Gesunde Städte-Sekretariates in Verbindung mit der Implementierung ortsnaher Präventionskonzepte für die Stadt Münster

Vorlagen 19.09.2011

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung, Sitzung am 12.10.2011, TOP 12

Berichtsvorlage

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Berichtsvorlage

3987 Zeichen

V/0713/2011 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Gesundheitsamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Bericht zur Arbeit des Gesunde Städte-Sekretariates in Verbindung mit der Implementierung 
ortsnaher Präventionskonzepte für die Stadt Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
12.10.2011 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Die Stadt Münster hat mit Beschlussvorlage V/0037/2011 dem Gesunde Städte-Netzwerk der 
Bundesrepublik Deutschland (GSN) die Weiterführung der Geschäftsaufgaben durch das Ge-
sundheitsamt bis zum Jahr 2015 zugesagt. Damit wurde eine klare Regelung zur Gesunde- Städ-
te-Arbeit für die nächsten Jahre geschaffen. Neben dem Ausbau zur Vernetzung der kommuna-
len Gesundheitsförderung vor Ort konnten in den zurückliegenden Monaten von Münster aus 
bereits verschiedene Impulse in die Gesunden Städte gesandt werden. 
 
Aktivitäten und Planungen 
 
Die Geschäf
tsstelle hat mit den kooperierenden Part nern, diese sind die Selbsthilfe-Kontaktstelle 
des Paritätischen wie auch die Kinderneurologiehilfe Münster, neue Absprachen über die zukünf-
tige Zusammenarbeit getroffen. Dabei wurde auch vereinbart, die Netzwerkarbeit in Münster über 
Projekte sichtbarer werden zu lassen. Ein erster Auftakt dazu wurde anlässlich des Selbsthilfeta-
ges am 16.07.2011 geleistet. Hier wurde die Gesunde Städte-Arbeit, die von der Konzeption her 
sehr stark Bürger-, Selbsthilfe- und Initiativenorientiert ist, an praktischen Beispielen zur Gesund-
heitsförderung vor Ort vorgestellt.  
 
Der Gesunde Städte-Preis, den das Netzwerk im Frühjahr 2011 unter dem Motto „ Das selbstver-
ständliche tun: -für sich, für andere, für eine gesunde Kommune “, ausgeschrieben hatte, wurde in 
Münster stark beworben mit dem Erfolg, dass auch einige Bewerbungen aus Münster vorgelegen 
hatten. 
 
Wie gesund ist Eure Stadt?  Unter diesem Motto ist im Wissenschaftsjahr 2011 -Forschung für 
unsere Gesundheit in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag das bundesweite Planspiel Ge-
sunde Stadt ausgerufen worden. Am Weltgesundheitstag, dem 07.04.2011, hat der Oberbürger-
meister der Stadt Münster in der Funktion als Sekretariatsstadt des GSN den bundesweiten 
Vorlagen-Nr.: 
V/0713/2011 
Auskunft erteilt: 
Herr Dr. Weth 
Ruf: 
492 53 02 
E-Mail: 
WethClaus@stadt-muenster.de 
Datum: 
19.09.2011 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0713/2011 
 
Startschuss für das Planspiel „Gesunde Stadt“ gegeben. Die Marienschule in Münster wurde als 
Teilnehmerin durch das Gesundheitsamt beraten und gehört, wie aktuell zu erfahren ist, zu den 
Gewinnerinnen des Planspiels. Die Klasse 10b ist zum 13. Oktober zum Jugendkongress nach 
Karlsruhe eingeladen worden. 
 
Gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag wird das GSN im Rahmen eines Partnerprozesses die 
Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gesund aufwachsen für alle“ 
unterstützen. Im Wesentlichen geht es darum, die Gesundheitschancen von sozial benachteilig-
ten Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Nachhaltigkeit des Prozesses, Transparenz, und 
die Einbindung in bestehende Strukturen sind dabei wichtige Indikatoren. Die Stadt Münster wird 
voraussichtlich einer von bundesweit 10 Modellstandorten werden. Aufgabe wird es sein, Fach-
kompetenzen zur Umsetzung bereits erarbeiteter Handlungsempfehlungen einzubringen, von 
anderen zu lernen aber auch im Sinne einer Vernetzung anderen Kommunen bei der Umsetzung 
durch Beratung und Wissen zu unterstützen. Die Handlungsempfehlungen zielen u. a. auf die 
Entwicklung und Umsetzung integrierter Konzepte in den Kommunen (z.B. Präventionsketten). 
 
Das Gesunde Städte-Büro wird die anstehenden Planungsschwerpunkte des Gesundheitsamtes  
zu den Themen Männergesundheit, Organsspende, Gesundheit und Alter  sowie Sucht im Alter 
mit begleiten, Erfahrungen aus den Mitgliedsstädten und das Wissen aus Projektbegleitungen mit 
einbringen und an der Entwicklung von Präventionskonzepten mitarbeiten. 
 
 
In Vertretung 
 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtrat

Beratungsverlauf (1)

12.10.2011 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung
TOP 12 Bericht Entscheidung

Beschluss: von der Tagesordnung abgesetzt

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0713/2011
Typ
Vorlagen
Datum
19.09.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37