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V/0677/2010

Medienentwicklungsplan - Aktueller Stand und Fortschreibung

Vorlagen 13.09.2010

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Nächste Beratung: Werksausschuss der citeq, Sitzung am 17.11.2010, TOP 4.1

Anlage_0677

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Anlage_0677

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11 
10 
0 5 10 15 20 25 
Essen 
Gütersloh 
Recklinghausen 
Krefeld 
Moers 
Siegen 
Düren 
Paderborn 
Bielefeld 
Neuss 
MITTELWERT 
Hamm 
Aachen 
Bottrup 
MÜNSTER 
Köln 
Bochum 
Hagen 
Wuppertal 
Gelsenkirchen 
Bonn 
Dortmund 
Schüler/PC-Relation 
Gymnasien 
11 
10 
0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 
Moers 
Recklinghausen 
Hamm 
Krefeld 
Bottrup 
MÜNSTER 
Essen 
Gütersloh 
MITTELWERT 
Bielefeld 
Köln 
Düren 
Bochum 
Wuppertal 
Aachen 
Siegen 
Paderborn 
Dortmund 
Bonn 
Hagen 
Neuss 
Gelsenkirchen 
Schüler/PC-Relation 
Realschulen 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abb. 1: Schüler/PC-Relation Gymnasien – interkommunal er Vergleich NRW (Stand 
Juli 2010) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abb. 2: Schüler/PC-Relation Realschulen – interkommunal er Vergleich NRW 
(Stand Juli 2010)

7
6
0 2 4 6 8 10 12 14 
Krefeld 
Gütersloh 
Moers 
Essen 
Hamm 
Hagen 
Bochum 
MITTELWERT 
Bottrup 
Dortmund 
Aachen 
MÜNSTER 
Düren 
Siegen 
Bonn 
Paderborn 
Köln 
Wuppertal 
Recklinghausen 
Bielefeld 
Gelsenkirchen 
Schüler/PC-Relation 
Hauptschulen 
6
5
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Gütersloh 
Krefeld 
Hamm 
MÜNSTER 
Bottrup 
Essen 
Hagen 
MITTELWERT 
Düren 
Recklinghausen 
Gelsenkirchen 
Neuss 
Bonn 
Bielefeld 
Dortmund 
Bochum 
Köln 
Siegen 
Aachen 
Mühlheim 
Wuppertal 
Schüler/PC-Relation 
Förderschulen 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abb. 3: Schüler/PC-Relation Hauptschulen – interkommunaler Vergleich NRW  
(Stand Juli 2010) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abb. 1: Schüler/PC-Relation Förderschulen – interkommunaler Vergleich 
NRW (Stand Juli 2010)

18 
10 
0 5 10 15 20 25 
Hamm 
MÜNSTER 
Aachen 
Moers 
Essen 
Krefeld 
Bottrup 
Gelsenkirchen 
MITTELWERT 
Köln 
Neuss 
Gütersloh 
Bochum 
Bielefeld 
Bonn 
Recklinghausen 
Dortmund 
Hagen 
Siegen 
Mühlheim 
Wuppertal 
Düren 
Schüler/PC-Relation 
Grundschulen 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abb. 1: Schüler/PC-Relation Grundschulen – interkommunaler Vergleich NRW  
(Stand Juli 2010)

Berichtsvorlage

15649 Zeichen

V/0677/2010 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Schule und Weiterbildung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Medienentwicklungsplan - Aktueller Stand und Fortschreibung 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
21.09.2010 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht
17.11.2010 Werksausschuss der citeq Bericht 
 
 
 
Bericht: 
 
 
1. Stand der Umsetzung 
1.1. Ziele des MEP 
Mit Beschluss vom 11.12.2002 wurde die Verwaltung vom Rat der Stadt Münster mit der 
Umsetzung des MEP beauftragt. Die Ausführung des technischen Konzeptes sowohl für den 
unterrichtlichen (pädagogischen) Bereich als auch für die Schulverwaltung in den Schulen 
wurde der citeq in Kooperation mit dem Amt für Schule und Weiterbildung übertragen. Auf 
dieser Grundlage werden die 83 städt. allgemeinbildenden Schulen seit 2003 mit IT ausges-
tattet. 
 
Die Projektleitung und damit die zentrale Steuerungsfunktion bei der Umsetzung des MEP 
werden vom Amt für Schule und Weiterbildung und der citeq wahrgenommen. Ständig be-
gleitet und beraten wird die Umsetzung des MEP durch die Lenkungsgruppe "Medienent-
wicklungsplan". Die Lenkungsgruppe setzt sich zusammen aus je einem Vertreter/einer 
Vertreterin jeder Schulform ergänzt durch den Medienberater die Stadt Münster beim Me-
dienzentrum für Westfalen des LWL und den Medienberater des Kompetenzteams Münster. 
Dieses Gremium bildet die Schnittstelle zwischen der Projektleitung und den Schulen, um ei-
ne schnelle Kommunikation von grundlegenden und übergreifenden Vorstellungen, Wün-
schen und Entscheidungen zu gewährleisten. Die Lenkungsgruppe kommt in der Regel ein-
mal pro Quartal zusammen. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0677/2010 
Auskunft erteilt: 
Herr Rickling 
Herr Spichala 
Ruf: 
492 40 36 
492 18 21 
E-Mail: 
Rickling@stadt-muenster.de 
Spichala@citeq.de 
Datum: 
06.09.2010 
Öffentliche Berichtsvorlage

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V/0677/2010 
 
 
Mit der Umsetzung des MEP wurden folgende Ziele realisiert: 
• Es wurde eine stadtweite IT-Infrastruktur geschaffen, die sowohl die pädagogischen 
Bereiche als auch die Verwaltungsbereiche aller allgemeinbildenden Schulen der Stadt 
Münster umfasst. 
 
• Die geschaffene IT-Infrastruktur ist leistungsfähig, dauerhaft verfügbar und zukunftsori-
entiert. 
 
• Lehrerinnen und Lehrer sind weitgehend von Wartungs- und Betreuungsaufgaben ent-
lastet.  
 
• Mit der Bereitstellung von Hard- und Software sowie der Anbindung an das Internet 
haben die Schulen die ideale Plattform zur Integration neuer Medien in den Unterricht 
und zur Stärkung der Medienkompetenz erhalten.  
 
• Dauerhafte Sicherung der Finanzierung.  
 
• Die Relation Schüler zu PC wurde von vormals 17 zu 1 auf 10 zu 1 verbessert. 
 
 
1.2. Ausstattungsumfang der Hardware 
Insgesamt sind zurzeit rund 2.970 PC und Notebooks mit den dazugehörigen Peripheriege-
räten in den Schulen installiert. Diese Geräte wurden bzw. werden von der citeq beschafft, 
konfiguriert, aufgestellt und betreut. Die Verteilung nach Gerätetypen und Netzwerken stellt 
sich wie folgt dar: 
 
 
Verteilung Hardware nach Gerätetyp und Netzwerk 
(Stand: Juli 2010) 
  PC /  
Notebooks Drucker Scanner Beamer 
Pädagogische Netze 2541 328 121 199 
Verwaltungsnetze 426 159 26 8 
 Tab. 1: Verteilung Hardware pädagogisches Netz und Verwaltungsnetz (Stand: Juli 2010) 
 
 
 
Die Verteilung auf die einzelnen Schulformen ergibt folgendes Bild:

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V/0677/2010 
 
 
Verteilung Hardware nach Schulformen 
(Stand: Juli 2010) 
PC/Notebooks Drucker Scanner Beamer Schulform Päd. Verw. Päd. Verw. Päd. Verw. Päd. Verw. 
GS 520 145 84 23 30 2 17 5 
HS 359 47 37 25 18 6 24 2 
RS 380 44 46 28 25 6 37   
GY 1042 150 92 66 34 6 114   
FÖ 175 27 55 12 9 4 2 1 
2. BW 65 13 14 5 5 2 5   
Summe 2541 426 328 159 121 26 199 8 
 Tab. 2: Verteilung Hardware nach Schulformen 
 
 
Für die zentralen Dienste (Daten-, Druckverwaltung, E-Mailing, Internet) wurden 147 Server 
in den Schulen installiert. 
Für den Zugang zu den Netzwerken der Pädagogik und Schulverwaltung sind aktuell rund 
25.700 Benutzerkennungen eingerichtet. 
 
Seit dem Jahre 2008 laufen die Reinvestitionsmaßnahmen. Die betriebswirtschaftlich abge-
schriebenen PC, Notebooks und Monitore sowie Server werden gegen neue Geräte ge-
tauscht.  
 
1.3. Ausstattungsvergleich mit anderen Kommunen in NRW 
Im Frühjahr 2010 hat das Amt für Schule und Weiterbildung eine Umfrage bei 24 Kommunen 
in NRW zur Ausstattung der Schulen mit PC/Notebooks sowie Wartung/Betreuung der IT-
Komponenten durchgeführt. 22 Kommunen haben sich an der Umfrage beteiligt. Die Aus-
wertung ergab hinsichtlich der Schüler/PC-R elation bei den allgemeinbildenden Schulformen 
folgendes Bild.

4 
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10
8
0 2 4 6 8 10 12 14
Hamm
E ssen
Krefeld
Gütersloh
Moers
MÜNSTER
Recklinghausen
Bottrup
Aachen
MITTELWERT
Siegen
Düren
Köln
Bielefeld
Bochum
Neuss
Hagen
Gelsenkirchen
Bonn
Paderborn
Dortmund
Wuppertal
So viele SchülerInnen teilen sich einen PC
(Schüler/PC-Relation) 
allgemeinbildende Schulen insgesamt
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Abb. 1: Schüler/PC-Relation - allgemeinbildende Schulen insgesamt (Stand: Juli 2010) 
 
 
 
Durchschnittlich teilen sich 8 Schülerinnen und Schüler einen PC. In Münster liegt der Wert 
unterhalb des Durchschnitts. Hier müssen sich 10 Schülerinnen und Schüler mit einem PC 
begnügen.

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V/0677/2010 
 
 
Differenziert nach den einzelnen Schulformen stellt sich die Situation wie folgt dar: 
 
 
Schulform Durchschnittswert Münster Abweichung 
Münster 
Grundschule 10 18 -8 
Hauptschule 7 6 +1 
Realschule 10 11 -1 
Förderschule 5 6 -1 
Gymnasium 11 10 +1 
 Tab. 3: Vergleich Schüler/PC-Relation - alle Schulformen Münster/Durchschnitt  
  (Stand: Juli 2010) 
 
Lediglich bei den Hauptschulen und den Gymnasien ist Münster besser aufgestellt als der 
Durchschnitt.  
Während sich insgesamt die Abweichungen vom Durchschnitt mit einem PC als recht gering 
darstellen, ist sie bei den Grundschulen sehr auffällig. Landesweit teilen sich bei den größe-
ren Kommunen 10 Schülerinnen und Schüler einen PC. In Münster sind es mit 18 Schülerin-
nen und Schüler fast doppelt so viele. Damit liegt Münster an zweitletzter Stelle im Städte-
ranking. Eine detaillierte Übersicht nach Schulformen und teilnehmenden Städten getrennt 
ist in der Anlage beigefügt.  
 
1.4. Maßnahmen zur Qualitätssteiger ung im Rahmen der laufenden Umset-
zung des MEP  
Schon in der zurückliegenden Umsetzung des MEP wurden die technischen und organisato-
rischen Anforderungen ständig überprüft. In diesem Zusammenhang wurden verschiedene 
Projekte und Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Zu nennen sind hier insbesondere: 
 
• die Einrichtung einer Internetseite, das sogenannte MEP-net, auf der aktuelle und 
ständige Informationen für LehrerInnen und Schulverwaltungen bereitgestellt sind, 
• die Entwicklung und Einführung eines webbas ierten Verfahrens für LehrerInnen, um 
Lernsoftwareprodukte für die Aufnahme in den Softwarekatalog des MEP vorzuschla-
gen, 
• die Einrichtung von Funknetzwerken (WLAN) in pädagogischen Netzwerken,  
• der Einsatz der Open Source Office-Anwendung „OpenOffice.org“ als Alternative zu 
Microsoft Office-Produkten, 
• die Entwicklung und Einführung der Internetplattform „Schulen intern“ um neue Mög-
lichkeiten für die Kommunikation der Schulen untereinander zu schaffen, 
• die Entwicklung eines Verfahrens zur schnelleren Aktualisierung der Standardsoftware, 
• die Bereitstellung neuer Datenleitungsanbindungen für alle von der citeq betreuten 
Schulen mit einer teilweise bis um den Faktor drei erhöhten Bandbreite. Ein Großteil 
der städtischen Schulen wird direkt an das Glasfasernetz der Stadt angeschlossen, 
• die Intensivierung der Betreuung und aktiven Beratung.

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V/0677/2010 
 
2. Anforderungen an die Fortführung des MEP 
2.1. Allgemeines 
Der MEP muss sich ständig mit neuen oder veränderten Anforderungen insbesondere aus 
der Pädagogik auseinandersetzen und ggf. anpassen. Die daraus resultierende Fortschrei-
bung des Konzeptes ist ein ständiger Prozess. Er wird getragen von dem Informationsaus-
tausch und der Diskussion in der Lenkungsgruppe des MEP, durch Befragungen der Schu-
len, wie sie im Jahr 2007 durchgeführt wurde, und ganz wesentlich durch die Erkenntnisse 
aus dem direkten Kontakt mit den Schulen. 
 
 
2.2. Ausstattung der Grundschulen 
Eine wesentliche Erfahrung im bisherigen Verlauf des MEP ist die Tatsache, dass der Be-
rechnungsschlüssel aus dem Jahre 2002 für die Ausstattung der Grundschulen nicht mehr 
zeit- und praxisgerecht ist. Der Umfang der Ausstattung für den pädagogischen Bereich ori-
entiert sich an der Anzahl der Klassen im 3. und 4. Schuljahr, wobei für jede Klasse jeweils 2 
PC vorgesehen sind. Der Berechnungsschlüssel wird bei den jeweiligen Reinvestitionstermi-
nen den aktuellen Verhältnissen (Klassenzahlen) angepasst. Die tatsächliche Verteilung der 
Hardware auf die Klassen ist den Schulen freigestellt. Dennoch können viele Grundschulen 
ihre Medienkonzepte, die den PC-Einsatz bereits ab dem 1. Schuljahr vorsehen, nicht in der 
gewünschten Form umsetzen. Auch die in einigen Schulen gewünschte Einrichtung eines 
PC-Raumes ist auf Grund der zu geringen Ausstattung mit MEP-Rechnern nicht möglich.  
Dies hat zu Situationen geführt, die mit den Verhältnissen vor Einführung des MEP zu ver-
gleichen sind. Zunehmend installieren und betreuen die Grundschulen in Eigeninitiative ne-
ben den MEP-Geräten in größerem Umfang gebrauchte Hardware, die sie aus verschiede-
nen Quellen beziehen. Die Heterogenität der Ausstattung und damit der Wartungs- und 
Betreuungsaufwand durch die Schulen selbst hat damit wieder zugenommen. Die Anbindung 
an das Internet ist in diesen Fällen nur über den T@School-Anschluss möglich. Um dies um-
setzen zu können, bedarf es tiefergehender IT-Kenntnisse. Schulen, die über diese Kompe-
tenz verfügen, sind hier im Vorteil. 
 
Insgesamt entspricht diese Entwicklung aber eben nicht den Intentionen und Zielen des Me-
dienentwicklungsplans. 
 
Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass die Medienkonzepte einiger weiterführen-
den Schulen so weiterentwickelt wurden, dass auch hier ein Mehrbedarf an Hardware ge-
meldet wird. 
 
 
2.3. Medienpädagogische Fortbildung 
Aufgrund des hohen Investitionsvolumens besteht allgemein ein großes Interesse, dass die 
Schulen die Medien in den Unterricht integrieren und nutzen. Die bisherigen Erfahrungen 
haben jedoch gezeigt, dass die Medien nicht immer optimal eingesetzt werden.  
 
In den Jahresgesprächen mit den Schulen wird regelmäßig Entwicklungsbedarf bezogen auf 
die Intensivierung der Betreuung und aktiven Beratung als auch Bedarf an Fortbildungsmaß-
nahmen für die Lehrkräfte geäußert. Bei der Frage, welche Unterstützung- bzw. Fortbil-
dungsmaßnahmen für sinnvoll angesehen werden, zeigt sich, dass die Anforderungen sehr 
unterschiedlich sind. Einige Schulen melden noch Schulungsbedarf für die grundlegenden 
Rechnerfunktionen, andere Schulen wünschen sich Unterstützung für konkrete rechnerge-
stützte Projekte.

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V/0677/2010 
 
 
Auch in den weiterführenden Schulen ist die bereitgestellte IT-Ausstattung nicht in vollem 
Umfang genutzt. Dies zeigen stichprobenartige Erhebungen über die Inbetriebnahme der 
Geräte. 
 
Es bedarf daher eines Konzeptes, wie die Anforderungen an eine entsprechende Fortbildung 
umgesetzt werden können. In einem Workshop unter Beteiligung der unteren Schulaufsicht, 
dem Medienzentrum für Westfalen und dem Kom petenzteam NRW sollen die Inhalte eines 
solchen Konzeptes erarbeitet werden. 
 
 
2.4. Einführung neuer Technologien – interaktive Whiteboards 
Das interaktive Whiteboard ist das multimediale Werkzeug der Zukunft für Lehrende und 
Lernende gleichermaßen. Ein Medium, das alle bisher eingesetzten Medien vereint. Es bietet 
unendlich viele Möglichkeiten, einen zeitgemäßen Unterricht und gleichzeitig eine neue Art 
der Wissensvermittlung anzugehen.  
Ein interaktives Whiteboard, auch "digitale Tafel" genannt, ist eine elektronische Projekti-
onswand bzw. eine Weißwandtafel, die in Verbindung mit einem Computer und einem Bea-
mer funktioniert. Interaktive Whiteboards halten immer mehr Einzug in die Schulen. So ist 
beispielsweise in England bereits nahezu jedes Klassenzimmer entsprechend ausgestattet.  
 
Das Thema "interaktive Whiteboards" wird auch in Münster immer wichtiger. Es werden zu-
nehmend Forderungen hinsichtlich der Installation interaktiver Whiteboards als Ersatz für die 
herkömmlichen Tafeln erhoben.  
Bislang wurden lediglich in den naturwissenschaftlichen Fachräumen einiger weiterführender 
Schulen verschiedene Systeme installiert. Auf Grund der gegenüber einer herkömmlichen 
Tafel deutlich höheren Kosten konnte dies nur  im Rahmen von Sanierungsarbeiten bzw. 
Erweiterung/Neubau naturwissenschaftlicher Fachräume geschehen. 
Diese Einzelfalllösungen, die in der Regel auf Wunsch und mit finanzieller Eigenbeteilung 
der Schulen realisiert wurden, können jedoch nur in sehr eingeschränkter Form durch die ci-
teq betreut oder unterstützt werden. Das wäre jedoch wünschenswert, da in jedem Fall eine 
Schnittstelle zu mindestens einem PC oder Notebook eingerichtet werden muss, um die vol-
len Funktionalität der Whiteboards zu gewährleisten. Eine wirtschaftliche Betreuung lässt 
sich nur bei einer Standardisierung der Systeme vertreten. Dies ist auch hinsichtlich der Be-
schaffung zu favorisieren. Eine Vereinheitlichung der Systeme für die Schulen der Stadt 
Münster brächte aufgrund der höheren Stückzahlen Preisvorteile. 
 
 
2.5. Fortschreibung / Weiterentwicklung 
Im Zuge der bisherigen Konsolidierungsmaßnahmen mussten die ursprünglichen Haushalts-
ansätze in den Jahren 2003 bis 2009 um insgesamt 3.440.000,00 € = 18 % reduziert wer-
den. Dies betrifft ausschließlich die Aufwände für Ausstattung, Wartung und Betreuung. 
 
Dass die Umsetzung des MEP trotzdem bislang ohne quantitative Eingriffe vorgenommen 
werden konnte, beruht im Wesentlichen auf folgenden Faktoren: 
 
• Einsparungen bei den Personalaufwänden in der citeq. 
 
• Einsparungen durch Preisvorteile aus Ausschreibungen und Rahmenverträgen. 
 
• Verlängerung der Standzeiten der Gerätegruppen Monitore, PC und Notebooks.

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V/0677/2010 
 
 
In der gegenwärtigen Konsolidierungsrunde wurde eine Einsparung in Höhe von 10 % 
(= 240.000 €) vorgeschlagen, was zu einer Reduzierung der schulischen Ausstattung führt.  
 
Die Reduzierung der IT-Ausstattung der Schulen wird bei Umsetzung der Maßnahme in ei-
ner Größenordnung von insgesamt 390 PC erforderlich werden. Die Schüler/PC-Relation 
verändert sich dadurch auf 1:13, wodurch Münster unter den im Vergleich aufgeführten Städ-
ten (siehe Abb. 1) die unterste Position einnehmen würde.  
 
Die Verwaltung wird zur Fortschreibung / Weiterentwicklung des MEP in 2011 auf der Grund-
lage der dann bestehenden finanziellen Rahmenbedingungen berichten. 
 
 
3. Fazit 
 
Mit der Umsetzung des MEP werden die Anforderungen an eine moderne Ausstattung der 
schulischen Infrastruktur erfüllt. Die Technik ist auf dem aktuellen Stand. Dieser Stand sollte 
durch laufende Fortschreibung erhalten bleiben. 
 
Im Vergleich mit anderen Städten liegt der Ausstattungsstandard  in der Stadt Münster aller-
dings bereits heute unter dem Mittelwert. Durch weitere Reduzierung der Ausstattung hätten 
die Münsteraner Schüler zum Beispiel im Vergleich zu Dortmund nur noch eine halb so gro-
ße Ausstattung. 
 
Ein weiterer Ausbau des Ausstattungsstandards im Grundschulbereich als auch des Einsat-
zes von interaktiven Whiteboards kann nicht ohne Bereitstellung weiterer Finanzmittel er-
reicht werden. 
 
 
 
I.V. 
 
gez. gez. 
 
Frau Dr. Hanke Dr. Heinrichs 
Stadträtin Stadtrat 
 
 
 
Anlage

Beratungsverlauf (2)

21.09.2010 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 10 Bericht

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.11.2010 Werksausschuss der citeq
TOP 4.1 Bericht
Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0677/2010
Typ
Vorlagen
Datum
13.09.2010
Erstellt
06.10.2020 14:37