2537/2017
Kölner Radsportler auf den Spuren Albert Richters in Brest
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/52/520/2 Vorlagen-Nummer 29.08.2017 2537/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Sportausschuss 14.09.2017 Kölner Radsportler auf den Spuren Albert Richters in Brest „Ganz herzlich empfangen wir hier die jungen deutschen Radsportler. Anlass ist die Ehrung der Ge- schichte von Fanch Favé und Albert Richter und die Freundschaft zwischen unseren beiden Völkern. Unter dem Dach des Sports ist das ein starkes Symbol. Ich möchte den Wunsch äußern, dass dieser Austausch lange fortbesteht.“ So begrüßte die Bürgermeisterin von Lesneven in der Bretgane, Claudie Balcon, die Gruppe der jun- gen Radsportler/innen von der RSG Heinrich-Böll-Gesamtschule in Chorweiler, die in der Zeit vom 05.07.-09.07.2017 zu einem Besuch in das „Finistère“ reisten. Vor genau einem Jahr wurde eine Gruppe junger Radrennfahrer aus Brest mit den Begleitern Yves Favé sowie dem Trainer Hervé Guillaouic mit seiner Frau Christine sehr herzlich durch Bezirksbür- germeister Andreas Hupke im Kölner Rathaus empfangen. Die Deutsch-Französische Freundschaft wurde herausgestellt und über die Geschichte Albert Richters viel erzählt. Der Ehrenfelder Bahnsprin- ter wurde 1940 von der Gestapo ermordet. Es war der Vater von Yves Favé, Fanch Favé, der ge- meinsam mit Albert Richter in den dreißiger Jahren in der Bretagne Rennen gefahren ist und das war auch der Anlass des Besuchs (30.06.-04.07.2016). Albert Richter hatte damals in Frankreich viele Freunde und soll sogar französisch gesprochen haben. Nun reiste die Kölner Delegation in die Bretagne, um das „Velodrome Fanch Favé“ in Lesneven zu besuchen. Das Sportamt organisierte die Reise, um auch Jugendliche für das Thema Deutsch- Französische Freundschaft im Adenauer-Jubiläumsjahr zu interessieren. Im Jahr der Parlamentswah- len in Deutschland und Frankreich war die Reise zum europäischen Nachbar richtig und wichtig. Auf der Hinreise wurde eine Übernachtung in Omaha Beach, dem Ort der Landung der Alliierten am Ende des zweiten Weltkriegs in der Normandie, eingelegt. In Brest und Umgebung wurden mit den Franzosen gemeinsame Trainingsausfahrten unternommen. Das Fahren auf der Betonbahn in Plouzané war das erste Highlight. Der gemeinsame Besuch des Deutschen Soldaten Friedhofs bei Brest war sehr ergreifend. Bezirksbürgermeister Andreas Hupke sagte vor der Reise: „Nur zwei Tage nach dem Tour de France Start in Düsseldorf setzen wir ein Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft zu unseren französi- schen Nachbarn. Wir erinnern an Kriegszeiten, in denen zwei Persönlichkeiten des Radsports, ein Kölner und ein Bretone, sich über alle politischen und kriegerischen Aggressionen hinwegsetzten und einfach Radsportfreunde wurden. Der Radsport verbindet, in der Geschichte und auch heute!“ gez. Dr. Klein
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2537/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 29.08.2017
- Erstellt
- 15.08.2017 15:54