2635/2017
Maßnahmen gegen Rattenplage in Zollstock
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
3676 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/322/40 Vorlagen-Nummer 2635/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 18.09.2017 Maßnahmen gegen Rattenplage in Zollstock Mit Anfrage AN/0799/2017 vom 26.06.2017, „Maßnahmen gegen Rattenplage in Zollstock“, bitte die Partei „Freie Wähler Köln“ um Beantwortung folgender Fragen: 1.) Hat die Kölner Verwaltung oder die Desinfektorenstelle bereits Kenntnis davon? Wenn ja, welche Maßnahmen (auch chemische) werden zeitnah ergriffen um das Problem zu beseitigen? Dem Gesundheitsamt ist die Problematik bekannt. Mitarbeiter der Desinfektionsstelle konnten in einer örtlichen Kontrolle Hinweise auf einen Rattenbefall feststellen, die auf einer privaten Fläche lagen. Eine Zuständigkeit des Gesundheitsamtes war dadurch nicht mehr gegeben, der Vorgang wurde an die entsprechende Stelle des Ordnungs- amtes weitergeleitet. Bei den folgenden Ermittlungen vor Ort war ersichtlich, dass der Eigentümer erste Rattenbekämpfungsmaßnahmen, in Form von zahlreich aufgestell- ten Rattenfallen, durchgeführt hatte. Darüber hinaus wurde der Eigentümer schriftlich darüber informiert, dass sich Ratten unter Garagen im betreffenden Bereich eingenis- tet hatten und zu entsprechenden Maßnahmen aufgefordert. Der Eigentümer teilte da- raufhin mit dass die Zugänge zu den Garagen geschlossen wurden. Weitere Be- schwerden sind nicht bekannt. 2.) Wurde von der Verwaltung bereits geprüft, ob infolge des Abbruchs bestehen- der Häuser und des anschließend umgesetzten Neubauprojekts auf der Schwal- bacher Straße Ecke Vorgebirgstraße, oder aufgrund der Sanierung vorhandener Häuser verstärkt Ratten in der Umgebung oder beim städtischen Kindergarten gesichtet wurden? Kann ausgeschlossen werden, dass das Rattenproblem eine direkte Folge der dortigen Baustellen ist? In einer örtlichen Kontrolle durch das Ordnungsamt wurden Anwohner auf die Proble- matik angesprochen. Alle angetroffenen Personen sagten aus, dass vereinzelt Ratten gesichtet werden, aber eher selten mehrere Tiere gleichzeitig. Eine „Rattenplage“ wurde nicht wahrgenommen. Im Rahmen der Kontrolle wurde auch die KITA auf der Bodendorfer Straße aufge- sucht. Eine Mitarbeiterin teilte mit, dass ihr im Zeitraum des ersten Quartals des Jah- res eine erhöhte Anzahl an gesichteten Ratten aufgefallen war, dies sich im Laufe der Zeit aber wieder legte. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Rattenproblem eine direkte Folge der dortigen Baustelle war. Durch die erheblichen Aushubarbeiten im betreffenden Be- reich muss davon ausgegangen werden, dass Aufenthaltsorte der Tiere zerstört wur- den und diese darauf „flüchteten“. Dies erklärt dann auch eine größere Wahrnehmung 2 durch die Anwohner von Ratten in dem Bereich. 3.) Wurden der Verwaltung verstärkt Fälle von Fremdmüllentsorgung, bzw. Verun- reinigung der Müllplätze durch „Müllsucher“, bzw. Personen gemeldet, die selbst nicht an der Schwalbacher Straße oder an der Bodendorfer Straße woh- nen? Wenn ja, was wird dagegen unternommen? Der Verwaltung sind keine Fälle von Fremdmüllentsorgung bzw. Verunreinigungen der Müllplätze im betreffenden Bereich bekannt. Bei einer Ortsbesichtigung durch das Ordnungsamt konnte festgestellt werden, dass die Standorte für die Müllcontainer durch Metallzäune abgesichert sind. Die Anwohner verfügen über Schlüssel für diese Stellplätze, ein unbefugtes Betreten ist damit ausgeschlossen. Zum Zeitpunkt der Kon- trolle war eine Unterablagerung von Abfall nicht ersichtlich, die Container-Standorte waren in einem sehr gepflegten Zustand.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (3)
- Bodendorfer Straße
- Schwalbacher Straße
- Vorgebirgstraße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 2635/2017
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 30.08.2017
- Erstellt
- 24.08.2017 09:29