AN/1068/2020
Kinder- und Jugendpsychiatrische Beratungen
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SPD Anfrage nach § 4
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An den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses Dr. Ralf Unna Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 20.08.2020 AN/1068/2020 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Gesundheitsausschuss 25.08.2020 Kinder- und Jugendpsychiatrische Beratungen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Gesundheitsaus- schusses am 25.08.2020 zu setzen. In der Gesundheitsausschusssit zung am 26.04.2016 wurde die Arbeit des Kinder- und Ju- gendpsychiatrischen Dienstes (KJPD) vorgestellt. In der eigenen Beschreibung auf der städ- tischen Website wird erklärt, dass der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst im Gesund- heitsamt Eltern, Lehrer*innen, Erzieher*innen, andere pädagogische Berufsgruppen sowie natürlich Kinder und Jugendliche selbst berät und informiert. Die Aufgaben des KJPD sind vielfältig, z. B. geht es um die frühzeitige Erkennung von psychischen Auffälligkeiten, aktive Vermittlung an das etablierte Hilfesystem in Köln, Vermeidung von Chronifizierung und Spät- folgen wie Jugendarbeitslosigkeit und Schulabbruch, intensivierte Prävention zur Verbesse- rung des Schutzes vor seelischer Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen usw. Die Folie endet mit der Aussage, dass noch viel zu tun bleibe. Dem kann nur zugestimmt werden. Et- wa 10–20 % aller Kinder und Jugendlichen weisen eine psychische Störung auf. Insbesondere äußert sich dies in Symptomen wie Aufmerksamkeits-, Denk- und Antriebstörungen sowie negativer Stimmung. Das alles beeinflusst auch die schulische Entwicklung. Der KJPD sieht seine Aufgabe auch darin, insbesondere die psychische Gesundheit von Flüchtlingskindern in Unterkünften im Auge zu halten. Seit 2016 Jahren leben viele Kinder und Jugendliche in grö- ßeren Gemeinschaftsunterkünften. - 2 - Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung: 1. Wie ist der aktuelle Sachstand in Bezug auf die Arbeit der Kinder- und Jugendpsychi- atrischen Beratungen? 2. Wie ist der Stellenplan des KJPD, und sind alle Stellen besetzt? 3. Reicht die derzeitige Stellenbesetzung der KJPD aus, um die Aufgaben zu erfüllen? 4. Welche Beobachtungen hat die KJPD seit 2016 in der Entwicklung der physischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beobachtet? 5. Wird diese wichtige Anlaufstelle proaktiv bekanntgemacht? Mit freundlichen Grüßen gez. Rafael Struwe SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/1068/2020
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 20.08.2020
- Erstellt
- 20.08.2020 08:47