2010/0454
Außerplanmäßige Ausgaben als Rettungsdienstträger gem. § 100 HGO
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
2010/0454
4082 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 27.10.2010 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Feuerwehr Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2010/0454 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Außerplanmäßige Ausgaben als Rettungsdienstträger gem. § 100 HGO Vorlage vom: 13.10.2010 Beschlussvorschlag: Bei dem noch einzurichtenden Sachkonto „Leitstellenkopplung“ werden außerplanmäßige Mittel in Höhe von 42.607,16 € erforderlich. Der Magistrat genehmigt diese außerplanmäßige Ausgabe für die ein unabweisbares Bedürfnis besteht und die unvorhergesehen ist, gem. § 100 HGO. Die Ausgaben werden durch die Rückführung aus den Gebührenrücklagen gedeckt. Anlagen: Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom 13.10.2010 Leitstellenkopplung Südhessen Zur Optimierung der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit im Rettungsdienst, beabsichtigen die Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt, die Einsatzleitsysteme der jeweiligen Zentralen Leitstellen (ZLSt) zu vernetzen. Dies wurde in den letzten Monaten teilweise kostenneutral umgesetzt, so dass Fahrzeugausleihungen über geschützte Verbindungen des Internets bei der jeweils anderen ZLSt erfolgen können. Zur weiteren Abrundung der Optimierung sind aber zusätzliche Maßnahmen erforderlich: GPS-gestützte Disposition Auf der Basis des erprobten Systems bei den Rettungshubschraubern, werden alle Rettungsfahrzeuge mit einer RescueTrack Connex-Box nachgerüstet. Anschließend haben die Einsatzbearbeiter der Leitstellen alle relevanten Informationen der Fahrzeuge jederzeit im Blick. Die Ortung ist unkompliziert und äußerst präzise. Alle fünf Sekunden steht eine Position zur Verfügung. Damit wissen alle Beteiligten jederzeit, wo sich das Einsatzfahrzeug befindet und ob dieses für einen Einsatz zur Verfügung steht. Im Ernstfall werden das Meldebild und die Einsatzkoordinaten von der Leitstelle direkt an das Navigationssystem des Einsatzfahrzeuges übermittelt. Die Schnittstelle ist in der ZLSt bereits vorhanden. Die Anschaffungs- und Folgekosten der Geräte, wurden von den Kostenträgern (Krankenkassen) anerkannt und über die Kosten- und Leistungsnachweise der einzelnen Leistungserbringer (Rettungsdienstorganisationen) abgeschrieben. Wissenschaftliche Begleitung In Absprache mit den Kostenträgern soll eine wissenschaftliche Begleitung der Maßnahme durch die Firma GEOMED Research mit folgenden Aufgaben erfolgen: Umsetzung der Arbeitspakete; Koordinierung und Vorbereitung der Sitzungen und der Begleitgruppen; Erstellung eines Konzeptberichtes; Erstellung eines Evaluierungsberichtes; Publikation der Ergebnisse in Absprache mit den Projektpartnern. Der Gesamtkostenbedarf beträgt 102.038,93 €. Die Kosten sollen durch Abschluss einer Vereinbarung wie folgt auf die drei Rettungsdienstbereiche (RDB) aufgeteilt werden: RDB Darmstadt 290.222 Einwohner 42.607,16 € RDB Bergstraße 262.796 Einwohner 38.580,79 € RDB Dieburg 142.028 Einwohner 20.850,98 € Der Anteil der Stadt Darmstadt in Höhe von 42.607,16 € ist durch die Rückführung der Mittel aus der Gebührenrücklage zu 100% gedeckt. Die Einbindung der Leitstelle bei der Feuerwehr ist hierbei von absoluter Wichtigkeit, da durch die beabsichtigte Maßnahme die bereichsübergreifende Zusammenarbeit der Rettungsdienste effizienter ausgestaltet wird. Das Hessische Sozialministerium befürwortet ebenfalls diese zukunftsorientierte Zusammenarbeit der Leitstellen. Darmstadt, 13.10.2010 Dezernat II Dezernat VI Wolfgang Glenz Dipl.-Ing. Dieter Wenzel Bürgermeister Stadtrat
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2010/0454
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 13.10.2010
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00